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THW-Thema

Hohe Auszeichnungen für verdiente Helfer

11. Oktober 2017

Memmingen (DH). Doppelten Grund zur Freude hatte der Ortsverband Memmingen. Lothar Wollman wurde mit dem Ehrenzeichen des Technischen Hilfswerks in Silber ausgezeichnet und Johannes Karrer erhielt für seine 40jährige Mitwirkung im THW das Ehrenzeichen des Freistaats Bayern am Bande in Gold.

Oberbürgermeister Manfred Schilder würdigte in seiner Begrüßung die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft: „Ich bin ein Fan des Ehrenamtes“, betonte Schilder. Daher freue es ihn besonderes, dass heute Einsatzkräfte ausgezeichnet würden, die sich über einen langen Zeitraum mit hohem Engagement für die Gesellschaft eingesetzt haben. Ohne sie wäre die Gesellschaft ärmer.

Lothar Wollmann ist im Jahr 1968 in den THW Ortsverband Memmingen eingetreten und  hat dort alle Stationen vom Helfer bis zum Zugführer durchlaufen. Seit 1987 engagierte er sich aus Ausbilder der Helferanwärter (und später auch Helferanwärterinnen). Tilman Gold, Referatsleiter im Landesverband Bayern, hob in seiner Laudatio die Bedeutung dieses Engagements hervor. Alle Führungskräfte des Ortsverbandes Memmingen, die hier ihren Dienst im THW begonnen haben, wurden von ihm angeleitet und haben von ihm wichtiges Rüstzeug für ihre weitere Tätigkeit erhalten. Auf diese Weise hat er den Ortsverband geprägt wie kaum ein Anderer. Zwischen allen Konzeptionen und Neukonzeptionen der Ausbildungsordnungen in den vergangen Jahrzenten hat Lothar Wollmann nie den Blick für das Wesentliche der Anforderungen an die Helferinnen und Helfer im THW verloren und stets mit Sachverstand und Augenmaß auf die Veränderungen reagiert. Allein seit 1995 hat Lothar Wollmann mehr als 150 Helferinnen und Helfer für den Dienst im Technischen Hilfswerk ausgebildet. "Aufgrund seiner enormen Verdienste um das THW im Ortsverband Memmingen – in einem Zeitraum von beinahe 50 Jahren – soll das Ehrenzeichen des Technischen Hilfswerks in Silber sichtbarer Ausdruck des Dankes und der Anerkennung sein" - so Gold.

Johannes Karrer wurde für seine 40jährige Mitwirkung im THW Ortsverband Memmingen im Namen des Bayerischen Innenministers das Ehrenzeichen des Freistaats Bayern am Bande in Gold verliehen. Er hat im Jahr 1977 seinen Dienst im THW Memmingen zunächst als Helfer im Bergungszug begonnen. Im Jahr 1983 wurde er zum Truppführer und 1987 zum Gruppenführer dieses Zuges ernannt. Seit 1991 wirkt er im Ortsverband als Reservehelfer. Seine Fachkompetenz im Bereich des Holzbaus konnte er im Ortsverband immer wieder einbringen: sowohl bei Einsätzen als auch im Ausbau der Unterkunft.

Grund zur Freude gab es auch bei der DLRG Memmingen. Aus ihren Reihen wurde Thomas Sommer für seine 40jährige Mitarbeit im Katastrophenschutz in Memmingen und im Unterallgäu ausgezeichnet. Auch ihm wurde das Ehrenzeichen des Freistaats Bayern am Bande in Gold verliehen.

Die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes gratulieren den geehrten Einsatzkräften und sagen „Danke“ für das langjährige Engagement im Technischen Hilfswerk.

Bilder: Dominik Helms


Die Enten waren wieder unterwegs ... THW unterstützt Benefizveranstaltung

8. Oktober 2017

Memmingen (DH). Rund 15 Helferinnen und Helfer aus der THW-Jugendgruppe und dem Technischen Zug des THW Memmingen unterstützten das mittlerweile 16. Memminger Entenrennen auf dem Stadtbach.

Bereits seit 16 Jahren veranstaltet der Memminger Serviceclub Round Table 34 am ersten Jahrmarktssonntag ein Entenrennen auf dem Memminger Stadtbach. 2250 Enten machten sich von der Frauenkirche auf den 15minütigen Weg in die Untere Bachgasse. In den letzten Jahren konnten durch das Entenrennen rund 100.000 € für den guten Zweck gesammelt werden.

