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THW-Thema

Ausbildung des Führungskräftepools im GFB Kempten

4. April 2017

Kempten/Memmingen (OV Kempten). Die Fachgruppe Führung/Kommunikation bildet den Führungskräftepool des Geschäftsführerbereichs Kempten im Ortsverband Kempten aus.

Der Führungskräftepool besteht aus interessierten Führungskräften der Ortsverbände des gesamten Geschäftsführerbereichs Kempten: Sprechfunker, Zugführer, Führungsgehilfen, ausgebildete Verbandsführer und Sachgebietsleiter.  Der Einsatzerfolg der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) wird maßgeblich durch die routinierte Zusammenarbeit innerhalb der THW-Führungsstelle bestimmt. Die Ausbildung des Führungskräftepools bildet die Grundlage für die personelle Einsatzbereitschaft der Fachgruppe FK während lang andauernden Einsätzen. Die Personen, die über die fachliche Ausbildung verfügen und das Interesse an Stabsarbeit im Einsatz haben, wurden von der Fachgruppe FK weitergebildet.

An insgesamt drei Ausbildungsdiensten trafen sich Führungskräfte aus den Ortsverbänden Sonthofen, Memmingen, Kaufbeuren, Krumbach und Schwabmünchen im OV Kempten um die Kenntnisse zu den Einsatzaufgaben und –optionen der Fachgruppe FK in Theorie und Praxis zu vertiefen.  Am ersten Ausbildungsabend wurden den Helfern die Aufgaben der Sachgebiete 1 (Personal/innerer Dienst) und Sachgebiet 2 (Lage) ausführlich erläutert. Am zweiten Ausbildungsabend lag der Fokus auf den stabsmäßigen Abläufen innerhalb der THW Führungsstelle. Die Teilnehmer hatten zudem die Möglichkeit sich mit den Fahrzeugen und der Ausstattung der Fachgruppe FK vertraut zu machen. 

Der dritte Abend diente dazu, das Erlernte in einer kleinen Einsatzübung in die Praxis umzusetzen: Die Einsatzübung „Fischerdorf“ wurde in Teilen nachgestellt und diente dem Führungskräftepool als Übungsszenario.



Bilder: THW Kempten
Originalbericht: THW Kempten

IDS Räumen: Fokus Behelfsstraßen-Bau

1. April 2017

Memmingen/Ingolstadt (DH). Leitthema der diesjährigen „Ideellen Spezialisierung Räumen“ vom 31. März bis 1. April 2017 in Ingolstadt war der behelfsmäßige Straßen- und Wegebau. Theoretische Grundlagen und praktische Durchführung in enger Verzahnung ermöglichten eine gelungene Weiterbildung von Führungskräften und Multiplikatoren für die Ortsverbände in Bayern.

Das Anlegen von „Zu- und Abfahrtswegen für den Einsatzbedarf“ ist eine der sog. STAN-Aufgaben der Fachgruppe Räumen im THW. Obwohl zahlreiche Einsatzszenarien im Katastrophenschutz den Bau einer auch mit schweren Maschinen befahrbaren Behelfsstraße erforderlich machen, kommt dieser Thematik in der Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer oft nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Bei den beiden großen Einsätzen der bayerischen Räumgruppen in den vergangenen Jahren wurden derartige Projekte realisiert. In Simbach am Inn etwa wurde in Folge eines Starkregenereignisses eine Straße von den Wassermassen fortgerissen und durch eine Behelfsstraße ersetzt und auch im Zuge der Errichtung des Warteraums für Flüchtlinge in Erding im Jahr 2015 war der Bau einer Zufahrtsstraße notwendig. Auch bei Hochwasserlagen müssen immer wieder große Mengen an Sandsäcken an nur schwer zugängliche Deichabschnitte transportiert werden. Der Neubau einer Zufahrt ist hier oft der einzig mögliche Weg.

Ein Vortrag des Memminger Gruppenführers und Baufachberaters Stephan Zettler führte in die Thematik des Behelfsstraßenbaus ein, wobei ein besonderer Fokus auf die Frage nach den Planungsgrundlagen für ein derartiges Projekt gelegt wurde. Wie muss eine Behelfsstraße dimensioniert sein? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Welche Art von Material und welche Mengen werden benötigt? Welche Maschinen können Transport und Verbau in einer bestimmten Zeit leisten? Eine gründliche Vorbereitung ist – so zeigte der Vortrag auf – eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Behelfsstraßenbau. In der praktischen Ausbildung auf dem Pionierübungsplatz Ingolstadt konnten die 50 Helferinnen und Helfer aus 15 Ortsverbänden am Samstag einen Abschnitt einer Behelfsstraße anlegen und verschiedene Aufgabenfelder aus dem Bereich des behelfsmäßigen Baus von Wegen und Straßen unter fachkundiger Anleitung üben. Grundlagen der Vermessungstechnik, wie die Arbeit mit Fluchtstäben, dem Nivelliergerät und einem Rotationslaser waren ebenso Teil der Ausbildung wie die Durchführung von Planierarbeiten mit dem Bergeräumgerät.

