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THW-Thema

10 Jahre THV: Technische Hilfe auf Verkehrswegen



31. Dezember 2015

Memmingen (DH). Auch im Jahr 2015 war das THW Memmingen wieder auf den Autobahnen im Bereich der Autobahnpolizei Memmingen im Einsatz. Viele Staus, Pannenfahrzeuge und Unfallstellen wurden abgesichert. Bereits seit dem Jahr 2005 sind Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes auf der Autobahn im Einsatz.

Der Jahreswechsel 2014/2015 war von starkem Schneefall mit Schneehöhen bis zu einem halben Meter und eisigen Minustemperaturen geprägt. Bei widrigen Straßenverhältnissen auf den Bundesautobahnen A7 und A96 kamen zahlreiche Verkehrsteilnehmer von der Straße ab. Die THV-Gruppe war mit bis zu acht Helfern und drei Fahrzeugen fast 16 Stunden im Einsatz, um Unfallstellen abzusichern. Auch einen Monat später, Anfang Februar, unterstützte das THW bei starkem Schneefall die Autobahnpolizei mit vier Fahrzeugen.

An 18 weiteren Tagen, insbesondere an den Hauptreisetagen der Schulferien, war jeweils ein Fahrzeug des THW mit bis zu fünf Helfern der THV-Gruppe in Bereitschaft um auf Anforderung der Autobahnpolizei Memmingen auf der A7 und A96 tätig zu werden. Dabei konnten etwa 30 Unfallstellen und Pannenfahrzeuge abgesichert werden. Außerdem wurden verschiedenste Teile von der Fahrbahn entfernt und Ölspuren abgebunden. An unübersichtlichen Stellen wurden die Autofahrer vor Stauungen gewarnt.

Auch im kommenden Jahr wird das THW Memmingen wieder bereit stehen, um die Autobahnpolizei bei ihrem Einsatz für einen fließenden Verkehr zu unterstützen.


Kontakt: manuel.dehn[ät]thw-mm.de

Einsatz: Brand Bauernhof in Zieglerberg (Steinheim)

20. November 2015


Zieglerberg/Steinheim (DH). Am frühen Morgen des 20. November 2015 alarmierte die Integrierte Leitstelle gegen 3:20 Uhr zahlreiche Feuerwehrkräfte zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Ziegelberg bei Steinheim. Teile des Gebäudes standen in Vollbrand. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde das THW Memmingen angefordert.


Neben den Feuerwehren aus Steinheim, Amendingen, Buxheim, Memmingen und Bad Grönenbach sowie zahlreichen Sanitäts- und Rettungskräften wurde der Fachberater THW des Ortsverbandes Memmingen alarmiert. Auftrag der THW-Einsatzkräfte war die Ausleuchtung der westlichen Einsatzabschnitte. Im Einsatz waren dazu 16 Helfer mit den beiden Gerätekraftwagen und dem Stromerzeugungsaggregat mit Lichtmast (GKW I, GKW II, SEA 60kVA) sowie das Sonderfahrzeug „Licht“ (MLW-Licht). Außerdem unterstützten die Helfer die Feuerwehrkräfte beim Ablöschen einzelner Glutnester, dazu wurden u.a. Baustahlmatten und ein Stahlträger entfernt. Gegen 9:30 Uhr war der Einsatz für die THW-Kräfte abgeschlossen.


Bilder: THW Memmingen


Einsatz: Brand Papierfabrik in Ettringen

Vor der Halle wurde das SEA in betrieb genommen.
Lagerhalle für Recycling Papier.

10. November 2015


Ettringen (DH). Am Dienstag, den 10. November 2015, alarmierte die Integrierte Leitstelle gegen 16:20 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Brand in einem Altpapierlager der Papierfabrik in Ettringen. Die Brandmelde- und Sprinkleranlage hatte in einer der Hallen ausgelöst. Auch das THW Memmingen war im Einsatz.


