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THW-Thema

Telefonieren - Disponieren - Alarmieren - Koordinieren: zu Besuch bei der Leitstelle

22. Mai 2017

Memmingen/Krumbach (DH). Die  beiden Fachgruppen Räumen und Logistik/Verpflegung des Ortsverbandes Memmingen besuchten am 22. Mai 2017 die Integrierte Leitstelle Donau Iller in Krumbach. Von hier aus werden die Einsätze des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, des THW sowie der weiteren Hilfsdienste im Bereich der Landkreise Günzburg, Neu-Ulm, Unterallgäu und der Stadt Memmingen koordiniert und begleitet. Die ILS Donau Iller begleitet damit auch die regionalen Einsätze des THW Memmingen.

Schon die Kleinsten im Kindergarten lernen bei uns in Deutschland: Der Notruf 112 sorgt für schnelle Hilfe im Notfall. Dass die Hilfe auch da ankommt, wo sie gebraucht wird, und dass die Rettungskräfte geschickt werden, die möglichst schnell am Einsatzort sein können, das stellt die Arbeit der Disponenten der Integrierten Leistelle (ILS) sicher. Sie nehmen Notrufe entgegen, erfassen Ort, Art und Ausmaß des Notfalls und alarmieren dementsprechend die nötigen Einsatzkräfte. Die ILS sorgt dafür, dass die Helferinnen und Helfer da helfen können, wo sie gebraucht werden. 

Bei ihrer Aufgabe werden die Disponentenvon moderner Funk- und Kommunikationstechnik unterstützt. Gerade zu der für den Feuwerwehr- und THW-Bereich anstehenden Umstellung auf Digitalfunk hatten die Helferinnen und Helfer des THW Memmingen zahlreiche Fragen, auf die die Mitarbeiter der Leitstelle kompetent Auskunft geben konnten.

Weitere Informationen zur Arbeit der ILS Donau Iller finden Sie hier!





Übung des GFB Göppingen

20. Mai 2017

Memmingen/Aalen (DH). Am 20. Mai 2017 führte der THW Ortsverband Aalen eine Großübung KInEX - Katastrophe, Infrastruktur, Exercise - durch, an der auch Helferinnen und Helfer aus dem Ortsverband Memmingen teilgenommen haben. Übungsszenario war ein Erdbeben, das in zwei verschiedenen Einsatzgebieten bearbeitet wurde. 

Helferinnen und Helfer aus elf THW-Ortsverbänden aus Baden-Württemberg und Bayern führten gemeinsam eine Großübung durch. Ein Erdbeben im Ostalbkreis hatte weite Teile der Infrastruktur zerstört, Personen wurden verschüttet oder vermisst. Insbesondere auch die grassierende Geflügelpest stellte die Helferinnen und Helfer bei der Arbeit in einer zerstörten Geflügelzüchterei vor zahlreiche Herausforderungen. Das Szenario ermöglichte nicht nur die Arbeit an der einzelnen Einsatzstelle zu üben, sondern auch die Koordination der zahlreichen eingesetzten Einheiten durch eine THW-Führungsstelle und die Einsatzabschnittsleitungen in einem realtiätsnahen Übungsbetrieb zu erproben und zu optimieren.

Die Memminger Helfer waren dem Einsatzabschnitt Hülen zugeordnet, in dem die Schwerpunkte Behelfsstraßenbau, Trümmerräumung, Vermisstensuche und- bergung bearbeitet wurden. Der Zugtrupp aus Memmingen war als Einsatzabschnittsleitung eingesetzt und damit für die Führung von 5 Bergungsgruppen im Unterabschnitt Bergung, von 2 Fachgruppen Räumen und einer Fachgruppe Ortung (A) mit Rettungshunden verantwortlich.

Gemeinsam mit der Fachgruppe Räumen aus Kirchheim unter Teck arbeiteten die Memminger Räumer am Bau einer Behelfsstraße, um eine nach dem Erdbeben unterbrochene Zufahrtsstraße wieder befahrbar zu machen. Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung war für die Versorgung der etwa 150 Helferinnen und Helfer sowie zahlreicher Verletztendarsteller und Gäste der Übung eingesetzt.

