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THW-Thema
mühsame Handarbeit beim Umladen

2ter LKW-Unfall direkt im Anschluß

19. Dezember 2008

Memmingen (KL). Die Helfer waren noch nicht alle vom Gefahrguteinsatz eingerückt, da wurde das THW morgens um 4:45 bereits wieder zur Unterstützung angefordert. Ein mit Rinderhälften beladener Kühl-LKW ist im Bereich des Autobahnkreuzes Memmingen umgestürzt.

Aufgaben der THWler war auch hier wieder die Ausleuchtung der Einsatzstelle und die technische Unterstützung beim Umladen der Rinderhälften.


weitere Bilder: FFW Memmingen


Foto: THW Memmingen

Umgestürzter Tankzug
Der Radlader in Bereitschaft
Ausgetretenes Heizöl wird abgesaugt
Einsatzstelle aus der Luft

Gefahrgutunfall auf der A7 bei Woringen

19. Dezember 2008

Memmingen/Woringen (MD). Am Freitag Mittag kam ein mit Heizöl beladener Tanklastzug von der Fahrbahn ab und stürzte um. Die rund 32.000 Liter drohten in das Erdreich des Wasserschutzgebiets zu versickern.


"Der umgekippte Tanklaster mit 32.000 Litern Heizöl hat gestern Nachmittag auf der A7 einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und THW ausgelöst. Nach Angaben der Polizei liefen mehrere tausend Liter Heizöl aus.
Der 64-jährige Fahrer war in Fahrtrichtung Kempten unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und landete in der Böschung. Dabei wurden die Kammern des Tanks beschädigt, sodass Öl austrat. Wegen einer möglichen Brandgefahr musste die Polizei die A7 zwischen Memmingen-Süd und Woringen für mehrere Stunden komplett sperren. Die Feuerwehr pumpte das Öl, das sich noch im Tank befand, in einen bereitgestellten, zweiten Tanklastzug um. Der Unfallort befand sich im Bereich eines Wasserschutzgebietes. In welchem Umfang eine Gefahr für die Umwelt besteht, ist laut Polizei noch nicht abschätzbar. Das gefrorene Erdreich habe ein schnelles Versickern des Heizöl verhindert. Um eine mögliche Gefährdung des Grundwassers zu vermeiden, wird das Erdreich abgetragen. Dies wird laut Polizei möglicherweise mehrere Tage andauern und somit noch für gelegentliche Behinderungen auf dem Autobahnabschnitt sorgen.
Der Fahrer des Tanklastzugs blieb unverletzt. Er erlitt jedoch einen leichten Schock. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an."

(Bericht: AZ)


Der Ortsverband Memmingen wurde bei Auslösen der Alarmstufe 7 (Gefahrgut) automatisch mit Ansprechpartner und  Helfern mitalarmiert. Im Einsatz waren zunächst der Radlader sowie 2 ölbeständige Faltbehälter der ÖGA-Pumpen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und das Abtragen des Erdreiches unterstützt. Weiterhin war die THV-Gruppe mit der Ausleitung des Verkehrs an der AS Memmingen-Süd betraut.

Das THW war mit 18 Helfern und 5 Fahrzeuge von 13:10 bis 4:30 morgens im Einsatz!


Weitere Infos und Bilder: FFW Memmingen


Foto: 3x THW Memmingen

Die bereits stark geschädigte Reithalle.
Der Radlader im Einsatz.
Mit ettlichen Leuchtkörpern wurde der Einsatz ausgeleuchtet.

Feuer in Reithalle verursacht Milionenschaden

09. August 2008

Salgen (KL). Ein Feuer in einer Reithalle in Salgen (Landkreis Unterallgäu) hat am Samstag einen Schaden von rund 1,5 Millionen Euro angerichtet. Die außergewöhnliche Höhe des Schadens ist nach Polizeiangaben vor allem auf eine, auf dem Dach der Reithalle installierte, Solarzellen-Anlage zurückzuführen, die beim Brand zerstört wurde. Das Gebäude brannte völlig aus, alle Tiere konnten gerettet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst unklar, die Kriminalpolizei Memmingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zu dem Brand, der am Nachmittag gegen 16 Uhr ausgebrochen war, wurde gegen 18:30 Uhr der Radlader des Ortsverbandes, sowie das Beleuchtungsfahrzeug durch den Kreisbrandrat angefordert.

Aufgabe des THW war es, das Stroh zu besseren Brandbekämpfung mit der Klappschaufel des Radladers aus dem Brandobjekt zu räumen.

