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THW-Thema

Alarmierung des THW Memmingen

Die Alarmierung im Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz in Bayern ist in der sog. Alarmierungsbekanntmachung, kurz ABeK, aus dem Jahr 2005 geregelt.

Mit der Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle (ILS) Donau-Iller im November 2011 wurde auch die Einbindung des THW weiter optimiert.

Bei einem eingehenden Notruf hängt es vom sog. "Einsatzstichwort" ab, ob auch der Fachberater des THW oder eine THW-Gruppe zum Einsatz mit entsandt wird. Derzeit gibt es rund 60 Einsatzstichworte mit weiteren Schlagwörtern.

Dies ist bei allen Bränden ab Stufe "B4" und einigen Stichwörtern der Technischen Hilfeleistung (THL) der Fall. Der THW-Fachberater fährt dann selbständig zur Einsatzstelle und berät die Einheiten zu den Einsatzmöglichkeiten des THW.

Gemeinsam mit der Einsatzleitung, die in der Regel die örtliche Feuerwehr stellt, wird dann entschieden, ob das THW mit seinen Fachgruppen und seiner speziellen Ausstattung zum Einsatz kommt.

Kommt es zum THW-Einsatz, können bis zu 50 weitere Helfer über Funkalarmempfänger in zwei "Schleifen" nachalarmiert werden.

„kleine Schleife“ = 15-20 Helfer
„Vollalarm“ = 20-30 Helfer

Zusätzlich können Fachkräfte oder -Gruppen  bzw. die Ablösung auch über SMS und Telefon alarmiert werden. Hierzu steht dem Ortsverband Memmingen eine Online-Alarmierung (Groupalarm) zur Verfügung.