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THW-Thema

Besuch in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben-Süd/West

16. Dezember 2014

Kempten (DH). Am letzten Dienst des Jahres besuchte die Fachgruppe Räumen die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben-Süd/West in Kempten.

Der diensthabende Leiter der Einsatzzentrale führte durch die Räumlichkeiten und erklärte ausführlich die Struktur und Arbeitsweise der Einrichtung. Dabei zeigte er auf, wie eine eingehende Meldung oder ein eingehender Notruf entgegengenommen, protokolliert und schließlich zur weiteren Bearbeitung und Erledigung an die zuständigen Einheiten im Außendienst übermittelt wird. Wichtige Hilfsmittel für die Disponenten sind dabei zahlreiche Computerprogramme, die die Vorgänge strukturieren, dokumentieren und so ihre Bearbeitung unterstützen. Der im Hintergrund laufende Betrieb gewährte einen Einblick in das alltägliche Geschäft der Disponenten in der Einsatzzentrale. Von besonderem Interesse für das THW waren die sich etwa beim Autobahndienst (THV - Technische Hilfe auf Verkehrswegen) ergebenden Schnittmengen, bei denen das THW unmittelbaren Kontakt zur Einsatzzentrale hat.

THW fliegt Hilfsgüter zur Ebola-Bekämpfung nach Westafrika


20. November 2014

Berlin. Das Technische Hilfswerk führt heute einen Hilfsgütertransport nach Sierra Leone durch. Neben Ausstattung des THW werden auch Güter für das Deutsche Rote Kreuz transportiert.


Der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, hierzu: "Der Bedarf an Hilfe in den von Ebola betroffenen Staaten ist nach wie vor enorm. Das THW unterstützt den Kampf gegen Ebola. Der Hilfsgüterflug ist ein weiteres sichtbares Zeichen der Solidarität mit Westafrika. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement."
Die Transportmaschine startet heute Abend vom Flughafen Schönefeld. Sie ist mit rund 600 Kubikmetern (80 Tonnen) Hilfsgütern beladen. Darunter befinden sich Einsatzfahrzeuge des THW für Sierra Leone und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für das Ebola Treatment Center in Liberia, das vom DRK zusammen mit der Bundeswehr betrieben wird. Daneben ist dringend benötigte Camp-Ausstattung für internationale Einsatzkräfte und weitere technische Ausstattung an Bord. Der Präsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme: "Das THW bringt bei der Ebola-Bekämpfung seine über Jahre aufgebaute Logistikkompetenz ein - hier in Deutschland wie auch vor Ort in Westafrika."

Das THW ist seit Oktober in Westafrika aktiv. Schwerpunkte sind derzeit Sierra Leone und Ghana. In Sierra Leone hilft das THW beim Aufbau von Unterbringungsmöglichkeiten für internationale Einsatzkräfte und bei der Reparatur technischer Ausstattung. In Ghana unterstützen THW-Experten die Logistik der VN-Mission UNMEER und beschaffen Hilfsgüter für die Einsatzländer. "Die Bekämpfung von Ebola wird umso erfolgreicher sein, je besser die Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. Das THW unterstützt die internationalen Hilfsorganisationen technisch und logistisch, damit diese möglichst vielen an Ebola erkrankten Menschen helfen können", so der Bundesinnenminister.

Auch der Ortsverband Memmingen hält zum aktuellen Zeitpunkt zwei Helfer für einen möglichen Einsatz in Westafrika vor.

Quelle: www.thw.de

Arbeiten mit der Klappschaufel
Arbeiten mit der Leichtgutschaufel
Arbeiten mit der Seilwinde

Erprobung Telelader

15. November 2014



Lauf a. d. Pegniz (SZ). Die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Memmingen hatte letztes Wochenende die Möglichkeit, den Teleskoplader des Ortsverbandes Lauf – Nürnberger Land zu testen. Ziel war es, das Gerät kennenzulernen und die Einsatzoptionen für den eigenen Ortsverband abzuschätzen.


Für sieben Helfer begann der Samstag früh. Bereits um 6:00 Uhr morgens machten sie sich auf den Weg nach Lauf a. d. Pegnitz, um im dortigen Ortsverband einen Telelader der Firma Liebherr zu testen.
Die in den Fachgruppen Räumen bislang vorhandenen Bergeräumgeräte der Firma Zettelmeyer übersteigen in den kommenden Jahren die Altersgrenze von 30 Jahren. Auch der Ortsverband Memmingen verfügt über einen solchen Radlader ZL 1801. Da immer mehr Radlader technische Probleme haben, stehen sie nicht mehr oder nur mit Einschränkungen für den Einsatzdienst zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund hat die FAG Räumen (Facharbeitsgemeinschaft der Fachgruppen Räumen) ein neues Fahrzeugkonzept erarbeitet und darin mehre Vorschläge für Nachfolgegeräte gemacht. Unter anderem ist in diesem Konzept ein Teleskoplader vorgesehen. Der Ortsverband Lauf hat in den letzten zwei Jahren im Auftrag der THW-Leitung einen Teleskoplader der Firma Liebherr (TL441-13) auf seine Einsatztauglichkeit und die gegebenen Einsatzmöglichkeiten getestet.


Die beiden Räumgruppen Lauf und Memmingen verlegten ihren Standort in einen nahegelegenen Steinbruch bei Lauf. Dort gab es eine Einweisung in das Fahrzeug und die verschiedenen Anbaugeräte. Danach konnten alle Helfer den Telelader auf Herz und Nieren erproben und in unterschiedlichen Situationen und Aufgabenstellungen testen.
Die Vielseitigkeit mit den verschiedenen Anbaugeräten (Arbeitsplattform, Klappschaufel 4 in 1, Palettengabel, Seilwinde und Leichtgutschaufel) machte sich bemerkbar. So kann der Teleskoplader flexibel eingesetzt werden und auch andere Fach- und Bergungsgruppen effektiv unterstützen. Obwohl er als Teleskoplader für reine Erdarbeiten nicht ausgelegt ist, lassen sich dennoch kleinere Erarbeiten ausführen. Ein Produktmix aus Radlader, Teleskoplader und Baggern scheint deshalb im THW gut vorstellbar.