Neben zahlreichen Feuerwehren aus dem gesamten östlichen Landkreis Unterallgäu und dem angrenzenden Landkreis Augsburg wurde auch der Fachberater THW des Ortsverbandes Memmingen alarmiert. Auf Anforderung der Einsatzleitung hin stellte das THW die Beleuchtung der Halle für den Fall, dass aufgrund der Löscharbeiten ein Abschalten der Stromversorgung notwendig würde, sicher. Gegen 17:00 Uhr wurden dazu die Einsatzkräfte des THW angefordert. Im Einsatz waren 16 Helfer sowie ein Gerätekraftwagen mit dem Stromerzeugungsaggregat (GKW II, SEA 60kVA), das über einen Lichtmast mit 9,50m Höhe verfügt, sowie das Sonderfahrzeug „Licht“ (MLW-Licht), das mit seiner umfangreichen Ausstattung das großflächige Ausleuchten von Einsatzstellen ermöglicht. Da es den Einsatzkräften der Feuerwehren gelang, den Brand bald abzulöschen, konnte der Einsatz nach kurzer Zeit abgeschlossen werden. 



Bilder: Thomas Heiland


Unterstützungseinsatz im Warteraum Feldkirchen

4. November 2015



Feldkirchen/Straubing (JS). Nachdem einige Helfer des Ortsverband Memmingen beim Aufbau des Warteraum Asyl in Erding eingesetzt waren, unterstützte nun auch ein Helfer den Aufbau und Betrieb des Warteraums im niederbayrischen Feldkirchen.


Aufgrund des großen, anhaltenden Flüchtlingsstroms über die bayrische Grenze wurde im September diesen Jahres mit der Errichtung zweier Warteräume zur Aufnahme von Flüchtlingen begonnen. Konzepiert sind die beiden Auffanglager mit einer Aufnahmekapazität für je 5.000 Asylsuchende. Da der Warteraum in der Gäubodenkaserne bei Feldkirchen im Gegensatz zu Erding fast ausschließlich auf Basis von Zelten errichtet wurde, ist der Auftrag der nächsten Wochen den Warteraum Winterfest zu machen. Dazu werden spezielle beheizbare und doppelwandige Zelte eingesetzt. Betrieben wird das Flüchtlingslager in Zusammenarbeit von Bundeswehr, Technisches Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).


Im Rahmen der Umrüstung auf den Winterbetrieb schickte die Geschäftsstelle Kempten zwei Helfer aus Füssen und einen aus dem Ortsverband Memmingen nach Feldkirchen in den Einsatz. Autrag unseres Helfers waren Elektoinstallationen durchzuführen, sowie der Einsatz als Kraftfahrer beim Materialumschlag und dem Betanken der eingesetzten Stromerzeuger und Netzersatzanlagen.


Materialumschlag
Fehlerbehebung an einem Stromerzeuger
Zeltstadt im Nebel
Betankung einer Heizanlage
Tanken der mobilen Tankstelle
Winterfeste Typ 2 Zelte

Aufbau Warteraum Asyl in Erding

24. Oktober 2015

Erding (DH) Im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge hat das THW in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Bundeswehr einen sog. Warteraum für bis zu 5.000 Flüchtlinge errichtet.

Seit Ende September ist das THW in einem Teilbereich des Fliegerhorstes Erding im Einsatz, um eine Unterbringung von Flüchtlingen in den dort vorhandenen Gebäuden und Einrichtungen zu ermöglichen. In den letzten Wochen arbeiteten dort regelmäßig bis zu 350 ehrenamtliche Helfer aus THW-Ortsverbänden des gesamten Bundesgebietes. In etwa einem Monat wurden die ehemaligen Flugzeug-Shelter zu winterfesten Flüchtlingsunterkünften umgebaut. Damit dort 5.000 Personen untergebracht werden können, mussten auch zahlreiche Straßen und Wege angelegt sowie Strom- und Wasserleitungen verlegt werden. Das sog. Camp Shelterschleife konnte am 19. Oktober 2015 seinen Betrieb aufnehmen. Bis zur vollständigen Fertigstellung gehen die Arbeiten parallel zum laufenden Betrieb weiter.


Einige Helfer aus dem Ortsverband Memmingen unterstützten insbesondere die Elektroinstallationsarbeiten; die Fachgruppe Räumen war für ein Wochenende mit dem LKW-Kipper und dem Bergeräumgerät im Einsatz um Erdarbeiten durchzuführen. Ein Helfer war für längere Zeit als Campplaner für den Bereich Straßen- und Wegebau in Erding. 