Der „Ententransport“ wurde vom Kipper der Fachgruppe Räumen des THW Memmingen übernommen. Für den Zieleinlauf konstruierten die Helfer/innen eine Auffangstation aus dem EGS (Einsatzgerüstsystem) der Bergungsgruppen.

Bilder: THW Memmingen

Großübung: Brand eines Sägewerks in Zell

6. Oktober 2017

Memmingen/Zell (DH). Nachwuchseinsatzkräfte üben die Bewältigung eines Großbrands in einem Sägewerk: Hand in Hand arbeiten Junghelferinnen und Junghelfer des THW, der Feuerwehren und der Rettungsdienste - wie "die Großen" - zusammen. Wenn Menschen in Not sind und Hilfe brauchen, ist schnelle und effektive Team-Arbeit gefragt.

Es brennt - ein Sägewerk. Personen sind in Gefahr. Mit Blaulicht und Martinshorn rücken die Einsatzkräfte an: die Jugendfeuerwehren aus Bad Grönenbach, Benningen, Memmingerberg, Ottobeuren, Woringen, Wolfertschwenden und Zell - die Jugendlichen des BRK in Ottobeuren und Woringen - die Junghelferinnen und Junghelfer des THW in Memmingen. Weit mehr als 100 Jugendliche üben mit ihren Betreuerinnen und Betreuern für den Ernstfall.

Sie erkunden die Einsatzstelle: treffen Maßnahmen zur Verkehrsabsicherung, bauen eine Löschwasserversorgung auf und beginnen mit den Löscharbeiten. Das THW beginnt wegen der hereinbrechenden Dunkelheit mit dem Ausleuchten der Einsatzstelle. Nach vermissten Personen wird gesucht, sie werden gerettet und medizinisch erstversorgt. Eine Person ist unter einer Metallmulde eingeklemmt und muss von den Junghelferinnen und Junghelfern mit Zahnstangenwinden befreit. Nach etwa 90 Minuten ist das Feuer aus. Alle Verletzten sind versorgt und in Sicherheit. Die Übung ist erfolgreich verlaufen. Bei einer gemeinsamen Brotzeit und reichlich Gelegenheit die Fahrzeuge der anderen Organisationen zu begutachten klingt der Abend aus. Danke, Feuerwehr Zell, für die Vorbereitung und die Einladung zu dieser Übung!

Bilder: THW Memmingen

Einsatz: Vermisstensuche

1. Oktober 2017

Memmingen/Senden (DH). Der Fachberater wird zu einer laufenden Vermisstensuche in Senden alarmiert. Die Drohne mit Wärmebildkamera wird angefordert. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte in Senden kann die vermisste Person jedoch aufgefunden werden, so dass das System des THW Memmingen nicht zum Einsatz kommt.

Bild: Symboldbild

Einsatz: Vermisstensuche

28. September 2017

Memmingen/Dietmannsried (DU). Südlich von Dietmannsried wird seit längerer Zeit eine Person vermisst. Die Fachgruppe Ortung des Ortsverbandes wird mit technischen Ortungsgerät angerfordert. Kurz nach Einsatzbeginn wird die Person außerhalb des vermuteten Suchgebietes aufgegriffen.

Bild: Symbolbild

Bereichsausbildung Digitalfunk

8. bis 9. September 2017

Lindenberg/Allgäu. Helfer des Technischen Hilfswerk (THW) aus den Ortsverbänden Lindenberg, Lindau und Memmingen absolvierten am vergangenen Wochenende erfolgreich ihre Sprechfunkausbildung am THW-Standort in Lindenberg im Allgäu. Der Ortsverband Memmingen freut sich über neun neue, qualifizierte Sprechfunker.

Physikalische Grundlagen des Funkverkehrs, rechtliche Rahmenbedingungen, Bedienung von Funkgeräten aber auch das korrekte Durchführen eines Funkspruches standen bei den Helferinnen und Helfern auf dem Ausbildungsplan am vergangen Wochenende. Sprechfunkausbilder Christian Straschek (Lindenberg) und Andreas Bertele (Kaufbeuren) vermittelten die Grundlagen des bisherigen, anlogen Sprechfunks aber auch die Funktionen und Besonderheiten im neuen, seit einiger Zeit nun auch im Allgäu verfügbaren, Digitalfunk der Sicherheitsorganisationen. In zwei Gruppenübungen am Ende des Lehrgangs wurden die zuvor theoretisch erlernten Fähigkeiten praktisch vertieft und überprüft, sodass sich nun alle Teilnehmer „BOS-Sprechfunker“ nennen dürfen.

