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THW-Thema
Löscharbeiten
Abpumpen des verschmutzen Löschwassers
Verlegung der ca. 300 m Schlauchleitung
Ausleuchten der Schadesnsstelle

Brand einer Recyclinghalle

15. Oktober 2013

(MD) Tussenhausen. Am Dienstag Morgen bekämpften zahlreiche Einheiten der Feuerwehr einen Brand aus einer Halle eines Recyclingunternehmens in Tussenhausen. Später wurde das Technische Hilfswerk Memmingen zum Abpumpen des Löschwassers und gg. Abend zur Ausleuchtung des Brandobjekts alarmiert.


Am frühen Dienstag morgen wurde gegen 05:00 Uhr Feuer in einer Halle eines Recyclingunternehmens, auf dem Gelände des Wertstoffhofs Tussenhausen gemeldet. U.a. sind hier Papier und Kunstoffe gelagert.  Als die Einsatzkräfte der Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienst und Fachberater THW eintrafen, stand die Halle bereits in Flammen. Ca. 160 Floriansjünger konnten das Übergreifen des Brandes auf ein benachbartes Gebäude, in dem Maschinen untergebracht waren, verhindern. Die Polizei leitete den Verkehr aufgrund der starken Rauchentwicklung weiträumig um, Anwohner wurden gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten.


Das Wasserwirtschaftsamt ordnete das Abpumpen des verschmutzen Löschwassers an. Ca. 15 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks, die gg. 09:20 Uhr nachalarmiert wurden, verlegten auf einer Strecke von ca. 300 Metern Schlauchmaterial zu einem benachbarten landwirtschaftlichen Anwesen. In dessen Güllegrube wird das Löschwasser letztendlich zwischengelagert, bis das Ergebnis der Messungen vorliegt und die spätere Entsorgung entschieden ist.


Zum späten Nachmittag hin, rückten weitere Einsatzkräfte des THW Memmingen an, um Teile der seit morgens vor Ort befindlichen Einheiten abzulösen und das Brandobjekt zu beleuchten. Die Lösch- und Abrissarbeiten der niedergebrannten und einsturzgefährderten Halle zogen sich bis in die Nacht. Immer wieder mussten Brand- und Glutnester abgelöscht werden. Die letzten Einheiten des THW rückten gg. 7:00 Uhr des darauffolgenden Tages von der Einsatzstelle ab.



Fotos: Manuel Dehn

umgestürzter Teil der Regionalbahn in einem Vorgarten
Einsatzkräfte am Unglücksort
Rettungshubschrauber

Regionalbahn erfasst PKW

17.07.2013

Kellmünz (MD). Am Mittwoch Morgen gegen 7:00 Uhr kollidierte eine Regionalbahn, von Richtung Altenstadt kommend, mit einem PKW an einem unbeschrankten Bahnübergang in Kellmünz.


Bei der Kollision mit dem PKW am unbeschrankten Bahnübergang "Weiherstrasse" (an dieser Stelle darf der Zug eine Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h erreichen) sprang ein Teil der Regionalbahn aus den Gleisen und kippte nach ca. 100 Metern in einen Vorgarten, der andere Teil rollte noch 50 Meter weiter, bis er zum Stillstand kam.

Die 46 jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Von den ca. 50 Passagieren der Regionalbahn wurden zwei schwer verletzt (ein junger Mann wurde aus dem Wagon geschleudert), ca. 20 wurden mit dem Rettungsdienst abtransportiert und ca. 10 wurden leicht verletzt.


Nachdem Ersthelfer den Notruf bei der Integrierten Leitstelle absetzen konnten, wurden zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzten (inkl. Rettungshubschrauber) und dem THW zum Zugunglück alarmiert. Der Memminger Ortsverband war mit 12 Helfern und den beiden GKWs (Gerätekraftwagen) samt Rettungssatz an der Einsatzstelle.


Fotos: New-Facts.eu

Brandobjekt in der Vorderen Gerbergasse
GKW I an der Einsatzstelle
Atemschutzteam der FFW und THW

Brand in Memminger Altstadt

18. Juni 2013

Memmingen (MD). Gegen Mitternacht bricht in einer Dachgeschosswohnung der Memminger Altstadt Feuer aus. Mehrere Ortsfeuerwehren bekämpfen den Brandherd. Der THW Fachberater wird aufgrund der Einsturzgefährdung zur Einsatzstelle alarmiert.

Als ein Nachbar Rauchentwicklung am gegenüberliegenden Dachboden eines Mehrfamilienhauses feststellt, verständigt er die Anwohner, sodass alle Personen das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen können.

Da das Feuer droht auf angrenzende Gebäude überzugreifen, werden diese von Polizei und Autobahnpolizei (unterstützend vor Ort) evakuiert. Der Rettungsdienst übernimmt die Betreuung.

Zur Brandbekämpfung sind rund 80 Frauen u. Männer der Freiwilligen Feuerwehren Memmingen, Amendingen, Steinheim und Eisenburg vor Ort. Das THW Memmingen sorgt für Beleuchtung an einzelnen Teilstücken und im Inneren des Brandobjekts und stellt zwei Atemschutzgeräteträger.

Der Brandschaden wird derzeit auf ca. 400.000.- Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat der Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen vor Ort übernommen.
Gg. 05:30 Uhr ist der Einsatz für die 15 Helfer des THW-Memmingen beendet.