LKW Kipper und BRmG beim Abtransport von Bauschutt.
Abfahrt nach dem Einsatz in die Heimat.
Sowohl in der Planung als auch in der Ausführung arbeiteten die Pioniere der Bundeswehr sowie das THW eng zusammen.
Erstellen des Planums.
Anpassen der Längs- und Querneigung im Verlauf der Straßenachse.
Im Anschluss wurde die Straße asphaltiert.
Ein Teil des Teams, das im Einsatz war.
Abladen von Bauzäunen
Anbringen des Windschutzes
Ankunftsbereich der Erstaufnahmeeinrichtung

Unterstützung Erstaufnahmeeinrichtung Asyl Memmingen

5.-6. September 2015


Memmingen (KH). Bei der Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Memminger Johann-Bierwirth-Halle war auch der Ortsverband Memmingen eingebunden.

Einen Tag früher als erwartet musste die gut vorbereitete Erstaufnahmeeinrichtung der Stadt Memmingen für Asylsuchende in einer Sporthalle in Betrieb genommen werden. Bereits nach kurzer Zeit übernahm der anwesende THW-Fachberater den Auftrag, Heizgeräte und einen Windschutz bereitzustellen.
Beim Eintreffen des ersten Busses zeigte sich schnell, dass auf Grund der Witterung und der leichten Kleidung der Gäste für Wärme und Windschutz im Ankunftsbereich gesorgt werden musste. Daher wurde entschieden, mit Bauzäumen, Schutzfolie und Heizgeräten Abhilfe zu schaffen. Die Wärme wurde auch sofort dankend angenommen.
Darüber hinaus waren wir am Samstag und Sonntag mit weiteren, kleinen Unterstützungsarbeiten im Bereich Strom und Energie gut eingebunden.



Bilder: THW Memmingen

Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens bei Bad Grönenbach

Ausleuchten des Brandobjekts mit dem SEA Lichtmast
Aufbau Beleuchtung vor Stall

Aufbau SEA Lichtmast
MLW Licht

16.08.2015



Schulerloch/ Bad Grönenbach (JS). Am Sonntag den 16. August wurde das THW Memmingen gemeinsam mit zahlreichen Feuerwehren zu einem Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens im Bad Grönenbacher Ortsteil Schulerloch alarmiert. Die Kräfte des THW unterstützten die Feuerwehren bei den Löscharbeiten mit umfangreichen Beleuchtungsmaßnahmen.


Nach dem gegen 22.30 Uhr ein Feuer auf dem Gelände eines Groß-Milchviehbetriebes in Bad Grönenbach bei der Integrierten Leitstelle „Donau-Iller“ gemeldet wurde, alarmierte diese umgehend zahlreiche Feuerwehren und den Rettungsdienst, sowie auch den THW-Fachberater. Da sich der Brand sehr schnell ausbreitete, wurden umgehend weitere Kräfte nach alarmiert.


Der Einsatzauftrag des THW umfasste die Beleuchtung der Einsatzstelle. Daher rückten die Helfer mit dem Gerätekraftwagen 2 (GKW 2) mit dem 60kVA-Stromerzeugungsagreggat mit Lichtmast und dem Mannschaftslastwagen-Licht an. Die Vorderseite des Gebäudes wurde mit 8 Stativen mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Die Stromversorgung wurde durch das 25kVA-Aggregat sichergestellt. Die Rückseite und der Ablöschplatz für das brennende Heu wurden durch das SEA ausgeleuchtet.


Durch den schnellen und großflächigen Löschangriff der Feuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da in einem Großteil des Brandobjektes Heu untergebracht war, musste die Halle jedoch vollständig durch einen Kettenbagger zerlegt werden und das Heu zum ablöschen abtransportiert werden. Daher mussten die Einsatzkräfte bis zum Sonnenaufgang an der Einsatzstelle bleiben. Um 7 Uhr Morgens konnten die THW Helfer wieder in die Unterkunft einrücken. Eingesetzt waren 12 Helfer im Einsatzraum und 18 in Bereitstellung.