Bilder: THW Memmingen


Neuer Atemschutzgeräteträger für den Ortsverband Memmingen

20. Mai 2017

Memmingen (DH). Der Ortsverband Memmingen hat einen neu ausgebildeten Atemschutzgeräteträger. Auch in diesem Jahr absolvierte wieder ein Helfer des Ortsverbandes Memmingen bei der Feuerwehr Memmingen einen entsprechenden Lehrgang und steht nun als Einsatzkraft auch unter schwerem Atemschutz zur Verfügung.


Die Helferinnen und Helfer des THW werden immer wieder mit Einsatzszenarien konfrontiert, die ein Arbeiten unter Atemschutz notwendig machen. Um für diese Situationen vorbereitet zu sein, werden Helfer in einer insgesamt 24 Stunden umfassenden Ausbildung zu Atemschutzgeräteträgern qualifziert. In der Zeit vom 8. bis 20. Mai 2017 absolvierte ein Helfer gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr diesen Lehrgang, in dem unter anderem Atemtechniken sowie der Umgang mit Filtermasken, das An- und Ablegen des Atemschutzgerätes ausgebildet und geübt werden. In zahlreichen kleineren Szenarien wurde auch die Personenrettung unter Atemschutz geübt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf die Gefahren des Arbeitens unter Atemschutz. Wir danken dem Ausbilder-Team der Feuerwehr Memmingen unter der Leitung von Michael Kraus für die Ausbildung unseres Helfers.

Bilder: Feuerwehr Memmingen

Basisschulung CBRN

18. Mai 2017

Memmingen (DH). Vielfältige Gefahren begegnen den Helferinnen und Helfern im Einsatz. Eine besondere Rolle spielen dabei die chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN, früher ABC). Eine grundlegende Einführung in diese Thematik und eine Sensibilisierung für die hohe Präsenz dieser Gefahren ist Teil der Grundausbildung im THW.

Am 18. Mai 2017 führte die Geschäftsstelle in Kempten im Rahmen der Grundausbildung der Helferanwärterinnen und Helferanwärter eine Bereichsschulung zum Thema CBRN durch. Major der Reserve Matthias Helbig (KVK Oberallgäu) zeigte das von den verschiedenen Stoffen ausgehende Gefährdungspotential auf und erläuterte wesentliche Schutzmaßnahmen sowie Verhaltensmaßregeln. Ziel dieser CBRN-Einführung ist es, ein Gefahrenbewusstsein zu schaffen, dass die Helferinnen und Helfer mögliche Gefahren rechtzeitig erkennen, sich schützen und gegebenenfalls Spezialkräfte anfordern. 

 Bild: Dominik Helms

Ausbildung am Fire-Trainer

16. Mai 2017

Memmingen (DH). Die Feuerwehr Memmingen schulte am 16. Mai 2017 Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe sowie der Fachgruppen Räumen und Logistik/Verpflegung am "Fire-Trainer" in der Verwendung von Feuerlöschern bei der Brandbekämpfung.


Die Bekämpfung von Bränden gehört nicht zu den primären Aufgaben des THW, und doch besteht immer die Gefahr, das auch die Helferinnen und Helfer im Einsatz oder auch im alltäglichen Berufs- und Familienleben mit Entstehungsbränden konfrontiert werden, bei denen ein schnelles und sachgerechtes Handeln erforderlich ist.

Andreas Land und Roland Stoeber von der Feuerwehr Memmingen und dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Memmingen erläuterten zunächst die verschiedenen Typen von Feuerlöschern und zeigten ihre jeweiligen Einsatzbereiche auf. Im praktischen Teil der Ausbildung konnten die Helfer dann versuchen, Kleinbrände schnellstmöglich zu löschen. Höhepunkt der Ausbildung war die Nachstellung einer Fettbrandexplosion, die die fatale Wirkung des Versuchs brennendes Fett mit Hilfe von Wasser abzulöschen demonstrierte. Nicht nachmachen! Umgang mit Feuerlöscher üben: unbedingt!