Zudem wurde mit Hilfe ettlicher Scheinwerfer und Powermoon der Einsatzort bis in den frühen Morgen ausgeleuchtet. Für das THW endete der Einsatz morgens um 4 Uhr.

Im Einsatz waren der PKW-OV, Bergeräumgerät und der MLW Licht sowie 10 Helfer.


Bilder: THW Memmingen

Quelle: Donaukurier.

links oben neigt sich das Regal
Stapler springt aus der Spur und beschädigt eine Stütze

Stapler beschädigt Hochregallager

28. Juni 2008

Memmingen (KL).  Ein aus der Fahrspur gesprungener Stapler hat ein Hochregallager in einem Memminger Betrieb stark beschädigt. Die Firma alarmierte die Memminger Feuerwehr, die Ihrerseits sofort den THW-Fachberater nachalarmiert hat.

Durch den Stapler wurde eine Stürze des praktisch voll beladenen Regals aus der Bodenverankerung gerissen und geknickt. Das Regal, das ca. eine Höhe von 8 Metern hat, neigte daraufhin gut 25cm aus der Normallage.

Er Einsatzleiter der FFW und die THW-Fachberater waren sich einig, dass nach Abstüzung von unten und Sicherung mit Schwerlast-Spanngurten des THW als einzig sichere Methode das Ausräumen von Hand und teilweise mit Stapler in Frage kam.

Nach rund 2 Stunden war die Gefahr beseitigt, und bereits am nächsten Tag konnte das Regal durch den Hersteller wieder instand gesetzt werden.

Im Einsatz: 3 Helfer, PKW-OV

Bilder: FFW Memmingen

Behelfskonstruktion aus Holz und Planen

Dacharbeiten auf der JVA Memmingen

15. Juni 2008

Memmingen (MD). Ein aufkommendes Gewitter mit Starkregen sorgte bei der Memminger Justizvollzugsanstalt am Dienstag, 10.06., für Wassereinbruch im Anbau West.

Der sich momentan noch in Sanierungsarbeiten befindliche Anbau West der Memminger Justizvollzugsanstalt wurde von auftretenden Starkregen überrascht. Die Arbeiten am Dach des Anbaus waren noch nicht abgeschlossen, und so bahnte sich das Wasser seinen Weg in die unterliegenden Geschosse.

Das THW-Memmingen bafand sich mit 2 Gruppen bei der Ausbildung in der Unterkunft, als es zum Einsatz kam. Das ÖG-Fahrzeug mit Pumpen u. der GKW I rückten mit 15 Mann aus. Die Arbeiten auf dem undichten Dach waren Anfangs durch das vorbeiziehende Gewitter mit Blitzen unmöglich, da die Sicherheit der Helfer Vorrang hatte.

Als das Unwetter dann vorbeigezogen war, wurde die Schadensstelle ausgeleuchtet u. als erste Maßnahme das aufgestaute Wasser abgepumpt. Mit Balken, die sich bereits auf der Baustelle befanden, konstruierten die Helfer dann einen Giebel und deckten ihn mit Planen und Folie ab, um weiteren Wasserschaden zu verhindern. Parallel dazu waren 3 Helfer mit dem Wassersauger in den darunterliegenden Geschossen beschäftigt. Der Einsatz dauerte bis Mitternacht.

Bilder: THW Memmingen

Sicherung des Bachufers mit Sandsäcken
trotz des Regens eine "staubige" Angelegenheit!

Hochwasser nach Starkregen

22. April 2008

Memmingen(KL). Starke Regenfälle in der Nacht von Montag auf Dienstag liesen in Memmingen und im Unterallgäu vorallem kleinere Bäche über die Ufter treten. Auch die Siedulung "Kotzenbrühl" im Osten von Memmingen war wieder betroffen. Hier waren die Memminger THWler eingesetzt, um die Schäden etwas einzudämmen. Dabei wurde das Bachufer mit Sandsäcken verbaut.






 Fotos: THW-Memmingen (KL)

Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen
Umladen von 450kg-Paletten
Das THW beleuchtet die Bergungsarbeiten

LKW-Unfall A96 zwischen Mindelheim und Stetten

12. April 2008

Memmingen/Mindelheim/Stetten (MD). Am späten Nachmittag, dem 07.04.08, kam zum Feierabendverkehr hin ein, mit Papier beladener, LKW auf der A 96 Richtung Lindau zwischen Mindelheim und Stetten von der Fahrbahn ab, kippte um und blockierte somit die rechte Fahrbahn.