Weitere Infos: www.ils-donau-iller.brk.de/97d295464339458c9a6b32e0fa07aad8



Stromversorgung bei überhitztem Heustock sichergestellt

Einweisung der Mannschaft
Beleuchtung mittels Lichtmast

27. Juli 2015



Frechenrieden (JS). Zu einem überhitzten Heustock wurde das THW Memmingen in der Nacht vom 27. Juli nach Frechenrieden alarmiert. Vor Ort wurden die beiden großen Stromerzeuger mit 60 kVA und 25 kVA, sowie Beleuchtungstechnik eingesetzt.



Kurz nach Mitternacht wurde der Fachberater des THW Memmingen gemeinsam mit über Hundert Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehren und des Rettungsdienstes nach Frechenrieden zu einem überhitzten Heustock alarmiert.



Nachdem teilweise die Holzvertäfelung des Heustocks entfernt wurde, lokalisierten die Einsatzkräfte mit der Wärmebildkamera eine starke Hitzeentwicklung im Inneren. Im ersten Schritt versuchte man mit Wasser ein Ausbreiten der Glut zu verhindern. Stück für Stück wurde der Heustock letztendlich von oben abgetragen und das Heu mit Hängern und Traktoren der ansässigen Landwirte außerhalb der Ortschaft zum Ablöschen transportiert.


Nach einer halben Stunde wurden die Einsatzkräfte des THW nach alarmiert. Die Aufgabe der Helfer bestand zum einen die Heuzange des landwirtschaftlichen Anwesens mit Strom zu versorgen, wozu der Stromerzeuger des MLW Licht eingesetzt wurde. Die Löscharbeiten wurden mittels des Lichtmasts des SEA 60 kVA großflächig ausgeleuchtet.


Bis in die frühen Morgenstunden um 05.30 Uhr waren insgesamt 11 Helfer (inkl. Fachberater) mit MLW Licht und GKW 2 u. SEA 60 kVA im Einsatz.



Bilder: Manuel Dehn, Alex Wallner


Mittels DLK wurde der Baum Stück für Stück abgetragen

Unterstützung der Feuerwehr bei Sicherungsmaßnahmen

10. Juli 2015

Memmingen/Amendingen (AW). Die Helfer des THW MM unterstützten in der Nacht von Freitag auf Samstag die Feuerwehr bei der Sicherung und gezielten Teilniederlegung eines durch Unwetter und Blitzschlag beschädigten Baumes.


Kurz vor 23:00 bemerkten Gäste eines Biergartens im Memminger Stadtteil Amendingen eine Bewegung eines angebrochenen starken Astes. Daraufhin wurde die Feuerwehr und später der THW Fachberater gerufen. Da der beschädigte Teil des Baumes auf das nebenstehende Gebäude zu stürzen drohte, alarmierte der Fachberater zusätzliches Material und Personal an die Einsatzstelle.


Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten zunächst mithilfe von Schwerlastzurrgurten den abzubrechenden Teil des Baumes sichern. Zeitgleich wurde der Baum durch ein Peilfernrohr beobachtet, um führzeitig Bewegungen im Baum festzustellen. Anschließend unterstützten sie die Feuerwehr bei der aus Sicherheitsgründen notwendigen Teilniederlegung des betroffenen Baumes. Nach rund drei Einsatzstunden konnten die Helfer wieder abrücken.


Das THW war mit 11 Mann und zwei Fahrzeugen (GKW I und MTW-Z) im Einsatz.   



Foto: T. Heiland


Entfernen einer 40 m³ Späne-Mulde aus dem Gefahrenbereich
Unterstützung Löscharbeiten
Freilegen von Glutnestern zum Ablöschen
Bergeräumgerät im Brandschutt

Großbrand bei Gluthitze

5. Juli 2015

Memmingen/Niederrieden (KL). An dem wohl bisher heißesten Tag des Jahres ist ein Sägewerk in Niederrieden ein Raub der Flammen geworden. Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad forderte der Einsatz von allen Einsatzkräfte das Äußerste.

Der alarmierte Fachberater des THW forderte bereits nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle die Fachgruppe Räumen mit Radlader und die Fachgruppe Logistik/Verpflegung zur Lieferung von Getränken an.