Bilder: Sandra Schneider, FFW Memmingen

Mediateam Bayern: Helferinnen und Helfer bilden sich fort

13. Mai 2017

Ingolstadt/München/Memmingen (DH). Helferinnen und Helfer des THW Mediateams Bayern bildeten sich am 13. Mai 2017 in Ingolstadt fort. Das ehrenamtlich besetzte Mediateam des Landesverbandes Bayern unterstützt bei überregionalen Schadenslagen vor Ort die Öffentlichkeitsarbeit des THW in all ihren Facetten. Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Themenfelder "Bildrechte" und "Umgang mit Medienvertretern".  

In außergewöhnlichen Situationen, wie etwa bei Großschadenslagen und Katastrophenfällen, stehen die Einsatzkräfte vor besonderen Herausforderungen und zugleich wird ihre Arbeit von großem öffentlichen Interesse begleitet. Daher unterstützen Helferinnen und Helfer des Mediateams bei solchen Ereignissen die örtliche Öffentlichkeitsarbeit des THW: sie dokumentieren die Arbeit des THW in Bild und Text, sie betreuen Pressevertreter und Besucher, sie beantworten Presseanfragen und organisieren Interviews. Unmittelbar nach der Gründung des Mediateams im Mai 2016 war der Starkregeneinsatz in Simbach am Inn der erste große Einsatz des Mediateams.

Bei ihrer ersten Fortbildungsveranstaltung im Jahr 2017 beschäftigten sich die Helferinnen und Helfer des derzeit 33-köpfigen Teams zunächst mit Bildrechten. Gerade bei der Berichterstattung und Dokumentation von Einsätzen spielen die komplexen rechtlichen Fragestellungen, insbesondere die Abwägung von Persönlichkeitsrechten und dem Interesse einer öffentlichen Berichterstattung,  eine wichtige Rolle. In einem sehr aufschlussreichen Vortrag informierte Thomas Dorsch (Ochsenfurt) über die rechtlichen Grundlagen und zeigte die praktischen Konsequenzen für die Arbeit als Fotograf im THW auf. 

Der Nachmittag stand unter dem Fokus "Umgang mit Medienvertretern". Die  Kommunikationstrainerin Milena Hardt (München) zeigte ausgehend von der Arbeitsweise von Journalisten auf, wie eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Medienvertretern in Interviewsituationen gelingen kann. Ein besonderer Akzent lag dabei auf der klaren und verständlichen Formulierung der Aussagen - auch im Umgang mit schwierigen Fragestellungen.

In der abschließenden Einheit informierten Rainer Straszewski (Ingolstadt), einer der Koordinatoren des Mediateams, und Alessandra Donatello (Landesverband Bayern) über aktuelle Entwicklungen und die strukturelle Einbindung des Mediateams im Landesverband Bayern.

Bild: Franziska Zontar

Zugübung: Schweres Erdbeben in Ulm

6. Mai 2017

Memmingen/Ulm (DH). Am Nachmittag des 6. Mai 2017 erschütterte ein schweres Erdbeben die Stadt Ulm und die angrenzenden Gegenden. Häuser stürzten ein, Straßen waren unpassierbar, die Versorgung mit Elektrizität und Gas teilweise zerstört. Eine Vielzahl von Personen wurde verletzt und zahlreiche Personen wurden vermisst. Zur Unterstützung der badenwürttembergischen Einsatzkräfte wurde auch der Technische Zug des Ortsverbandes Memmingen mit der Fachgruppe Ortung angefordert - so das Übungsszenario der diesjährigen Zugübung des THW Memmingen.


In einem geschlossenen Verband fuhren die Einsatzkräfte in das Schadensgebiet und wurden im dortigen Bereitstellungsraum von der Untereinsatzabschnittsleitung in ihre Aufgaben eingewiesen. Am Einsatzort angekommen führte der Zugführer des THW Memmingen eine Erkundung durch und teilte den Gruppen ihre Aufträge zu. 