Der Ortsverband Memmingen bedankt sich beim Ortsverband Lauf für die Möglichkeit der Erprobung des Teleskopladers!



Bilder: F. Kispert

Mit Hilfe der Motorflex und dem Presslufthammer wurde ein Deckendurchbruch hergestellt.
Wanddurchbruch mit dem Presslufthammer
Mit der Motorflex wurde ein Stahlträger durchtrennt
Das BRmG beim Beseitigen von Randtrümmern
Beim Zusammenbau des Schwelljochs ist Maßarbeit gefragt
Das fertige Schwelljoch
Herstellen der Zapfverbindung - Genauigkeit ist das Ziel

Letzter Ausbildungssamstag für das Jahr 2014

25. Oktober 2014



Memmingen (SZ). Am letzten Samstagsdienst in diesem Jahr konnte der Technische Zug mit seinen Fachgruppen noch einmal die Gelegenheit für Ausbildungen nutzen, die aufgrund des höheren Zeitbedarfs an einem normalen Dienstabend nicht durchführbar sind. So baute die 2. Bergungsgruppe verschiedene Holzabstützungen. Die Fachgruppe Räumen verlegte ihre Fahrzeuge in eine nahegelegene Bauschuttdeponie, um mit dem Kompresser und dem Radlader Zugänge zu schaffen. Die Fachgruppe Ortung stellte auf der „Ideellen Spezialisierung Ortung“, den übrigen Ortungsgruppen aus Bayern das in Memmingen angesiedelte Projekt „Handy-Ortung“ vor.

Nach einem von der Fachgruppe Logistik/Verpflegung vorbereiteten Frühstück wurden die Ausbildungen in den verschiedenen Gruppen durchgeführt. Die Helfer der 2. Bergungsgruppe begannen nach einer theoretischen Einführung mit dem Bau einer Deckenabstützung aus Holz. Darüber hinaus wurde in der Fahrzeughalle eine Wandabstützung – ebenfalls aus Holz – gebaut. Beide Aufgaben erforderten den sachgerechten Einsatz verschiedener Holzbearbeitungswerkzeuge und handwerkliches Geschick.

Die Fachgruppe Räumen bereitete die Fahrzeuge sowie den Drucklufterzeuger mit den zugehörigen Geräten für den Einsatz vor und verlastete diese auf die Fahrzeuge. Anschließend verlegte die Einheit ihren Standtort in eine Bauschuttdeponie bei Benningen. Beim Eintreffen am Übungsort mussten die Helfer zunächst die Straße von Hindernissen befreien, die als Übungskünstlichkeit den Weg versperrten. Mehrere verschüttete Personen mussten geortet und anschließend geborgen werden. Nachdem die von Gas- und Wasserleitungen ausgehenden Gefahren gebannt waren, konnte mit dem Presslufthammer ein erster Zugang geschaffen werden, der den Weg zu einer verschütteten Person eröffnete und deren Bergung ermöglichte. Anschließend wurden verschiedene Vorgehensweisen bei Deckendurchbrüchen getestet. Ziel war es, eine Öffnung von einem halben Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit mit Hilfe von Drucklufthämmern und Bohrern zu schaffen. Hierbei konnte die Gruppe eine Vielzahl an Informationen sammeln, die für eine schnelle Rettung hilfreich sind.

Während die Einheiten Ihre Ausbildung durchführten, wurde von der Fachgruppe „Logistik/Verpflegung“ ein leckeres Mittagessen vorbereitet, so dass sich die Helfer mittags stärken konnten. Hierfür vielen Dank!


Bilder: S. Zettler / A. Kipshagen

Druckleitung des Leitzach-Werkes
Behelfsmäßiger Übergang
Verletztentransport mittels Schiefer Ebene

THW Memmingen unterstützt „Kurbergung 2014“ in Bad Aibling

17.-18.Oktober 2014

Bad Aibling (JS). Von Freitag 17.10.2014 bis Samstag 18.10.2014 fand in Bad Aibling die THW Großübung „Kurbergung 2014“ des Geschäftsführungsbereichs Bad Tölz statt. Dazu waren aus dem Paten-GFB Kempten erfahrene Helfer als Schiedsrichter angefordert. Auch der Ortsverband Memmingen stellte zwei Mann aus der ersten Bergungsgruppe.


Im Verlauf der THW Großübung „Kurbergung 2014“, mussten die neun Technischen Züge der Ortsverbände Bad Aibling, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen, Geretsried, Landsberg, Rosenheim, Schongau, Starnberg und Weilheim verschiedene Stationen im Rahmen einer 24-Stundenübung bewältigen. Angenommen war eine Großschadenslage im Bereich Bad Aibling. Eingesetzt waren über 250 Kräfte des THW's mit über 60 Fahrzeugen.


Als Übungsbeobachter und Schiedsrichter wurde aus dem GFB Kempten erfahrene Kräfte angefordert. Auch der Ortsverband Memmingen stellte mit Sven Mayer und Julian Schedel Helfer für diese Aufgabe. Ihr Auftrag stellte dabei die Überwachung einer Station am Leitzach-Pumpspeicherkraftwerk da. Hier mussten die einzelnen Technischen Züge eine Verletzte Person retten, welche sich hinter einem 5 Meter hohen Druckrohr befand. Dabei wählten die einzelnen Einheiten unterschiedliche Lösungsansätze, wie den Leiterhebel, die schiefe Ebene oder eine Seilbahn. Die Aufgabe unserer Helfer an dieser Station war, den reibungslosen Ablauf der Übung zu gewährleisten, bei groben Verstößen gegen den Eigenschutz einzuschreiten und die durchgeführten Maßnahmen zu bewerten. Dabei konnten die Schiedsrichter bei allen Technischen Zügen einen hohen Ausbildungsstand feststellen.