An der Einsatzstelle herschten durch den Brand Temperaturen von deutlich über 50 Grad, was insbesondere die Radladerfahrer, die stellenweise unter Atemschutz fahren mussten, bis an Ihre körperlichen Grenzen forderte. Das Gerät war mit gesamt 8 Betriebsstunden fast pausenlos im Einsatz.

Neben 13 Helfern vom OV Memmingen war die Log/Mat des OV Krumbach mit 3 Helfern zur Betankung im Einsatz.

Nach einem Einsatz am Freitag Abend, dem gleichzeit laufenden Festakt zum 60 Jubiläum, der Unterstützung des Golftunieres des Lions Club am Samstag waren die Helfer des OV dieses Wochenende praktische pausenlos im Dienst.

Fotos: THW Memmingen

Siehe auch: Polizeimeldungen

Absturzgefährdeter PKW
Vorbereiten der Einsatzmittel
Sichern des PKW mit dem Greifzug
Einsatz verschiedener Hebesysteme

Einsatz - Sicherung eines eingestürzten Parkliftsystems

03. Juli 2015


Memmingen (JS). Parallel zu den Feierlichkeiten unseres 60-jährigen Jubiläums wurden wir durch die Feuerwehr Memmingen zur Unterstützung angefordert, nachdem in einer Memminger Tiefgarage ein Parklift eingestürzt war. Unter dem Einsatz verschiedener Abstütz- und Hebesystemen konnten wir die betroffenen Fahrzeuge vor weiterer Beschädigung bewahren und sichern.


In den späten Nachmittagsstunden wurden Teile der Bergungsgruppen und der Fachgruppe Räumen zu einem Technischen Hilfeeinsatz angefordert. In einer Memminger Tiefgarage war durch bisher ungeklärter Ursache das Parkliftsystem teileingestürzt. Der Fahrer eines Fahrzeuges konnte sich gerade noch selbst aus seinem Fahrzeug retten. Nachdem das komplette Parkliftsystem als Einsturzgefährdet galt und noch weitere Fahrzeuge drohten abzustürzen, war schnell klar das hier schweres Gerät gefragt war. Das Parkliftsystem wurde zunächst durch die Einsatzkräfte mittels zweier Kreuzholzstapel gegen weiteres absacken gesichert. Über 5 Schwerlast-Hebekissen der zweiten Bergungsgruppe wurde das System wieder ins Wasser gebracht, wodurch der parallel mittels Greifzug gesicherte, über dem Abgrund des Lifts hängende PKW unbeschadet geborgen werden konnte. Im weiteren Verlauf wurde nach der Instandsetzung des Systems durch unsere Helfer das zweite Fahrzeug im Lift geborgen.


Im Einsatz waren 12 Helfer der Fachgruppe Räumen und der Bergungsgruppen I und II mit MTW-OV, Kipper mit Kompressor und GKW II.



Fotos: THW Memmingen


Gruppenbild der THW Helfer am Stützpunkt der Bundespolizei
.
Logistik Camp
Essensausgabe
Landung Hubschrauberverband

G7 Gipfel in Elmau - THW unterstützt die Bundespolizei

Garmisch-Partenkirchen (MD). THW Memmingen verpflegt gemeinsam mit Helfer/innen weiterer drei Ortsverbände einen Hubschrauberlandeplatz der Bundespolizei mit bis zu 300 Personen im Rahmen des G7 Gipfels in Elmau.


Während der Vorbereitungen, der eigentlichen Veranstaltung und dem Abbau zum G7 Gipfel in Elmau war die Fachgruppe Logisik/Verpflegung des THW Memmingen an einem extra eingerichteten Hubschrauberlandeplatz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zur Verpflegung der dort eingesetzten rund 300 Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei und 30 THWler/innen im Einsatz. Unterstützt wurde unser acht- köpfiger Verpflegungstrupp von 12 Helferinnen und Helfern aus dem technischen Zug des Memminger Ortsverbands, sowie drei Helfer/innen aus dem THW Ortsverband Marktredwitz, einem Helfer aus Aalen sowie zwei Helfer/innen aus dem THW Ortsverband Bayreuth. Im Laufe des 12 tägigen Einsatzes waren insgesamt 30 Helfer/innen des Technischen Hilfswerks tätig (darunter 24 aus Memmingen).


