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THW-Thema
Landesbeauftragter Dr. Fritz-Helge Voß mit MdB Stephan Stracke, zugleich Vorsitzender der THW-Landesvereinigung Bayern und Ortsbeauftragter Klaus Liepert

Parlamentarisches Frühstück im Bundestag

26. November 2015


Berlin (DH). Gemeinsam mit dem Landesbeauftragten Dr. Fritz-Helge Voß war der Ortsbeauftragte des THW-Memmingen Klaus Liepert als Vertreter für das THW in Bayern im Bundestag in Berlin. Über 260 Abgeordnete des Bundestages folgten dort der Einladung der THW-Bundesvereinigung zu einem Treffen mit Vertretern des THW aus dem gesamten Bundesgebiet.


Alle zwei Jahre lädt die THW-Bundesvereinigung zu einem Treffen zwischen Vertretern des deutschen Bundestages und des Technischen Hilfswerkes ein. Ziel dieser Veranstaltung ist es, mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und  die Parlamentarier über die Arbeit und die vielfältigen Aufgaben des THW zu informieren. Wichtiges Thema in diesem Jahr war auch das Engagement des THW in der Flüchtlingshilfe. Der vor einigen Tagen beschlossene Bundeshaushalt 2016 sieht für das THW einen deutlichen Mittelaufwachs vor. Dadurch ist ein wichtiger Schritt erreicht, um das THW auch für die künftigen Herausforderungen angemessen auszurüsten. Die Vertreter des THW nutzten die Veranstaltung, um den Abgeordneten für das Vertrauen in das THW zu danken, das sich in diesem Beschluss widerspiegelt.


Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der THW-Bundesvereinigung e.V. bzw. des THW.


THW Memmingen absolviert jährliche Zugübung

Erkunden von Gefahrgut.
Absuchen des Trümmerkegels nach verschütteten.
Schaffen eines Zuganges durch Einsatz des Presslufthammers.

24. Oktober 2015


Benningen (SZ). Um für den Einsatz fit zu sein, führt der Ortsverband jährlich eine Zugübung durch. Bei der diesjährigen Einsatzübung galt es eine Gasexplosion in einem Reihenhaus zu bewältigen. Mehrere Personen waren unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes verschüttet.


Um 07:55 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Donau-Iller den THW-Fachberater zu einem Übungseinsatz. Gemeldet wurde eine Gasexplosion in einem Reihenhaus mit drei Parteien in der Hawanger Straße in Benningen. Unverzüglich rückte der Fachberater aus und erkundete die Einsatzstelle; der Zugtrupp und die 1. Bergungsgruppe wurden alarmiert.


Der Zugtrupp führte die Erkundung fort und verschaffte sich einen Überblick über die Lage. Mehrere verletzte Personen wurden in den Randtrümmern aufgefunden und umgehend von den Helfern der Bergungsgruppe versorgt. Eine Person musste aus einem verschütteten PKW befreit und dieser gesichert werden.


Um weitere verletzte Personen im Trümmerkegel aufzuspüren und zu retten wurde die Fachgruppe Ortung mit mehreren Ortungssystemen, die schwere Bergung (B2, Typ B) sowie die Fachgruppe Räumen mit Kompressor und Radlader zur Einsatzstelle entsandt. Der Zugführer koordinierte den Einsatz gemeinsam mit seinem Zugtrupp und wies den Gruppen ihre Aufträge zu. Darüber hinaus wurden die Daten der geretteten Personen mit den Daten der Meldebehörde abgeglichen,  um einen Überblick über die Anzahl der möglicherweise vermissten Personen zu erhalten.


Die Fachgruppe Ortung konnte mehrere Personen in Hohlräumen ausfindig machen; diese wurden dann von den Bergungsgruppen und der Fachgruppe Räumen gerettet. Dazu mussten u.a. mit Kompressor und Betonkettensäge Zugänge geschaffen werden. Die Arbeiten wurden durch an der Einsatzstelle aufgefundene Gefahrstoffe erschwert. Diese wurden identifiziert und fachgerecht geborgen. Ein aufflammender Entstehungsbrand musste mit Feuerlöschern eingedämmt und abgelöscht werden.


Nach Abschluss der Übung wurden alle Helfer von der Fachgruppe Logistik an der Übungsstelle verpflegt.


In der Auswertung durch die Übungsleitung und in den anschließenden Besprechungen mit den Führungskräften und Helfern werden Fehler aufgespürt und angesprochen. Auf diese Weise sollen sie langfristig ausgemerzt werden. Solche realitätsnahen Übungen dienen der bestmöglichen Vorbereitung der ehrenamtlichen Helfer auf Großschadenslagen. 



Das Beladen von Stückgut ist mittels Palettengabel möglich.
Arbeiten mit dem Sortiergreifer.
Mit dem Sortiergreifer ist es möglich Trümmer punktgenau zu fassen und zu entfernen.
Arbeiten mit dem Tieflöffel.
Transport des Baggers und Anbaugeräten auf dem Kipper mit Tieflader.