Bilder: THW OV Schongau

Ausbilder Lothar Wollmann und Stefan Heckelsmüller mit Ihren Schützlingen und den Prüfern.

Erfolgreicher Abschluß der Grundausbildung 2014

10. Oktober 2014

Memmingen (SH). Im südlichsten Ortsverband des Geschäftsführerbereichs traten diesen Samstag insgesamt 18 Helferanwärter, darunter 6 aus dem Ortsverband Memmingen, zur ihrer Abschlussprüfung an

Mit Bestehen der Grundausbildungsprüfung erhalten die Helferanwärter nun die offizielle Befähigung, im Technischen Zug ihren Dienst zu tun sowie die Erlaubnis offiziell im Einsatzfall aktiv werden zu können.

Neu war dieses mal die Prüfung nach der neuen Prüfvorschrift, aber auch die sog. angepasste Grundausbildung. Die aGA ist für die Helfer gedacht, die in ihrer späteren Verwendung in der Küche, Verwaltung, Zugtrupp oder für Stabs-Aufgaben eingesetzt werden.

Neben dem ausrichtenden Ortsverband waren noch die Ortsverbände aus Füssen, Krumbach, Neu Ulm und Günzburg mit Prüflingen vertreten. Unter anderem mussten die Prüflinge die Stationen „Ausleuchten von Einsatzstellen“, „Schere-Spreizer“ sowie „Sandsackverbau“ abarbeiten. Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen und der Auszeichnung der neuen Helfer traten wir die Heimreise an.

An dieser Stelle gratulieren wir unseren Helfern, die alle mit guten Ergebnissen bestanden haben, besonders Dominik Helms und Alexander Eschrich, die als einzige im ganzen GFB alle Aufgaben ohne Fehler mit 2x100% bestanden haben!


Bilder: THW Memmingen

Gruppenbild mit Oberbürgermeister
OB Dr. Ivo Holzinger mit Präsident Albrecht Broemme
Landessprecher Rudi Skalitzky, Landesbeauftragter Dr. Helge Voß (Bayern)
OB Klaus Liepert

THW Bundesausschuß tagt in Memmingen

10. Oktober 2014

Memmingen (KL). Der THW-Bundessauschuß, das höchste Beratungsgremium der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, hat sich zu seiner 2ten Sitzung 2014 in Memmingen getroffen. Unter Leitung von Präsident Broemme haben die 8 Landesbeauftragten mit der Behördenspitze und den 16 Landessprechern über aktuelle Themen des THW beraten.

Bilder: THW Memmingen, Bundessprecher Schulze

Es ist vollbracht...

04. Oktober 2014

Dillingen (Zo). Bezirkswettkampf in Dillingen 

Es ist vollbracht, der Bezirkswettkampf in Dillingen ist vorbei. Die vielen Stunden unserer gemeinsamen Ausbildung haben sich bezahlt gemacht und so konnten wir am Samstag ein tolles Team unserer Memminger THW-Jugend bei der Bewältigung der Aufgaben beobachten.

Mit großem Eifer, Spaß und Engagement wurden die geübten sowie neuen Aufgaben des teilgeheimen Bezirkswettkampfes ausgeführt. Dieses Mal reichte es noch nicht ganz für einen Platz auf dem Siegertreppchen, aber das nächste Mal werden wir sicherlich unter den ersten drei Plätzen sein.

Wir gratulieren herzlich der Jugendgruppe aus Kempten zum ersten Platz! Ebenso danken wir dem OV-Dillingen für die Durchführung und große Mühe.



Bilder: Matthias & Stephanie

Unsere Wettkampfmanschaft
Zusammenhalt
Anheben
Hebekissen
Alle Beteiligten

THW triff MdL

1. Oktober 2014

München (JS). Unter dem Motto THW trifft Mitglieder des Landtags, bestand für die Mitglieder des THW Landesausschuss Bayern die Möglichkeit sich in München mit den Landtagsabgeordneten über die aktuelle Situation des THW auszutauschen.


Auch unser Ortsbeauftragter Klaus Liepert reiste in seiner Funktion als Sprecher der Ortsverbände im Bereich Schwaben Süd-West in die Landeshauptstadt und nutzte die Gelegenheit, die Anliegen des THW an die Landtagsabgeordneten heranzutragen.


Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Eisenburg

30. September 2014

Eisenburg (JS). Eine Ausbildung der anderen Art erhielt die erste Bergungsgruppe am vergangenen Dienst. Zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Eisenburg hatten wir die Möglichkeit uns über den allgemeinen Aufbau, die Struktur und die Aufgaben der Feuerwehr zu informieren. In einer Brandschutzunterweisung konnten wir uns über verschiedene Löschtechniken informieren.

Aufgrund der regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr bei Einsätzen folgten wir dem Angebot unseres Kameraden Julian Schedel zu einem Ausbildungsdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Eisenburg. In einer theoretischen Einführung erhielten wir einen Überblick über den Grundlegenden Aufbau der Feuerwehr in Deutschland und Bayern, sowie über deren Struktur und Aufgaben. Bei der Besichtigung eines Löschgruppenfahrzeuges konnten wir mehr über die speziell für den Löscheinsatz vorgesehene Ausrüstung erfahren.