Bilder:
new-facts.eu
und
Manuel Dehn

Führungsstelle der Logistik
mit großen Pumpen gegen Wassermassen
noch immer sind viele Grundstücke unter Wasser

THW Memmingen schickt nochmals Helfer nach Deggendorf

15. Juni 2013

Memmingen/Deggendorf (KL). Noch immer sind im Raum Deggendorf rund 300 ehrenamtliche THW-Helfer mit der Beseitigung der Folgen des Hochwassers im Einsatz. Um die Einsatzbereitschaft der Geräte und die Versorgung mit Sprit sicher zu stellen, betreibt das THW in Deggendorf einen Logistik-Stützpunkt, der rund um die Uhr betrieben wird.



Seit Samstag haben 3 Memminger Helfer, zusammen mit Kollegen aus Krumbach und Lindau, die Aufgabe übernommen, diesen für insgesamt 5 Tage zu betreiben und so die Einsatzbereitschaft der THW-Einheiten sicherzustellen.

Noch immer sind viele Häuser noch nicht vom Wasser befreit. Auch Kläranlagen und ähnliche öffentliche Versorgungseinrichtungen leiden unter den Folgen der Katastrophe.


Bilder: THW Memmingen

THW Memmingen unterstützt im Hochwassergebiet Bayern

3. Juni 2013

Bad Aibling (MD). Am Montag Morgen brechen 20 Helferinnen u. Helfer des Ortsverbands Memmingen zum Hochwassereinsatz nach Bad Aibling, bei Rosenheim, auf.


Die THW-Mannschaft, bestehend aus Mitgliedern der verschiedenen (Fach-)Gruppen, wird zur Deichverteidigung nach Niederbayern alarmiert. Im Bereitstellungsraum (Ortsverband) Bad Aibling warten Sie, aufgrund des enorm hohen Wasserpegels (> Kat. 4) auf evtl. Deichbrüche, die mit Sandsäcken wieder verbaut werden sollen.
Zum späten Nachmittag hin löst die Memminger Logistikgruppe die Kammeraden aus Garmisch Patenkirchen ab. Die fünf Memminger werden im Bereitstellungsraum rund 200 Bundeswehr- und THW-Einsatzkräfte verpflegen.

Nachdem sich die Hochwasserlage etwas entpannt hat und der Wasserstand rückläufig wird, tritt das „Deichteam“ die Rückreise an. Die Logistikgruppe wird bis Dienstag Nachmittag ihren Einsatz beenden.

Derzeit befinden sich rund 20 Helferinnen und Helfer in Wartestellung auf einen erneuten Unterstützungseinsatz im Krisengebiet.

MLW-Pumpen
ein Bach wird zum reißenden Gewässer

Unwetter hält auch THW auf Trab

1. Juni 2013

Memmingen (KL). Zwischen Samstag 12 Uhr und Sonntag Morgen 7 Uhr wurde das THW ingesamt 5 mal alarmiert. Neben dem Einsatz des Fachberaters wurde in Memmingen und Dickenreishausen ca. 300 Sandsäcke verlegt und ausgegeben. In Lautrach kamen Pumpen und Wassersauger zum Einsatz.

Die anhaltenden Regenfälle der letzten 48 Stunden hatten viele Bäche und Flüsse schnell ansteigen lassen. Aber auch das Oberflächenwasser von Wiesen führte zu punktuellen Problemen in Memmingen und Dickenreishausen. Hier wurden Sandsäcke verlegt, um ein Eindringen des Wassers in Häuser zu verhindern.

Gegen 3:30 Uhr wurde dann erneut der Fachberater nach Lautrach alarmiert. Hier wurde dann noch das ÖGA-Fahrzeug "Pumpen" nachgefordert, um einige Keller mit Pumpen und Wassersauger wieder trockenzulegen.

Gegen 7:30 Uhr war der Einsatz für die letzten Helfer beendet.

Im Einsatz waren 2 Fachberater, Kipper, MLW-Pumpen und MTW sowie ingesamt 18 Helfer.




Bilder: Thomas Pöppel, new-facts.eu

Dach nach Sturmschaden fachmännisch wieder geschlossen

26. Mai 2013

Memmingen (KL). Ein abgebrochener großer Ast hatte ein Dach auf mehreren Quadratmetern in Mitleidenschaft gezogen. Die THW-Helfer wurden von der Feuerwehr nachalarmiert, um das Dach wieder in Stand zu setzten.

Mit Hilfer der Drehleiter sowie der Absturzsicherung wurden defekte Dachplatten ersetzt und ca. 3 qm mit Folie fachmännisch verschlossen. Auch der abgeknickte Schonstein konnte wieder in Stand gesetzt werden.

Nach rund 1 1/2 Stunden war der Einsatz für 11 Helfer und den Fachberater beendet.




Bilder: Thomas Pöppel, new-facts.eu

Unfall A7 bei Woringen
Abklemmen der Batterie

Auch im Jahr 2013 - Technische Hilfe auf Verkehrswegen

Januar 2013

Memmingen (KL). Auch im Jahr 2013 unterstützt das THW im Rahmen des sog. THV-Dienstes wieder die Autobahnpolizei Memmingen an den Ferienwochenenden.

Seit 2005 wird das THW auf Grundlage einer bayerischen Regelung vor allem bei zu erwartendem Reiseverkehr unterstützend auf der A96 und A7 tätig. Im letzten Jahr wurden rund 550 Stunden Dienst geleistet und dabei rund 3200km zurückgelegt.

Am 2ten Weihnachtsfeiertag und dem ersten "Bettenwechselwochenende" 2013 gab es bereits einige Arbeit für das THV-Team, das speziell für diese Aufgabe auch jedes Jahr geschult wird.

Fotos: THW MM