FGr Räumen testet weitere Alternative zum Radlader

September 2015

Memmingen (TH). Die letzten drei Wochen hatte der OV Memmingen mit der FGr Räumen die Möglichkeit das breite Einsatzspektrum mit einem Liebherr Mobilbagger 914 der 15to Klasse zu erfahren.


Die bundesweit 130 Zettelmeyer 1801 mit Anbaugerät gehen auf die 30 Jahre Betriebsdauer zu. Deshalb laufen die Vorbereitungen zur Neubeschaffung bereits. Geplant ist ein Mix aus verschiedenen (Erd-)Baumaschinen, zur näheren Auswahl kommen Radlader, Teleskoplader und Bagger. Zu diesem Thema wollte sich auch die Fachgruppe Räumen aus dem Ortsverband Memmingen ein Bild über die möglichen Alternativen zum Radlader machen. Anfang des Jahres konnten die Helfer den Erprobungs-Teleskoplader aus dem Ortsverband Lauf Nürnberger-Land testen und ausprobieren. Mit den verschiedenen Anbaugeräten deckt er ein breites Spektrum verschiedenster Einsatzoptionen ab. 

Im Hinblick auf die ideelle Spezialisierung Räumen die Ende September im Ortsverband Memmingen stattfinden sollte, wollte man gemeinsam mit den anderen Räumgruppen noch einmal einen abschließenden Blick auf die drei Maschinentypen werfen. Nach ein paar informativen Gesprächen erklärte sich die Firma Liebherr bereit, uns für die IdS einen Mobilbagger 914 mit Tieflöffel, Sortiergreifer und Palettengabel zur Verfügung zu stellen. Großzügigerweise konnten wir den Bagger schon zwei Wochen früher entgegennehmen und bereits erste Erfahrungen sammeln.

Erprobt wurde unter anderem die Trümmerbeseitigung, was mithilfe des Sortiergreifers gezielt und kraftvoll geschehen kann. Erdbewegungsarbeiten sind ohne Frage die Mutterdisziplin des Mobilbaggers, aber auch die Be- und Entladung von Stückgütern auf Paletten. All diese Aufgaben kann der Bagger ohne große Probleme erfüllen. Er erfordert aber aufgrund der deutlich komplexeren Bewegungsabläufe des Baggerarms mehr Übung, als im Vergleich zum Radlader oder Teleskoplader.

Aufgrund der andauernden Flüchtlingseinsätze im ganzen Bundesgebiet, wurde die IdS durch den Landesverband Bayern kurzfristig abgesagt. Somit konnten die geplanten Ausbildungen, unter anderem mit dem Bagger, nicht durchgeführt werden.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Leiprecht von der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, der uns sowohl zur IdS hin unterstütze, als auch bei der Beschaffung des Baggers samt Anbaugeräten behilflich war. 


Bilder: THW Memmingen

14. Memminger Entenrennen

11. Oktober 2015

Memmingen (MD). Zum ersten Jahrmarktssonntag findet das traditionelle Entenrennen des Memminger Serviceclubs Round Table 34 statt. Das THW unterstützt diese Veranstaltung seit Ihrer Geburtsstunde vor 14 Jahren.



Zum mittlerweile 14. Mal veranstaltete Round Table 34 am ersten Jahrmarktssonntag sein Entenrennen. Mit 2.700 verkauften Losen, nahmen dieses Jahr soviele Plastikenten wie noch nie beim Wettschwimmen im Memminger Stadtbach teil. Somit sind 13.500 Euro für regionale und überregionale Hilfsprojekte zusammengekommen. Der Weg im kühlen Nass von der Frauenkirche bis zum Marktplatz dauert ca. 15 Minuten. Dann schwamm die erste Plastikente ins Ziel.



Der „Ententransport“ wurde auch dieses Jahr wieder vom Team Räumen des THW Memmingen mittels Kipper übernommen. Für den Zieleinlauf konstruierten die Helfer/innen eine Auffangstation aus dem EGS (Einsatzgerüstsüstem) der Bergungsgruppen. Eine neu installierte Pumpe sorgte diesmal für den geordneten Soloeinlauf der Enten ins Ziel.



Fotos: Manuel Dehn


Die Enten kurz vor dem Start


am Zieleinlauf

Zivilschutzverein Liechtenstein zu Besuch im THW Memmingen

26. September 2015

Memmingen (MD). Am Samstag Morgen fand ein Informationsaustausch mit dem Zivilschutzverein aus Liechtenstein im THW Ortsverband Memmingen statt.

Neben einem Informationsfilm, einer Präsentation über die Organisationsstruktur und des Einsatzportfolios des THW und einer anschließenden Besichtigung des Fuhrparks konnten sich beide Organisationen bei gemütlicher Kaffeerunde kennenlernen und sich über aktuelle Herausforderungen austauschen.