Im Anschluss konnten wir die Grundlagen eines Verbrennungsprozesses und verschiedene Löschmittel- und techniken kennen lernen. In einer praktischen Vorführung konnten wir selbst die Gefahren verschiedener Brände, wie Beispielsweise einem Magnesiumbrand, einer Mehlstaubexplosion oder eines Fettbrandes erleben. Den Höhepunkt bildete neben einer Einweisung in Feuerlöscher, die Möglichkeit, einen brennenden Personen-Dummy mittels Löschdecke abzulöschen.

Höhenrettungsausbildung der Bergungsgruppe I

20. September 2014


Memmingen (JS). Am vergangenen Samstagsdienst stand das Thema Höhenrettung und Höhensicherung im Mittelpunkt der Ausbildung der ersten Bergungsgruppe. Dazu mussten die Helfer ein Einsatzszenario bewältigen, bei dem verschiedene Techniken der Höhenrettung gefragt waren.

Bei dem Szenario, welches durch Gruppenführer Philipp Baur vorgegeben war, mussten die THW Helfer eine verschüttete Person an der Basis eines geschlossenen Turms retten, wobei sich der einzige Zugang in 10 Meter Höhe befand. Gefragt war vor allem das Können der jüngeren Helfer, da die erfahreneren Helfer als Beobachter fungierten. Zunächst erklommen die Einsatzkräfte den Turm mittels Leiter und seilten 2 Helfer mittels Rollgliss zu der verschütteten Person ab, welche sofort die Erstversorgung und Betreuung übernahmen. Parallel dazu wurde eine Seilbahn gebaut um schweres Bergungsgerät herbeizuschaffen und die verletzte Person schonend abzutransportieren. Mittels der Büffelwinde konnte die verschüttete Person gerettet und mittels des Schleifkorbs in Sicherheit gebracht werden.
Im zweiten Ausbildungsabschnitt stand die Rettung eines bereits im Seil hängenden Kameraden im Vordergrund. Des weiteren musste eine Person aus einem Zwischenstockwerk gerettet werden. Dazu seilten sich die Helfer in das Stockwerk und sicherten die Person mittels Dreiecksgurt am eigenen Auffanggurt. Anschließend konnte die Person mit abgelassen werden. Daneben erhielten die Helfer eine Einweisung in das abseilen mittels Bergseil.

Den Abschluss bildete die schonende Rettung einer Person mittels schiefer Ebene und Schleifkorb aus dem ersten Stockwerk, wobei die schiefe Ebene durch Bauteile des Einsatzgerüstsystems stabilisiert wurde.

Kettensägenausbildung der zweiten Bergungsgruppe


10. August 2014

Attenhausen (JS). Da bei Einsätzen im Zusammenhang mit Sturmschäden ein gekonnter Umgang mit der Kettensäge notwendig ist, nutzen die Bediener Motorsägen der Bergungsgruppen die Möglichkeit auf einem Waldstück nahe Attenhausen spezielle Fälltechniken und das Sägen unter Spannung zu üben.

Zu einem außerplanmäßigen Ausbildungsdienst trafen sich die Bediener Motorsägen der Bergungsgruppen des THW Memmingen am Samstag, den 9 Juli. Die Bediener Motorsägen sind Helfer, die eine zusätzliche Ausbildung zum Führen der Motorsägen besitzen. Nach einer kurzen Wiederholung der theoretischen Grundlagen des Einsatzes der Sägen, wurden die Helfer in die Durchführung von Baumfällarbeiten und das Sägen unter Spannung eingewiesen. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den Sicherheitsvorkehrungen und dem Eigenschutz.


Nach einer anschließenden Überprüfung der Forstausrüstung rückten die Teilnehmer in ein nahe Attenhausen gelegenes Waldstück. Unter der Anleitung von Julian Schedel wurden den Helfern das Setzen eines Fallkerbs und eines Fällschnitts demonstriert. Am niedergelegten Baum bot sich die Möglichkeit Übung im Umgang mit der Kettensäge zu sammeln. Auch die Möglichkeit des Sägens unter Spannung wurde ausführlich genutzt. Daneben konnten sich die Teilnehmer auch selbst im Niederlegen eines Baumes üben. Den Abschluss der Übung bildete die Einweisung in die Durchführung in Problemfällungen, wie sie auch oft bei Sturmeinsätzen vorzufinden sind.

Durch die Ausbildungsveranstaltung konnten die Fähigkeiten und die Routine im Umgang mit der Kettensäge bei den teilnehmenden Helfern verbessert werden. Ein besonderer Dank geht gilt hierbei Truppführerin Julia Kron, die für die Organisation der Ausbildung verantwortlich war und das Waldstück zur Verfügung stellte.


Gemeinsame Einsatzübung auf dem THW Übungsgelände Lindau

19. Juli 2014

Memmingen (SZ). Am Samstag, 19. Juli 2014, nutzten die beiden Fachgruppen des Ortsverbandes die Möglichkeit gemeinsam zu üben. Hierfür verlegten beide Gruppen und die Logistik Verpflegung (Log-V) auf das Übungsgelände des THW Lindau bei Weißensberg. Vor Ort konnten die beiden Fachgruppen unter Einsatzbedingungen ihr Können zeigen.

Um 8 Uhr fanden sich die Helfer im Ortsverband ein und bekamen vom Zugführer folgende Lage: „Laufender Ortungseinsatz, Gruppe mit 7 Personen ist vermisst. Personen konnten geortet werden. Technischer Zug wird nachgefordert.“ Bei dieser Übung übernahm die Räumgruppe die Aufgaben von einer Bergungsgruppe. Umgehend wurden die Fahrzeuge besetzt und abfahrbereit gemacht. Kurze Zeit später machte sich die Kolonne auf den Weg in Richtung Einsatzgebiet.