Darauf hin wurde, wie schon einige Wochen zuvor, das THW Memmingen zur Unfallstelle alarmiert. Hauptaufgabe der Helfer war es, kurz vor Einbruch der Dunkelheit für die Beleuchtung der Bergungsarbeiten zu sorgen. Somit wurden 6 Scheinwerfer (500-1000 Watt) und ein Powermoon eingesetzt, um ausreichend Helligkeit zu schaffen.

Nachdem die THW Kräfte die Räumarbeiten der Ladung unterstützten (die mit Papier beladenen Paletten wurden mit Hilfe eines Krans und Hubwägen umgeladen) leiteten sie, zusammen mit der Polizei, den Verkehr bei der Ausfahrt Mindelheim aus und sperrten beide Fahrbahnen, um einen gefahrlosen Abtransport des verunglückten LKWs zu gewährleisten.

Insgesamt waren 15 Helfer mit 4 Fahrzeugen ca. 5 Stunden an der Unfallstelle eingesetzt.



 Fotos: THW-Memmingen

3 Einsätze innerhalb von 24 Stunden

16-17. März 2008

Memmingen (KL). Eine Serie von 3 größeren Einsätzen innerhalb von praktisch 24 Stunden hat den Memminger Ortsverband auf Trab gehalten.

Zunächst wurden die Helfer am Sonntag Nachmittag alarmiert, nachdem ein PKW bei einem Verkehrsunfall eine Garagenwand so schwer beschädigt hatte, dass Einsturzgefahr bestand. Mit einer Stützkonstruktion aus Holz wurde das Gebäude fachmännisch gesichert. 12 Helfer waren rund 3 Stunden im Einsatz.

Bereits am Montag Mittag ging es mit einer LKW Bergung auf der A96 für die Memminger weiter. Ca. 24 Tonnen Holzpfähle lagen auf der Fahrbahn. Die Bergung zog sich bei widrigen Wetterverhältnissen über 6 Stunden hin.

Noch mit dem Einsatz auf der Autobahn beschäftigt, erschütterte eine starke Verpuffung die Memminger Innenstadt. In Folge von Renovierungsarbeiten kam es bei dem Haus aus dem 18. Jahrhundert in der Altstadt zu einer hefitgen Detonation, bei der das Gebäude so stark beschädigt wurden, dass akute Einsturzgefahr bestand. Auch hier war das THW gefordert, für eine behelfsmäßige Aussteifung zu sorgen!

Der Ortverband war mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 40 Helfern im Einsatz.


Westseite des Gebäudes
Die Wand wurde bis zu 50cm "ausgebeult"
THW-Helfer bereiten Abstützung vor
Abstützung im ersten Geschoß

Verpuffung in der Memminger Altstadt

17. März 2008

Memmingen (MD). Bei Renovierungsarbeiten eingesetzte Lösungsmittel lösten am Montag Nachmittag in der Memminger Innenstadt, Ecke Weberstraße, eine Verpuffung aus. Das Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert drohte einzustürzen. Die Druckwelle hat die Rückwand des Gebäudes stark beschädigt. Nach ersten Polizeiangaben wurde niemend verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 200.000 €.

Gegen 15:30 Uhr hörten Anwohner der Weberstraße einen lauten Knall, woraufhin sie die Polizei alarmierten. Die Befürchtung einer Gasexplosion bestätigte sich jedoch nicht. Bei Renovierungsarbeiten eingesetze Lösungsmittel lösten wohl eine Verpuffung aus, die die Rückwand des alten Hauses stark beschädigte und somit Einsturzgefahr bestand. Verletzte gab es, trotz  zur Zeit des Unglücks sich im Gebäude befindlicher Personen, keine.

Rettungskräfte von Feuerwehr und THW verschafften sich einen kurzen Einblick von der Schadensstelle und beratschlagten sich schließlich. Fachkräfte unterstrichen die Dringlichkeit von Stützmaßnahmen im Inneren des Gebäudes und rieten, aufgrund der Einsturzgefahr, von Abstützarbeiten an der Außenwand ab.

Somit verbauten THW Helfer 5 Stützen im Inneren. Die Ortungsgruppe des OVs, die auch mit dem Thema Gebäudestatik vertraut ist, beobachtete derweil das Objekt mit einem Objekt-Peilfernrohr, um evtl. Veränderungen der Rückwand mit einer Drillerpfeife zu signalisieren.

Anschließend wurde das Gebäude großräumig abgesperrt und durch Bauzäune mit Warnschilder unzugänglich gemacht.