Bilder: THW Memmingen, THW Lindenberg
Text: THW Kaufbeuren, Andreas Bertele

Suche nach entlaufenem Rind

10. September 2017

Memmingen/Illertissen (DH). Die Suche nach entlaufenen Rindern zählt nicht zu den zentralen Aufgaben des Technischen Hilfswerks. Wenn es allerdings darum geht, Gefahren für Menschen, den Straßen- und Bahnverkehr abzuwenden, unterstützen die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Polizei und Feuerwehr nach Kräften. Auf Anforderung der Polizei unterstützte die Fachgruppe Ortung mit den beiden Drohnen des Ortsverbandes und einer Wärmebildkamera die Suche nach einem in Illertissen entlaufenen Jungrind.

Gegen 08:00 Uhr gelingt es einer Kuh aus einem Schlachthaus in ein nahegelegenes Maisfeld zu flüchten. Aufgrund der Lage des Maisfeldes besteht die Gefahr, dass die Kuh sich auf die nahegelegene Staatsstraße oder auf die Bahnschienen verirren könnte und dort den Straßen- bzw. Schienenverkehr gefährdet. Nachdem in dem großen Maisfeld kein Blickkontakt zu dem Jungrind bestand, wird neben der örtlichen Feuerwehr auch die Fachgruppe Ortung mit Drohne und Wärmebildkamera des Ortsverbandes Memmingen angefordert. Neben zwei Drohnen des THW kommt auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Nach etwa sechs Stunden konnte die Kuh schließlich außerhalb des Maisfeldes in einem Gestrüpp entdeckt werden. Da sich das Tier nicht einfangen lässt, müssen Jäger das Jungrind erlegen.

Bilder: THW Memmingen

Retten aus Höhen, Stegebau und Löschwasserbereitstellung

2. September 2017

Memmingen (DH). Den letzten Samstagsdienst 2017 nutzten die Helferinnen und Helfer wieder für vielfältige Ausbildungen: Retten aus Höhen, Stegebau und Löschwasserbereitstellung waren die zentralen Themenbereiche.

Während die 1. Bergungsgruppe sich mit Fragen des Rettens aus Höhen und der Absturzsicherung befasste, bauten die Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen an der Fischaufstiegsanlage der Illerstaustufe 7 bei Maria Steinbach einen einfachen Tonnensteg. Am Nachmittag verlegten die Einheiten an die Iller bei Egelsee, wo gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Memmingen die Löschwasserbereitstellung mit Pumpen des Ortsverbandes geübt wurde.

Bilder: THW Memmingen

Zeit für Ausbildung!

11. bis 13. und 18. bis 20. August 2017 

Memmingen/Stetten am kalten Markt (LM/JS). Üben und Ausbilden anstatt Urlaub. Helferinnen und Helfer der verschiedenen Bergungs- und Fachgruppen des Ortsverbandes nutzten ein Wochendende für Ausbildung und Übung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Stetten am kalten Markt. Das abwechslungsreiche Gelände bot zahlreiche Möglichkeiten für die Helfer, technische Grundfertigkeiten unter einsatznahen Bedingungen zu wiederholen und zu trainieren.

Verstärkt durch Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe absolvierten zunächst die Helfer der Fachgruppe Räumen das jährliche  Ausbildungswochenende. Sie errichteten zunächst ihr Camp für das Wochenende. Am Abend wurden zwei Teams gebildet und in unbekanntem Gelände „ausgesetzt“. Um die Teamfähigkeit zu stärken, zogen sie bei Dunkelheit, ausgestattet mit einer Karte, Taschenlampe und Funkgerät los. Hier waren präzises Kartenlesen und cleveres Denken gefragt.

Am Samstagvormittag wurden die elf Helferinnen und Helfer zu einer Einsatzübung gerufen. Bei Waldarbeiten war ein Förster verunglückt und musste unter aufgeschichteten Baumstämmen geborgen werden. Der Unglücksort musste über die mitgeteilten Koordinaten ermittelt werden. Da die Hauptverkehrswege nicht benutzt werden durften, mussten die Helferinnen und Helfer anhand von Karten eine Route in dem nicht ganz einfach zu durchschauenden Wegenetz konzipieren. Beim Eintreffen der Helfer konnte leider nur noch der Tod des Verunglückten festgestellt werden. Geborgen wurde er mit Hilfe einer Büffelwinde unter Zuhilfenahme von Erdnägeln, um das Rutschen der Baumstämme zu verhindern.