In einem leer stehenden, einsturzgefährdeten Gebäude waren die Personen in verschiedenen Bereichen eingeschlossen. Zunächst wurde von der Ortungsgruppe das umliegende Gelände abgesucht. Gleichzeitig wurde von der Räumgruppe die erste Person aus einem Fenster im ersten Stock gerettet. Kurze Zeit später machte sich ein Atemschutztrupp auf dem Weg um einen unterirdischen Röhrenkomplex zu erkunden. Mit dem Gasmessgerät wurden Messungen durchgeführt, um zu überprüfen, ob sich gefährliche Konzentrationen CO in den Schächten angesammelt haben. Dies war nicht der Fall.

Dichter Qualm dringt aus den Rohrleitungen. Momentan ist der Röhrenkomplex die einzige Möglichkeit für die Einsatzkräfte, Zugang zum Gebäude zu erlangen. Immer wieder treffen die Atemschutzgeräteträger auf Hindernisse die sie überwinden müssen.

Ein zweiter Zugang zum Röhrenkomplex wird geschaffen. Hierfür musste zunächst von der FGr Ortung ein Gasleitungsschieber, der von Randtrümmern überschüttet war, geortet werden. Nachdem das Haus Gas frei gemeldet wurde, konnte mit dem Motortrennschleifer ein Kellerschachtgitter geöffnet werden, und ein weiterer Atemschutztrupp erkundete den darunterliegenden Raum. Hier wurde eine weitere verletzte Person aufgefunden und gerettet. Der weitere Zugang wurde durch eine Mauer versperrt. Durch einen Ortungstrupp wurde erkundet, was sich hinter der Ziegelwand befindet. Nachdem keine Person festgestellt wurde, konnte ein Trupp der Räumen die Mauer durchbrechen und weiter erkunden.

Nun war es möglich durch die Röhren in das Hauptgebäude vorzudringen. Dort wurden von einem Atemschutztrupp Gefahrstofffässer lokalisiert, die aber für die Helfer keine Gefahr darstellten. Nachdem in den anderen Röhren und im Gebäude selbst die restlichen Personen gefunden und gerettet worden waren, galt es noch einen Bereich mit Baustützten abzusichern. Nachdem auch die Aufgabe abgearbeitet war, konnten die Helfer die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit machen.

Der Logistiktrupp der ebenfalls ein Teil der Übung darstelle, bereitete während des laufenden Übungseinsatzes ein Mittagsessen vor. Aus der Feldküche wurde den Helfern das Essen serviert, und alle konnten sich etwas erholen.

Trotz des heißen Wetters war es eine gelungene Übung, bei der beide Gruppen ihre Zusammenarbeit weiter verbessern konnten. Ein Dank geht an alle Helfer die sich an der Übung beteiligt haben und an den Verpflegungstrupp für das hervorragende Essen an der Übungsstelle.

Bilder: Daniel Unglert

Erkunden und Dokumentieren
Eingeklemmte Person (Dummy) betreuen
Zugang mit Motorflex schaffen
Einsatzvorbereitung eines Atemschutzteams mit Atemschutzüberwachung
Bauklammer (Gasschieber) mit Metallsuchgerät geortet
Planung der Log-V
Abstützen einer Decke
Retten eines Verletzten mit Trage
Gruppenbild ohne Log-V
Helfer beim Sichern des Spieler-Ausgangs

Sicherheitswachdienst beim Traumspiel des FC Bayern München

18.07.2014


Memmingen (JS). Aufgrund des Traumspiels des FC Bayern München gegen den Fanclub Red Baroons Dietmannsried waren auch Helfer des THW Memmingens im Rahmen des Sicherheistkonzepts tätig.


Das achte Traumspiel, welches der FC Bayern München dieses Jahr in der Fußballarena des FC Memmingens ausrichtete, war wie zu erwarten mit über 11 000 Fans restlos ausverkauft. Um den Auflagen des erweiterten Sicherheitskonzepts gerecht zu werden, war neben anderen Memminger Hilfsorganisationen auch das THW mit über 20 Helfern eingebunden, welche als Aufgaben die Sperrung von Zufahrtswegen, die Aufsicht über die Notausgänge, sowie die Absicherung der Sperrbereiche übernahmen.

Ausbildungs- und Übungswochenende der Fachgruppe Räumen

13.Juni - 15. Juni 2014


Dornstadt (DH). Vom 13. bis 15. Juni 2014 führte die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverband Memmingen ein Ausbildungs- und Übungswochenende durch. Das den Helfern unbekannte und abwechslungsreiche Gelände des Bundeswehr-Standortübungsplatzes Lerchenfeld bei der Rommel-Kaserne (Dornstadt) bei Ulm bot zahlreiche Herausforderungen für die Kraftfahrer und auch für die übrigen Helfer der Fachgruppe. Dadurch erwies es sich als idealer Übungsort.

Nach der Anreise am Freitag Abend wurde das „Camp“ aufgebaut und das unmittelbare Umfeld erkundet. Auftakt der Arbeit am Samstag war eine Ausbildungseinheit zum Thema LKW-Bergung. Ein „verunfallter“ LKW sollte mit verschiedenen Techniken über eine Rampe zurück auf die Straße gezogen werden. Dabei zeigten sich deutlich die Vorzüge und Schwächen der verschiedenen angewandten Techniken (Seilwinde, Greifzug und Bergegurt).

Unmittelbar nach Abschluss der Ausbildungseinheit wurden die Helfer zu einer Einsatzübung gerufen. Vermisstensuche: Wanderer. Sofort wurden die Fahrzeuge in das Einsatzgebiet verlegt. An der neuen Einsatzstelle wurden zunächst die leichter zugänglichen Teile des Geländes mit einer Suchkette abgesucht, anschließend standen die steileren Stellen und Felsabhänge im Zentrum der Aufmerksamkeit, die von einzelnen Trupps erkundet wurden. Hier wurde der Wanderer schließlich leblos in einer Steilwand entdeckt. Ein Helfer wurde zu dem Verunfallten abgeseilt, um diesen mit Hilfe des Rettungsdreicks zu befreien. Der Wanderer konnte auf diese Weise sicher geborgen und zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergeben werden.