Die Helferinnen und Helfer der beiden Bergungsgruppen und der Fachgruppe Ortung suchten nach vermissten und verschütteten Personen, befreiten diese, bargen sie aus verunfallten Fahrzeugen, um sie in die Hände des Rettungsdienstes zu übergeben. Gasaustritte und Kleinbrände erschwerten die Arbeiten dabei zusätzlich. Die Maßnahmen der einzelnen Gruppen und Trupps wurden von den Helfern des Zugtrupps koordiniert und dokumentiert. In strömendem Regen konnten insgesamt 12 vermisste Personen gefunden und gerettet werden. Zwei Personen konnten lediglich tot geborgen werden.

Vier Stunden lang hatten Stephan Zettler und Alexander Kipshagen, die die Übung vorbereitet haben, immer neue Herausforderungen für die Helferinnen und Helfer parat. Helferinnen und Helfer des THW Ulm sowie der THW Jugend Memmingen forderten als Verletztendarsteller ebenso wie die vom Zugtrupp des THW Ulm übernommene Einsatzleitung die Einsatzkräfte des THW Memmingen und ermöglichten so ein wirklich realistisches Szenario und Einsatzgeschehen. Danke für Eure Unterstützung und die Bereitstellung eines hervorragenden Übungsgeländes. Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung kümmerte sich um eine hervorragende Versorgung der Einsatzkräfte.

Bilder: THW Memmingen

Maibaum aufgestellt

28. April 2017

Memmingen (DH). Das THW Memmingen hat auch im Jahr 2017 wieder einen Maibaum mit stattlichen 29,5 Metern Höhe aufgestellt. Wie in den vergangenen Jahren beschäftigten sich Helfer des Ortsverbandes auf eine etwas andere Art und Weise mit dem Thema Holzbearbeitung ... weitere Ausbildungsinhalte des Maibaum-Projektes waren Arbeiten mit der Seilwinde, Ladungssicherung, Transport von überlanger Ladung sowie das Retten aus Höhen.

Bereits seit 9 Jahren stellt der Memminger Ortsverband einen Maibaum auf. Jedes Jahr ist er ein bisschen gewachsen. Konnten die ersten Maibäume mit einer Höhe von 15 Metern von den Helfern noch von Hand aufgerichtet werden, geht jetzt ohne einen Autokran nichts mehr. Bilder vom ersten Maibaum 2008 gibt es hier!

Weitere Bilder vom Maibaum 2017 gibt es auf der facebook-Seite des THW-Memmingen.

Bilder: THW Memmingen

Ausbildung des Führungskräftepools im GFB Kempten

4. April 2017

Kempten/Memmingen (OV Kempten). Die Fachgruppe Führung/Kommunikation bildet den Führungskräftepool des Geschäftsführerbereichs Kempten im Ortsverband Kempten aus.

Der Führungskräftepool besteht aus interessierten Führungskräften der Ortsverbände des gesamten Geschäftsführerbereichs Kempten: Sprechfunker, Zugführer, Führungsgehilfen, ausgebildete Verbandsführer und Sachgebietsleiter.  Der Einsatzerfolg der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) wird maßgeblich durch die routinierte Zusammenarbeit innerhalb der THW-Führungsstelle bestimmt. Die Ausbildung des Führungskräftepools bildet die Grundlage für die personelle Einsatzbereitschaft der Fachgruppe FK während lang andauernden Einsätzen. Die Personen, die über die fachliche Ausbildung verfügen und das Interesse an Stabsarbeit im Einsatz haben, wurden von der Fachgruppe FK weitergebildet.

An insgesamt drei Ausbildungsdiensten trafen sich Führungskräfte aus den Ortsverbänden Sonthofen, Memmingen, Kaufbeuren, Krumbach und Schwabmünchen im OV Kempten um die Kenntnisse zu den Einsatzaufgaben und –optionen der Fachgruppe FK in Theorie und Praxis zu vertiefen.  Am ersten Ausbildungsabend wurden den Helfern die Aufgaben der Sachgebiete 1 (Personal/innerer Dienst) und Sachgebiet 2 (Lage) ausführlich erläutert. Am zweiten Ausbildungsabend lag der Fokus auf den stabsmäßigen Abläufen innerhalb der THW Führungsstelle. Die Teilnehmer hatten zudem die Möglichkeit sich mit den Fahrzeugen und der Ausstattung der Fachgruppe FK vertraut zu machen. 