Siegfried Schymala, der Leiter des Referats Einsatz im Landesverband Bayern, dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft und berichtete über aktuelle Entwicklungen im THW Bayern. Dabei legte er einen besonderen Fokus auf das neue Rahmenkonzept sowie die anstehenden Beschaffungen neuer Fahrzeuge für die Fachgruppen Räumen. Fabian Hopf (OV München-Ost) informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Ergebnisse der vergangenen Sitzungen der Facharbeitsgemeinschaft Räumen.

Alexander Ruzzi (OV Ingolstadt) organisierte die von Laura Lorenz, der Sachbearbeiterin Einsatz in der Geschäftsstelle Schwandorf, koordinierte Veranstaltung vor Ort und präsentierte gemeinsam mit den übrigen Helferinnen und Helfern den Ortsverband Ingolstadt als einen hervorragenden Gastgeber.

Bilder: Florian Kispert, Stephan Zettler, Michael Matthes (OV Pfaffenhofen), Dominik Helms

Jahreshauptversammlung

21. März 2017

Memmingen (DH). Am Dienstag den 21. März 2017 hat die Ortsvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Memmingen e.V. ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. 

Der im Jahr 1986 gegründete Förderverein mit seinen derzeit etwa 150 Mitgliedern hat die Unterstützung der Arbeit der Helferinnen und Helfer des „THW vor Ort“ zum Ziel.

Der 1. Vorsitzende des Fördervereins Wolfgang Zettler blickte in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Vereins zurück und hob dabei die Beschaffung der LED-Flächenleuchte hervor, die sich in zahlreichen Einsätzen schon bewahrt hat. Im Ausblick auf das Jahr 2017 stand das gemeinsam mit der Feuerwehr Memmingen für den 15. Juli 2017 geplante Sommerfest im Mittelpunkt.

Der Ortsbeauftragte Klaus Liepert informierte die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen im Ortsverband und der Ortsjugendleiter gab einen Einblick in die Arbeit der THW-Jugend Memmingen.

Die Mitglieder des Vereins machten außerdem den Weg für ein neues Beschaffungsprojekt frei, das im Lauf des Jahres 2017 mit Unterstützung zweier großer Spenden umgesetzt werden soll. Mehr dazu in Kürze ...


Bilder: THW Memmingen

Ausbildungssamstag

18. März 2017

Memmingen (DH). Samstag: Zeit für Ausbildung – der Technische Zug des THW Memmingen nutzte den Samstagsdienst wieder zu umfangreichen Ausbildungen.

Bei strömendem Regen beschäftigten sich die 2. Bergungsgruppe, die Fachgruppe Räumen sowie die Helferanwärterin und die Helferanwärter der Grundausbildungsgruppe in einer vom Zugtrupp begleiteten Übung mit den Themenfeldern "Schaffen von Zugängen" und "Retten von Personen". Die 1. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung übten an einem EGS-Turm in der Fahrzeughalle des Ortsverbandes Grundlagen der Absturzsicherung sowie das Retten aus Höhen und Tiefen. Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung sorgte dafür, dass den Helferinnen und Helfern die Kräfte nicht ausgehen ...

Bilder: THW Memmingen


Klaus Liepert zum stellvertretenden Landessprecher gewählt

18. Februar 2017

Memmingen/Lauf an der Pegnitz (DH). Die Ortsbeauftragten und Helfersprecher des THW in Bayern haben am vergangenen Samstag den Memminger Ortsbeauftragten Klaus Liepert zum stellvertretenden Landessprecher in Bayern gewählt. Gemeinsam mit Michael Wüst aus Freising (ebenfalls stellvertretender Landessprecher) und dem Landessprecher Andre Stark aus Obernburg vertritt Klaus Liepert in den kommenden fünf Jahren die Belange der rund 15.000 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks in Bayern.

Bundesweit engagieren sich 80.000 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks in ihrer Freizeit um Menschen in Not kompetent und engagiert Hilfe zu leisten. Damit sind etwa 99% der Angehörigen des THW ehrenamtlich tätig - eine durchaus ungewöhnliche Behördenstruktur. Um der Bedeutung des Ehrenamtes in allen organisatorischen Fragen Rechnung zu tragen, wählen die Helferinnen und Helfer auf allen Organisationsebenen Vertreter, die als Sprecher des Ehrenamtes die Interessen der Helferinnen und Helfer vertreten und in alle wichtigen Entscheidungen einbezogen sind.

Nach der Neuwahl der Helfersprecher auf der Ebene der Ortsverbände im vergangenen Jahr wurden nun der Landessprecher und seine beiden Stellvertreter für den Landesverband Bayern gewählt. Als Landessprecher wurde André Stark (Ortsverband Obernburg) gewählt. Klaus Liepert (Ortsverband Memmingen) und  Michael Wüst (Ortsverband Freising) wurden als stellvertretende Landessprecher gewählt. Sie vertreten in den kommenden fünf Jahren die Interessen der Helferinnen und Helfer gegenüber dem Landesbeauftragten für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, und sind außerdem auch Mitglied im Bundesausschuss, dem höchsten Beratergremium der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.


Bild: Rudolf Skalitzky (Landessprecher a.D.); Michael Wüst; Klaus Liepert; Andre Stark; Michael Haas (Wahlvorstand); Gerd Friedsam (Vizepräsident);  Dr. Fritz-Helge Voß (Landesbeauftragter)

Bilder: THW Memmingen

Informationen und Berichte ...

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