Ein zweiter Übungseinsatz am Nachmittag war ebenfalls dem Thema der Orientierung und Suche in unbekanntem Gelände gewidmet. Ein Person war unter einem Panzer eingeklemmt, die Position des Unfalls unbekannt. Zunächst wurde das Gebiet anhand der Karte analysiert und eine Suchsystematik entwickelt. Bei der anschließenden Suchfahrt konnte die Unfallposition auf diese Weise schnell entdeckt werden.

In der abschließenden Ausbildungseinheit bauten die Helfer einen Ausleger-Lastkran, der das Anheben einer schweren Last mit der Seilwinde des GKW ermöglicht. Als Versuchsgegenstand diente dabei eine Panzersperre mit einem Gewicht von ca. 2,4 Tonnen, die auf diese Weise auf eine Höhe von ca. 2m angehoben werden konnte.

Am Sonntag Morgen wurde das Camp abgebaut, sämtliches Material wieder auf die Fahrzeuge verlastet und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.



Verlegen der Schlauchleitung
Setzen eines Standrohres
Aufbau des Faltbehälters

Ausbildung an der Pumpenausstattung

27.05.2014

Memmingen (JS). Im Rahmen eines gemeinsamen Ausbildungsdienstes, übten die Bergungsgruppe 1 und die Fachgruppe Ortung den Umgang mit der Ausstattung des Pumpen-Fahrzeugs.

Gefordert war der Aufbau einer „Offenen Schaltreihe“. Dazu mussten die Helfer mittels einer Tauchpumpe das Wasser über eine Schlauchleitung in einen Faltbehälter pumpen. Anschließend wurde das Wasser von dort, über eine Schmutzwasserpumpe, in einen IBC-Container gefördert. Nach erfolgreichem Abschluss, musste das Wasser wieder im Umkehrverfahren zurückgepumpt werden. Den Abschluss der Übung bildete eine Einweisung in die Wasserversorgung mittels Unter- und Überflurhydranten.

Bilder: Philipp Baur

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Benningen

25.05.2014


Benningen (JS). Anlässlich des Tag der offenen Tür der Feuerwehr Benningen, war auch das THW Memmingen durch die Bergungsgruppe 1 vertreten.


Bei strahlendem Sonnenschein war eine Abordnung des THW der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Benningen zu ihrem Tag der offenen Tür gefolgt. Neben den Feuerwehren Benningen, Memmingerberg und Ottobeuren, sowie dem Roten Kreuz Memmingen präsentierte sich auch das THW der Bevölkerung. Ausgestellt wurde der Gerätekraftwagen 1, welcher diverses Gerät zur Technischen Hilfeleistung mitführt.

 Bilder: New-Facts.eu




(EGS-)Steg zum Verletzentransport
Bergung der Gefahrguttonnen
Taucher der DLRG bei den Vorbereitungen


Absprache Zugführer / Gruppenführer

Zugübung des Technischen Zuges

24.05.2014

Hetzlinshofen (JS). Im Rahmen der jährlichen Zugübung mussten wieder verschiedene Einsatzszenarien durch die unterschiedlichen Einheiten des Technischen Zuges auf dem Gelände der Firma KBH-Baustoffe bewältigt werden.

Am frühen Samstag Morgen wurden der Zugtrupp und die Bergungsgruppe 1 des Ortsverbandes Memmingen zum Baggersee nach Hetzlinshofen alarmiert. Angenommenes Szenario war die Explosion einer Gasflasche in einem Zeltlager auf der Landzunge eines Baggersees, wodurch es zu einigen Verletzten kam. Den flüchtenden Jugendlichen musste ein LKW mit Gefahrgut ausweichen und rutschte die steile Uferböschung hinab. Aufgrund der Weiträumigkeit und der Ausmaße der Einsatzstelle wurden sofort durch die Einsatzleitung weitere Einheiten nachalarmiert. Nach der Erkundung durch den Zugführer, wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte eingeteilt.

Der erste Abschnitt konzentrierte sich auf den östlichen Bereich des Gewässers, bei dem sich mehrere Verletzte auf einer unzugänglichen Landzunge befanden. Zur Erstversorgung der Verletzten durch den Rettungsdienst wurde ein behelfsmäßiger Übergang errichtet. Um eine schonende Rettung gewährleisten zu können, errichtete die Bergungsgruppe 1 gemeinsam mit der Fachgruppe Räumen mit Hilfe des Einsatzgerüstsystem(EGS) einen Steg, über den anschließend die Verletzten abtransportiert werden konnten.

Zeitgleich wurde der zweite Einsatzabschnitt durch die Bergungsgruppe 2 abgearbeitet. Der Einsatzauftrag bezog sich hierbei auf die nördliche Uferböschung, an welcher ebenfalls Verletzte gerettet und Behälter mit Gefahrgut geborgen werden mussten. Aufgrund der Gefährdung durch den Gefahrstoff musste im unteren Böschungsbereich unter Atemschutz gearbeitet werden. Um die Verletzten schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen, wurde mittels Schleifkorb eine Crash-Rettung durchgeführt. Anschließend konnten die Fässer und Kanister mit dem Greifzug geborgen werden, wobei der Radlader der Fachgruppe Räumen als Anschlagspunkt diente.

Aufgrund der Meldung von Passanten, dass sich Verletzte von der Einsatzstelle entfernt hätten, wurde durch die Fachgruppe Ortung eine Flächensuche durchgeführt. Durch den ausbleibenden Erfolg, wurde das Handyortungssystem miteinbezogen, wodurch die Vermissten aufgespürt werden konnte. Parallel dazu mussten einige Behälter mit Genfahrstoffen in Größenordnungen zwischen 20 und 1000 Liter durch die Bergungsgruppen in Zusammenarbeit mit Tauchern der DLRG sichergestellt werden.