Im Zweischichtbetrieb sorgten die Helfer/innen des THW für das leibliche Wohl der am Hubschrauberlandeplatz stationierten Beamtinnen und Beamten. Aufgeteilt wurde die Mannschaft in einen Küchentrupp, Ausgabetrupp, Spültrupp und Verwaltungstrupp. Auf dem Speiseplan standen neben „Königsberger Klopse mit Kartoffel“, „Rinderbrust mit Meerrettichsoße an Roter Bete “ und „Pasta in allen Varianten“ viele weitere, abwechslungsreiche Gerichte. Als Highlight galt dabei das Grillfest am letzten Einsatzabend mit Steaks, Würsten, Salten und vielem mehr.


Neben der Fachgruppe Logistik/Verpflegung waren auch Helfer/innen der (Fach-)Gruppen Elektroversorgung, Führung/Kommunikation, Instandhaltung und einem Fernmeldetrupp aus anderen Ortsverbänden stationiert.
Die überaus gute Zusammenarbeit aller THW Einheiten mit den Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei sorgte für einen reibungslosen und unkomplizierten Einsatzablauf während des G7 Gipfels.






eingestürztes Regal
Deinstallation der Sprinkelanlage
Abbau der Querstreben an der Rückseite

Einsatz nach Unfall am Hochregallager

26. Mai 2015

Memmingen (MD). Gabelstapler fährt Hochregal an, Fahrer unverletzt. Das THW Memmingen sichert gegen Kompletteinsturz und unterstützt zusammen mit der Feuerwehr Amendingen bei der Entladung der Regale.

In den späten Abendstunden gg. 22:30 Uhr wird der Fachberater des Memminger THW zur Lagerhalle einer ortsansässigen Spedition alarmiert. Ein Staplerfahrer hatte ein Hochregal angefahren, welches teilweise einstürzte. Die Person konnte sich unverletzt aus der Gefahrenzone retten. Nachdem die noch gut gefüllten Regalebenen durch die Kollision stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, und die Stabilität nicht mehr gewährleistet war, musste das Regal im ersten Schritt mit Spanngurten an den Betonpfeilern gesichert werden.

Anschließend begannen die Helfer das an der Rückseite befindliche Hochregal abzubauen, um von hieraus die auf dem einsturzgefährdeten Regal befindlichen Paletten zu entladen. Dabei musste u.a. die Sprinkelanlage, welche voher durch die Feuerwehr Amendingen entwässert wurde, deinstalliert und Regalstreben abgebaut werden.

Ein Trupp der Fachgruppe Ortung überwachte permanent das Regal mit einer optischen Messeinrichtung, um kleinste Lageveränderungen festzustellen und ggf. die im Gefahrenbereich arbeitenden Helfer rechtzeitig warnen zu können.

Nach ca. fünf Einsatzstuden konnten die zehn Helfer/innen das entladene und gesicherte Hochregal den Verantwortlichen der Spedition übergeben.

Bilder: Manuel Dehn

Hochwasser in Buxach

Einsatz - Starkregen lässt Buxach über die Ufer treten.

02. Mai 2015

Memmingen (SZ). Der Regen der letzten Tage ließ den Pegel der Buxach ansteigen. In der Nacht von Freitag auf Samstag zog eine Starkregenfront über das Einzugsgebiet der Buxach, einem Nebenfluss der Iller, und ließ den Bach am Morgen des 2. Mai 2015 über die Ufer treten.


Gegen 07:20 Uhr wurde der Ansprechpartner THW/Fachberater von der Leitstelle Donau-Iller alarmiert. Die örtliche Feuerwehr benötigte an einer Einsatzstelle in Buxach gefüllte Sandsäcke um den Bach zurückzudrängen. Diese wurden mit dem LKW-Kipper und dem Bergeräumgerät an die Einsatzstelle geliefert. Gegen 08:15 Uhr konnten die fünf eingesetzten Helfer die Einsatzstelle wieder verlassen.

Info: Der Ortsverband Memmingen hält für die Stadt Memmingen und für den Landkreis Unterallgäu permanent gefüllte und ungefüllte Sandsäcke für Notfälle bereit.