Bilder: THW Memmingen 

LKW-Unfall A96 bei Erkheim

17. März 2008

Memmingen (MD). Am Montag Nachmittag musste der Verkehr auf der A 96 Richtung Lindau, wegen eines LKW Unfalls, ab der Ausfahrt Stetten, auf die alte Strecke der B 18 umgeleitet werden. 


Ein rumänischer LKW, mit Holzpfählen beladen, kam gegen Mittag hinter dem Kohlbergtunnel rechts von der Fahrbahn ab und quer auf dem Asphalt zum Liegen. Der Fahrer musste mittelschwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich, laut ersten Angaben der Autobahnpolitzei, auf ca. 150.000 € Schaden.

Gegen 14:00 Uhr wurde die kleine Schleife des THW Memmingen alarmiert. Somit rückten kurz darauf 12 Helfer mit GKW I und MTW aus, um die Räumarbeiten zu unterstützen.

Mit dem elektrischen Trennschleifer wurde zunächst der Aufbau des Aufliegers entfernt, um später mit Gabelstapler und Handarbeit die Holzpfähle zu bergen.

Aufgrund eines parallel eintretenden Einsatzes, mussten zeitweilig 7 Helfer zu einer, zunächste angenommen Gasexplosion in der Memminger Innenstadt, abgezogen werden (siehe nächster Bericht). Trotz Alarmierung zusätzlicher THW Kräfte mit der großen Schleife, zog sich die LKW Bergung bis spät in den Abend hin.
Bilder: THW Memmingen 

Beschädigter PKW an der Hauswand
Vorbereitung der Holzkonstruktion
Stützkonstruktion an der Hauswand

THW stützt Gebäude nach Verkehrsunfall

16. März 2008

Memmingen (KL). Ein Verkehrsunfall hat am Sonntag Nachmittag die Seitenwand eines Gebäudes so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Dachstuhl und Rückwand durch das THW gesichert werden musste.

Der Unfall hatte sich im Memminger Osten ereignet. Ein PKW durchbrach zunächst einen Gartenzaun und durchquerte rund 10m Grünfläche, bis er fast senkrecht und mit noch erheblicher Geschwindigkeit in die Seitenwand eines Gagenanbaus fuhr. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Memmingen den Fahrer befreit hatte, wurde schnell die Instabilität des Hausecks und der Dachkonstruktion klar.

Der umgehend alarmierte Ansprechpartner THW empfahl ebenfalls dringend, das Gebäude  abzustützten. Hierbei wurde er vom THW-Fachberater, von Beruf Bauingenieur, und einem THW-Gruppenführer mit Lehrgang "ASH" fachmännisch beraten.

Nach einer behelfsmäßig schnellen Lösung mit Schalungsstütze machten sich rund 10 Helfer daran, einen soliden Strebstützbock aus Holz und Schalungsstütze herzustellen. Diese Konstruktion kann ca. 20 KN horizontale und ca. 90 KN vertikale Kräfte aufnehmen.

Nach rund 2 Stunden war das Gebäude gesichert, die instabile Ziegelwand eingerissen und mit Folie verkleidet.


Bilder: THW Memmingen 

Betroffene Dörfer im Schadensgebiet
Das 5-köpfige EU-Team am Flughafen
Unser Büro im Minsterio del Litoral
Das überflutete Gebiet aus der Luft
In der Region von Los Rios
Mobiler Zahnarzt in Sotomayor

Unterstützung für EU-Erkundung in Ecuador

10. März 2008

Bonn/Memmingen (THW/KL). Ein Erkundungsteam der Europäischen Union (EU) ist am Sonntag nach Ecuador aufgebrochen. Das südamerikanische Land ist aufgrund starker Regenfälle seit mehreren Wochen großflächig überflutet. Dem EU-Team, das sich vor Ort ein Bild von der Lage machen und die lokalen Behörden beraten wird, gehört auch ein Spezialist des THW an.


Von der ecuadorianischen Hauptstadt Quito aus wird das fünfköpfige Team in die Katastrophenregion aufbrechen, um die Auswirkungen der Überschwemmungen zu beurteilen. Neben dem THW-Experten gehören dem Erkundungsteam Spezialisten aus Portugal, Schweden, Österreich und Frankreich an.


Der THW-Helfer kommt aus dem Ortsverband Memmingen. Seine Aufgabe ist es, das Team im Bereich der Kommunikation zu unterstützen. Wir rechnen derzeit mit einer Einsatzzeit von rund 10 Tagen.