Gegen Mittag waren alle Einsatzaufträge abgearbeitet, so dass sich die Helfer bei einem ausgiebigen Mittagessen, welches die Fachgruppe Logistik-Verpflegung unter einsatznahen Bedingungen vor Ort mit der Feldküche gekocht hatte, stärken.

Abschließend lässt sich feststellen, dass bei dieser Übung ein sehr hoher Ausbildungsstand in den einzelnen Einheiten des Technischen Zuges festzustellen war und alle Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit der Übungsleitung abgearbeitet wurden. Ein besonderer Dank geht an die Firma KBH-Bausstoffe, für das zur Verfügung stellen des Übungsgeländes, der DLRG Memmingen/Unterallgäu, für die tatkräftige Unterstützung, sowie Harald Traxler und Stefan Heckelsmüller für die Organisation der aufwendigen Übung.

Vorführung Betonkettensäge
Schaustellung GKW I

Kreisfeuerwehrtag zum 140 jährigen Jubiläum der FFW Erkheim

18.05.2014

Erkheim (SZ). Zum 140 Jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Erkheim, fand dort dieses Jahr der Kreisfeuerwehrtag statt. Der Ortsverband Memmingen präsentierte den Gerätekraftwagen I, die Betonkettensäge und  das Bergeräumgerät (Radlader) der Fachgruppe Räumen.

Die Freiwillige Feuerwehr Erkheim konnte dieses Jahr ihren 140. Jubiläum feiern. Zu diesem Anlass fand auch der Kreisfeuerwehrtag in der Markt Gemeinde statt. Zahlreiche Aussteller präsentierten sich. Auch der Ortsverband Memmingen beteiligte sich und stellte den GKW I, die Betonkettensäge mit Kernborgerät und das Bergeräumgerat aus. An eine Betonplatte wurde den Besuchern die Betonkettensäge und das Kernborgerät praxisnah demonstriert.  Bei super Wetter kamen zahlreiche Besucher, die sich interessiert zeigten.

Die Feuerwehren stelle Ihre Fachbereiche wie beispielsweise,  Atemschutz, Funktechnik und ihre neuste Ausstattungen, vor. Bei einer Vorführung der Höhenretter der Feuerwehr Babenhausen, galt es eine Personen von einem Baukran zu retten. Durch einen simulierten Zimmerbrand wurden die Effizienz von Rauchmeldern demonstriert, mit einer anschließenden Löschvorführung.

  

Einweisung Kompressor
Üben mit Trennschleifer
Einsatz von Bohrhammer

Actiondienst im THW-Memmingen

13.05.2014

Benningen (MD). Im Rahmen des gruppenübergreifenden Ausbildungskonzepts stand am Dienstag Abend das Thema Gesteinsbearbeitung auf dem Plan.


Die Bergungsgruppe 1 sowie die Fachgruppe Ortung verlegten dazu Ihren Dienst in ein nahegelegene Bauschuttdeponie um an Betonplatten und anderen Gesteinsbrocken mit div. Gerätschaften wie Trennschleifer oder Bohrhammer zu üben. Ausgebildet wurden die beiden Gruppen dabei vom Ausbilderteam Philip Baur und Stephan Zettler, unterstützt von Tobias Hassel und Thomas Heiland. 
Bilder: Manuel Dehn

  

Einsatzübung Römerturm

26. April 2014

Oberschönegg (DU). Es galt, nach einer gedachten Gasexplosion, vier vermisse Personen am und im Römerturm bei Oberschönegg zu suchen und anschließen zu retten. Es nahmen teil: die 1. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung des THW Memmingen.

Nach erhalt des Einsatzbefehls, wurde das angrenzende Gebiet um den Römerturm erkundet und mögliche Zugänge ausfindig gemacht. Leider stellte sich sehr schnell heraus, dass der einzige Zugang durch Holz und Metall versperrt war. Nach Beseitigung dieser sichtbaren Versperrung drang starker Rauch aus dem freigelegten Zugang. Unter schwerem Atemschutz wurde der Zugang untersucht und ein intaktes Fass geborgen. Es stellte sich beim weiteren Eindringen eine erneute Versperrung in den Weg, die unter Atemschutz entfernt wurde. Im dahinterliegenden Raum wurden zwei Personen gefunden und anschließend gerettet.

Nach dem sich nun der Rauch verzogen hatte, konnte die Erkundung in den oberen Stockwerken fortgesetzt werden. Bereits nach wenigen Metern musste, unter Zuhilfenahme einer Säbelsäge, ein Zugang zur darüber liegenden Etage geschaffen werden. Ein einsturzgefährdeter Durchgang wurde abgestützt und ein Hohlraum, unter Zuhilfenahme einer Endoskop Kamera, durchsucht. In diesem Hohlraum, der nur von außen zugänglich war, befand sich die dritte Person. Die Helfer seilten sich über ein darüber liegendes Fester zur Person ab, um anschließen die verletzte Person weitere 8 m abzuseilen.

Zu guter Letzt musste eine Höhe von 5 m im Inneren des Römerturms mit Hilfe von mehreren Steckleiterteilen überwunden werden, um zur Letzten vermissen Person vordringen zu können. Diese wurde dann mit Hilfe des „Spin Boards“ gerettet. Somit waren nach ca. 3 Stunden Einsatzübung alle vermissten Personen gerettet und es konnte der Grill „angeworfen“ werden.

Am Nachmittag gab es dann noch die Gelegenheit, sich vom 30 m hohen Römertum abzuseilen.