Bild: Stephan Zettler

Einsatz - Bergungsgruppe beseitigt Sturmschäden

31.03.2015



Memmingen (JS). In den frühen Abendstunden unterstützte die erste Bergungsgruppe die Autobahnmeisterei bei der Notfällung zweier Bäume, welche drohten auf ein, an die Autobahnmeisterei Memmingen angrenzendes Gebäude zu stürzen.



Im Rahmen der Amtshilfe wurde die erste Bergungsgruppe durch die Autobahnmeisterei Memmingen zur Beseitigung von Sturmschäden, welche durch den Orkan „Niklas“ verursacht wurden hinzugezogen. Nachdem der Orkan in den Abendstunden wieder nachgelassen hatte, wurden erst zahlreiche Schäden ersichtlich. Durch den Sturm verursacht, drohten zwei Bäume auf ein Gebäude neben der Autobahnmeisterei zu stürzen. Eine risikofreie Notfällung konnte nur unter Sicherung durch die Zugwinde des Gerätekraftwagen 1 gewährleistet werden. Durch den Einsatz dieses Einsatzmittels, konnten die beiden Tannen sicher niedergelegt werden.



Bilder: Manuel Dehn

GKW II und SEA am Einsatz
Einsatzbereit zum Einspeisen

Einsatz – Notstromversorgung für Geflügel-Brüterei


13. Februar 2015



Kirchberg (SZ). Am Freitag 13. Februar 2015 wurde der THW-Fachberater von der Leitstelle Donau-Iller alarmiert. Die Nachbarleitstelle Biberach wollte eine kurzfristige Notstromversorgung für eine Geflügel-Brüterei. Durch den Fachberater wurde Alarm für das THW Memmingen ausgelöst.

Kurz nach Mittag wurden die Helfer des Ortsverbandes zu einem Einsatz alarmiert. Es galt eine Notstromversorgung für eine Brüterei herzustellen, bei der es durch den Brand in eines Blockheizkraftwerks zu Versorgungsengpässen kam. Mit GKW II und dem Anhänger SEA rückten die Helfer zur Einsatzstelle aus.
Ein vorhandener Hausanschluss konnte die entstehenden Spitzenlasten des Betriebes nicht abdecken, um den störungsfreien Ablauf des Brütvorgangs zu gewährleisten.
Der Ortsverband stellte das 60 kVA Aggregat bereit, um bei Netzausfall einspeisen zu können.
Nach Rund 1,5 Stunden konnten die Helfer das Einsatzmaterial zurückbauen. Es gelang dem Betriebselektriker eine weitere ausreichend leistungsstarke Stromleitung zu legen, so dass ein Störungsfreier Betrieb garantiert werden konnte.

Dies war bereits der dritte Einsatz des Stromerzeugeraggregates nach der Anschaffung durch den Helferverein. Auch aufgrund dieser Einsätze zeigt sich jetzt schon, wie richtig der Entschluss zur Anschaffung war.


Bilder: Philipp Baur

Zahlreiche Verkehrsunfälle halten THW auf Trab

02.02.2015

Bad Wörishofen (JS). Aufgrund der widrigen Witterungslage unterstützte das THW Memmingen die Autobahnpolizei auf der Bundesautobahn 96 bei Verkehrssicherungs- und lenkungsmaßnahmen, sowie dem ausleuchten der Bergung eines LKW's .


Bedingt durch starken Schneefall wurde das THW Memmingen durch die Autobahnpolizei im Laufe des Nachmittags zur Unterstützung im Rahmen des THV Dienstes hinzugezogen. Durch ein starkes Einsatzaufkommen wurden weitere Kräfte nachgefordert. Nachdem ein Teil der Mannschaft weiterhin den THV Dienst übernahm, wurden zusätzliche Kräfte zum ausleuchten einer LKW-Bergung zwischen den Anschlussstellen Bad Wörishofen und Mindelheim eingesetzt. Hier kam auch zum ersten mal unser neues Strom-Erzeugungs-Aggregat (SEA) zum Einsatz. Die Vollsperrung der A96 in Fahrtrichtung Lindau wurde ebenfalls von uns gewährleistet. Eingesetzte Fahrzeuge waren MTW TZ, GKW I, GKW II mit SEA, und MTW OV.

Bilder: Stephan Zettler, Julian Schedel