11.03.2008:
Unser Helfer ist gestern um 09 Uhr Ortszeit/02 MEZ wohlbehalten in der Hauptstadt Quito angekommen. Von dort ging es mit einem Innlandsflug nach Guayaquil weiter. Dort Bezog das Team ein Büro im Ministero del Litoral.
Sie  unterstüzen die lokalen Behörden beim Informationsmanagement. Hier ganz speziell mit einfachen Übersichtskarten der einzelnen Schadensgebiete.

15.03.2008
Erkundung in der Region von Los Rios in der nähe von Babahoyo. 

16.03.2008
Abschluss Besprechung in Guyaquil mit dem Ministerio del Litoral. Am Nachmittag verlegte das Team zurück nach Quito.

17.03.2008
Besprechung mit der EU-Delegation in Quito. Desweiteren fand ein Treffen mit der Deutschen Botschaft statt.

18.03.2008
Rückflug des Teams von Quito nach Europa.

(BB) Mein besonderer Dank gilt meinem Ortsverband, der Geschäftstelle und der THW Leitung. Ebenso möchte ich mich auf diesem Weg bei meinem Arbeitgeber Rohde & Schwarz bedanken das ich so problemlos in den Einsatz gehen durfte.



Quelle: Presse-Info THW-Leitung und OV Memmingen


Abgerissenes Blechdach auf dem Nachbargebäude
Behelfsmäßige Abdichtung mit Folie für das beschädigte Dach

Orkantief Emma beschäftigt auch das THW

01. März 2008


Memmingen (MD). Ein Orkantief hat am Samstag Morgen  die ortsansässigen Helfer der Feuerwehr und des THW beschäftigt. An einem 4-stöckigen Wohnblock löste sich in Folge des Sturmes 2/3 des Blechdachs und kam auf dem Nachtbarsgebäude zum Liegen.


Gegen 7:00 Uhr wurde der Ansprechpartner des THW Memmingen zur Schadenstelle in der Nansenstraße (Memminger Osten) alarmiert. Mit der, sich bereits vor Ort befindlichen Polizei und Feuerwehr, kam man zum Entschluss, dass Dacharbeiten bei anhaltendem Sturm zu gefährlich sind.


Beim Eintreffen des Hausmeisters und Besichtigen des Dachbodens einigte man sich schließlich, das abgedeckte Haus gegen den aufkommenden Regen zu schützen. Somit kam es zur Alarmierung einer kleinen Gruppe des technischen Zuges aus dem OV, um gemeinsam mit der Feuerwehr, den Dachstuhl des abgedeckten Gebäudes, von innen mit Folien abzudichten. 


Um weitere, unkontrollierte Flugbahnen des Blechdachs zu verhindern, entschlossen sich die Einsatzkräfte, dieses durch Stoßen mit Fanghaken vom Inneren des Wohnblocks zum gezielten Absturz zu bewegen, was nach mühsamer Arbeit schließlich auch gelang. Das sich nun am Boden befindliche Metallgebilde wurde anschließend mit Flexarbeiten getrennt und auf der Wiese mit Stahlstangen fixiert, um ein Weiterfliegen zu verhindern.


Bei dieser Schadenssituation wurde einmal mehr klar, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW ist. Denn nur so, können auch künftig mögliche Gefahren schnell und erfolgreich abgewandt werden.


Fotos: THW Memmingen

ausgebranntes Zimmer
Hausflur

Ausleuchten Einsatzstelle

19. Januar 2008


Memmingen. Das THW unterstützte mit Ausleuchten der Einsatzstelle einen Brandeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen.

(Bericht der FFW Memmingen:)
"In einem Wohnheim wurde ein Zimmerbrand gemeldet. Da beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits hohe Flammen aus der Wohnung schlugen und nicht bekannt war wieviele Personen sich im Gebäude befinden, wurden vorsorglich weitere Kräfte alarmiert. Einige Bewohner hatten sich auf einem Laubengang in Sicherheit gebracht. Ihnen war der Fluchtweg durch das Feuer abgeschnitten.  Drei Personen wurden hier über die Drehleiter gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Sie hatten Rauchvergiftungen erlitten, eine Person wurde ins Klinikum gebracht.
Gleichzeitig wurde unter Atemschutz ein Innenangriff vorgenommen und das Gebäude geräumt. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, es waren allerdings längere Nachlöscharbeiten notwendig."

Bilder: Freiwillige Feuerwehr Memmingen