Der dritte Abend diente dazu, das Erlernte in einer kleinen Einsatzübung in die Praxis umzusetzen: Die Einsatzübung „Fischerdorf“ wurde in Teilen nachgestellt und diente dem Führungskräftepool als Übungsszenario.



Bilder: THW Kempten
Originalbericht: THW Kempten

IDS Räumen: Fokus Behelfsstraßen-Bau

1. April 2017

Memmingen/Ingolstadt (DH). Leitthema der diesjährigen „Ideellen Spezialisierung Räumen“ vom 31. März bis 1. April 2017 in Ingolstadt war der behelfsmäßige Straßen- und Wegebau. Theoretische Grundlagen und praktische Durchführung in enger Verzahnung ermöglichten eine gelungene Weiterbildung von Führungskräften und Multiplikatoren für die Ortsverbände in Bayern.

Das Anlegen von „Zu- und Abfahrtswegen für den Einsatzbedarf“ ist eine der sog. STAN-Aufgaben der Fachgruppe Räumen im THW. Obwohl zahlreiche Einsatzszenarien im Katastrophenschutz den Bau einer auch mit schweren Maschinen befahrbaren Behelfsstraße erforderlich machen, kommt dieser Thematik in der Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer oft nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Bei den beiden großen Einsätzen der bayerischen Räumgruppen in den vergangenen Jahren wurden derartige Projekte realisiert. In Simbach am Inn etwa wurde in Folge eines Starkregenereignisses eine Straße von den Wassermassen fortgerissen und durch eine Behelfsstraße ersetzt und auch im Zuge der Errichtung des Warteraums für Flüchtlinge in Erding im Jahr 2015 war der Bau einer Zufahrtsstraße notwendig. Auch bei Hochwasserlagen müssen immer wieder große Mengen an Sandsäcken an nur schwer zugängliche Deichabschnitte transportiert werden. Der Neubau einer Zufahrt ist hier oft der einzig mögliche Weg.

Ein Vortrag des Memminger Gruppenführers und Baufachberaters Stephan Zettler führte in die Thematik des Behelfsstraßenbaus ein, wobei ein besonderer Fokus auf die Frage nach den Planungsgrundlagen für ein derartiges Projekt gelegt wurde. Wie muss eine Behelfsstraße dimensioniert sein? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Welche Art von Material und welche Mengen werden benötigt? Welche Maschinen können Transport und Verbau in einer bestimmten Zeit leisten? Eine gründliche Vorbereitung ist – so zeigte der Vortrag auf – eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Behelfsstraßenbau. In der praktischen Ausbildung auf dem Pionierübungsplatz Ingolstadt konnten die 50 Helferinnen und Helfer aus 15 Ortsverbänden am Samstag einen Abschnitt einer Behelfsstraße anlegen und verschiedene Aufgabenfelder aus dem Bereich des behelfsmäßigen Baus von Wegen und Straßen unter fachkundiger Anleitung üben. Grundlagen der Vermessungstechnik, wie die Arbeit mit Fluchtstäben, dem Nivelliergerät und einem Rotationslaser waren ebenso Teil der Ausbildung wie die Durchführung von Planierarbeiten mit dem Bergeräumgerät.

Siegfried Schymala, der Leiter des Referats Einsatz im Landesverband Bayern, dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft und berichtete über aktuelle Entwicklungen im THW Bayern. Dabei legte er einen besonderen Fokus auf das neue Rahmenkonzept sowie die anstehenden Beschaffungen neuer Fahrzeuge für die Fachgruppen Räumen. Fabian Hopf (OV München-Ost) informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Ergebnisse der vergangenen Sitzungen der Facharbeitsgemeinschaft Räumen.

Alexander Ruzzi (OV Ingolstadt) organisierte die von Laura Lorenz, der Sachbearbeiterin Einsatz in der Geschäftsstelle Schwandorf, koordinierte Veranstaltung vor Ort und präsentierte gemeinsam mit den übrigen Helferinnen und Helfern den Ortsverband Ingolstadt als einen hervorragenden Gastgeber.

Bilder: Florian Kispert, Stephan Zettler, Michael Matthes (OV Pfaffenhofen), Dominik Helms

Informationen und Berichte ...

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