Wir möchten uns noch mal recht herzlich bei der Fugger Zentralverwaltung für den zur Verfügung gestellten Römerturm bedanken. Auch die Unterstützung bei der Vorbereitung durch unseren Verwaltungshelfer Sebastian Bail darf nicht unerwähnt bleiben. Die Nebelmaschine hat dankenderweise Julian Schedel organisiert. Für das leiblich wohl sorgte unsere Fachgruppe Log-V.

Bilder: Sebastian Bail

Abstecken den Straßenverlaufs
Mittel EGS wurde ein Steg gebaut
Planieren der Straße

Ausbildungssamstag im Ziegelwerk

26. April 2014

Klosterbeuern (SZ). FGr Räumen übt mit schwerem Gerät in Lehmgrube.

Am 26/04/2014 fand der erste offizielle Ausbildungssamstag im Ortsverband Memmingen statt. Die Räumgruppe verlege ihre Fahrzeuge und Material in die Grube des Ziegelwerks in Klosterbeuern. Hier bieten sich ideale Bedingungen für den Einsatz der Fahrzeuge der FGr Räumen. Auf einer Fläche von einem Quadratkilometer konnten verschiedene Einsatzoptionen mit dem Bergeräumgerät geübt werden.

Zunächst mussten die Helfer mittels Radlader einen Zugang zur Lehmgrube schaffen und einen Bereitstellungsraum für Fahrzeuge und Material anlegen. Danach wurde mittels Einsatzgerüstsystem ein frei tragender Steg gebaut, wie er Beispielsweise zum Einsatz kommt, wenn Hindernisse zu überwinden sind.

Um eine Straße anlegen zu können, wurde mittels Fluchtstäbe der Verlauf abgesteckt. Mit dem Radlader wurden Gräben zugeschüttet, um diese zu passieren zu können.


Am Mittag wurde die Fachgruppe durch die Log-V vor Ort verpflegt. Hierfür vielen Dank.
Ebenso möchten wir uns beim Ziegelwerk Klosterbeuern für die Bereitstellung des Geländes bedanken.


siehe auch "Einheiten/FGr.Räumen"

Das Team
Startaufstellung
Das gesamte Team

Blaulicht-Cup – FGr Räumen mit am Start

13. Februar 2014

Landsberg (Ha).

Am vergangenen Donnerstag, 13. Februar 2014 fand auf der Indoor-Kartbahn "Speed" in Landsberg wieder ein Blaulicht-Cup statt. Starten dürfen dabei sämtliche "Blaulicht-Organisationen". Angetreten sind wir gegen folgende Teams: Kart Cops Giesing, FFW Kaufering, FFW Waldberg, Wasserwacht Haunstetten, Wasserwacht Penzing, Polizei Inspektion Murnau, THW Landsberg und THW Starnberg.

Nach einer kurzen Fahrereinweisung über die Rennregeln, machten sich unsere vier Fahrer (Thomas Born, Florian Kispert, Andreas Fritsche und Tobias Hassel) für das  30-minütige Qualifying bereit. Hierbei zählte die am schnellsten gefahrene Rundenzeit und bestimmte somit den Startplatz. Nach dem erfolgreich absolvierten Qualifying starteten wir vom 3. Platz in das 80 Minuten dauernde Rennen. Mit dem Umschalten der Startampel auf grün, begann für unser Team der Kampf um den besten Platz. Mit spannenden Überholmanövern und nervenaufreibenden Fahrerwechseln stand nach Abwinken des Rennens unser Ergebnis fest. Wir belegten den 5. Platz mit 136 gefahrenen Runden und einer Rundenbestzeit von 32,694 Sekunden. Den ersten Platz belegten die Kart Cops Giesing, gefolgt von der FFW Waldberg. 

Nachdem das Team und die Fahrer der Meinung sind, dass noch "Luft nach oben" ist, freuen wir uns schon auf den nächsten Blaulicht-Cup im November 2014.


Bilder: Speed Indoorkart Sportcenter Landsberg am Lech

Helfer die das Helferzeichen Gold bekommen haben
Lothar Wollmann wird für 45 Jahre geehrt
Wolfgang Zettler wird für 40 Jahre geehrt
Alle geehrten dieses Neujahrsempfangs
Helferin Monika Linse beim vorbereiten des Buffet

Neujahrsempfang 2014

11. Januar 2014

Memmingen (SH). Am 11.01.2014 fand der Neujahrsempfang des Technischen Hilfswerks mit anschließenden Ehrungen in der Unterkunft statt.

Unter den vielen Gästen waren MdB Stephan Stracke, der ehemalige bayerische Landtagsabgeordnete Josef Miller (CSU), der Oberbürgermeister der Stadt Memmingen, Dr. Holzinger, einige Arbeitgeber der Helfer, sowie Vertretern anderer Behörden, Vereine und der THW Geschäftsstelle Kempten.

Der Ortsbeauftragte Klaus Liepert ging in seiner Rede auf die gute Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen ein, aber machte auch auf finanziellen Themen sowie die geleisteten Dienststunden aufmerksam. Außerdem fand ein Rückblick auf das vergangene Jahr mit den Einsätzen und Ausbildungen statt, wie z.B. der Hochwassereinsatz in Bad Aibling /Deggendorf.

Nach den Grußworten von MdB Stephan Stracke, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und THW Geschäftsführerin Brigitte Müller bekamen die am Hochwassereinsatz im vergangenen Juni beteiligten Helfer die bayerische Fluthelfermedaille 2013 verliehen.
Neben den Auszeichnungen für langjährige Mitglieder, wurde sieben Helfern das THW Helferzeichen in Gold verliehen.

Im Verlauf des Abends fand ein gemütliches Beisammensein mit einem hervorragenden Buffet statt, das der Verpflegungstrupp des OV MMs bereitstellte.

Bilder: Kevin Hatzelmann