Nach dem Mittagessen hieß es wieder „Aufsitzen!“. Die gesamte Gruppe vertiefte die verschiedenen Möglichkeiten des Bergens einer unter einem LKW eingeklemmten Person. Mit einem Hebekissenverbund und durch Kreuzholzstapel unterbaut wurde der LKW angehoben und die Person befreit. Um ihn wieder sanft auf seine Räder zu stellen, mussten zusätzlich zwei Greifzüge eingesetzt werden. Im Anschluss folgte eine weitere praktische Übung zum Thema „Eigentumssicherung“. Drei Teams verschlossen auf Zeit jeweils ein Fenster, die anschließend auf ihre Sicherheit geprüft wurden.

Um unsere Sportlichkeit und Fitness unter Beweis zu stellen, legten wir auf dem Rückweg zum Camp einen Stopp an der Hindernisbahn ein. Alle hatten Spaß und stellten sich der nicht alltäglichen Herausforderung. Drei hochmotivierte Helfer durchliefen den Parcours ein zweites Mal, zusätzlich ausgerüstet mit Atemschutzgeräten. Am Sonntag wurde das Camp zurückgebaut, die gesamte Ausstattung verladen und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.



Die Helferinnen und Helfer der 1. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Ortung waren am darauffolgenden Wochenende auf dem Truppenübungsplatz Heuberg und den Ausbildungsanlagen der beiden Brandschutzinspektionen der Schule für ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben.

Am Freitagabend mussten die Helferinnen und Helfer ihr Können bei verschiedenen Einsatzlagen unter Beweis stellen: Einsatzstellen waren zu erkunden, Personen aus schwer zugänglichen Bereichen, aus verrauchten Schächten oder über Hindernisse zu retten. Auch die patientengerechte Rettung bei LKW Unfällen wurde geübt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Ausbildung. Im Rahmen einer Stationsausbildung wurden Grundfertigkeiten der Bergung und Ortung wiederholt und die Möglichkeit genutzt, auch Einblicke in den je anderen Fachbereich zu erhalten. Angefangen vom richtigen Erkunden, dem Erkennen möglicher Gefahren, dem Anfertigen von Lageskizzen und der Anwendung technischer Ortungsgeräte wurden die 5 Phasen der Bergung vertieft. Den Abschluss bildeten verschiedene Verfahren zur einfachen Rettung aus Höhen und Tiefen über den Deltaausleger, Leiterbock und Dreibock. Ein kleiner Exkurs in das Abstützen und Aussteifen rundete die Ausbildung ab.

Bei einer Vermisstensuch zu nächtlicher Stunde konnten die Teilnehmer die Vorzüge der neuen Wärmebildkamera des Drohnenprojektes genauso wie die Techniken der Flächensuche kennen lernen. Der abschließende Kameradschaftsabend durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bilder: THW Memmingen

Fachberatereinsatz: Baum auf Kinderlehrkirche in Memmingen

19. August 2017

Memmingen (DH). Am Tag nach dem Unwetter gibt es in der Stadt Memmingen noch zahlreiche Schadensstellen, die von der Feuerwehr bearbeitet werden. Bei zwei Einsätzen wird die Unterstützung des THW Fachberaters angefordert.

Am Martin Luther Platz hatte in der Nacht auf Samstag ein Baum das Dach der Kinderlehrkirche beschädigt. Nach der Beseitigung des Baumes kann es mit Hilfe der Drehleiter wieder verschlossen werden. Zwei Helfer des Ortsverbandes sind dazu im Einsatz. Gegen Mittag wird der Baufachberater zur Begutachtung einer Garage angefordert, die von einem Baum getroffen wurde. Ein Eingreifen ist hier nicht erforderlich.

Bilder: THW Memmingen

Einsatz: Gemeldeter Gebäudeeinsturz

18. August 2017

Memmingen (DH). Am Freitag Abend werden die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu von einem heftigen Gewittersturm getroffen, der zu zahlreichen Schäden führt. Bäume stürzten um und begruben teils Autos und Gebäude unter sich.

Der THW Ortsverband Memmingen wird mit zahlreichen Feuerwehren nach Memmingen alarmiert: „Eingestürztes Gebäude“. Glücklicherweise ist das Gebäude nicht eingestürzt. Alle Bewohner sind unverletzt. Ein großer Baum war umgestürzt und hatte ein Loch durch die Außenwand eines Mehrfamilienhauses im 3. Stock geschlagen. Der Baufachberater begutachtet die Schäden am Dach des Gebäudes und Helfer des THW verschließen das Loch in der Gebäudewand. 9 Helfer waren im Einsatz.

Bilder: THW Memmingen

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