Foto: THW Memmingen




THL Ausbildung der Bergungsgruppen bei der Feuerwehr Memmingerberg

08. September 2015

Memmingerberg (JS). Um den Umgang mit dem hydraulischen Rettungssatz aufzufrischen nutzte die erste Bergungsgruppe verstärkt durch Teile der zweiten Bergung das Angebot der Freiwilligen Feuerwehr Memmingerberg zu einer gemeinsamen THL-Übung.

Zu Beginn der Übung wurde die Einsatzstelle durch die verschiedenen Leuchtmittel von Feuerwehr und THW ausgeleuchtet. Dabei konnte die zweite Bergungsgruppe den Lichtmast ihres SEA 60kVa Aggregates zum Präsentieren. Nach einer Unterweisung der Helfer in den hydraulischen Rettungssatz und das Zubehör- Material wurden diverse Möglichkeit der Rettung einer eingeklemmten Person durch die Kameraden der Feuerwehr Memmingerberg erläutert. Im Anschluss konnten die Helfer selbst Hand anlegen und durften die erlernten Techniken unter der fachkundigen Aufsicht der Feuerwehrler anwenden. Nach einer über zweistündigen Übung konnten sich die Helfer der beiden Organisationen bei einer gemeinsamen Brotzeit über die verschiedenen Techniken austauschen.

Die Rettung eingeklemmter Personen aus Fahrzeugen stellt für das THW keine Standardaufgabe dar, da dies eigentlich der Feuerwehr obliegt. Jedoch verfügt die erste Bergungsgruppe ebenfalls über einen hydraulischen Rettungssatz, welcher beispielsweise bei einer Massenkarambolage mit mehreren eingeklemmten Personen zum Einsatz kommt. Daher kommt der Schulung der Helfer auf diesem Gerät einer hohen Wichtigkeit bei.

Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr Memmingerberg unter Kommandant Thomas Haug für die Organisation und Durchführung der interessanten Ausbildung und freuen uns schon auf eine zukünftig, verstärkte Zusammenarbeit.

Bilder: Philipp Hampp (FFW Memmingerberg)



Einweisung in das Rettungsgerät
Einsatz des Glasschneiders
Unterweisung in die Schneidetechniken
Entfernen der A-Säule
Öffnen des Fahrzeugdachs
Personenrettung

Arbeiten am und auf dem Wasser

18. August 2015


Illerbeuren (KH). Am Dienstagabend hat die Fachgruppe Ortung das Ausbildungsthema „Arbeiten am und auf dem Wasser“ in Illerbeuren direkt an der Iller aufgegriffen.

Anfangs gab es eine theoretische Einführung durch unseren Helfer Dipl. Geograf Christof Zahalka, der die Entstehung von Flüssen und dessen Eigenschaften detailliert erklärte. Anschließend wurden die Gefahren, die bei Arbeiten im und am Wasser bestehen, wie z.B. Strömungen und die korrekte Sicherung durch Gurte, Seile und Schwimmwesten, erörtert.


Zum Schluss wurde noch eine praktische Übung im Wasser durchgeführt, in der die Helfer ausgestattet mit Wathose und Sicherungsseil einige Meter die Iller erkunden konnten.


Das "Camp" in der Nacht
Bau einer Seilbahn über einen Graben
Mit dem BRmG wurden Wege angelegt

Ausbildungs- und Übungswochenende der Fachgruppe Räumen

07.- 09. August 2015


Dornstadt (DH). Bereits zum zweiten Mal führte die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverbandes Memmingen vom 7. bis 9. August 2015 ein Ausbildungs- und Übungswochenende durch. Das abwechslungsreiche Gelände des Bundeswehr-Standortübungsplatzes Lerchenfeld bei der Rommel-Kaserne (Dornstadt) bot zahlreiche Möglichkeiten für die Helfer, technische Grundfertigkeiten unter einsatznahen Bedingungen zu wiederholen und zu trainieren.


Am Freitagabend wurde nach einer Erkundung des nördlichen Geländes zunächst das „Camp“ aufgebaut, so dass die Unterbringung und eigenständige Verpflegung der 10 Helfer für das Wochenende sichergestellt waren. Mit Hereinbrechen der Dunkelheit wurden die Helfer bei einer Funkübung in zwei getrennten Trupps unter der Führung einer Einsatzleitung durch das weitläufige Gelände gelotst. Die Konzeption der Übung verlangte von den Helfern äußerste Präzision in der Formulierung der abgegebenen Funksprüche, da diese die Grundlage für das weitere Vorgehen des je anderen Trupps waren. Nach rund 2 Stunden hatten beide Trupps ihr jeweiliges Ziel erreicht.


Am Samstagvormittag wurde nach einem angenommenen Felsschlag in schwierigem Gelände eine Seilbahn unter Verwendung von Greifzügen und eines Dreibocks über einen etwa 10m tiefen Abgrund errichtet. Aufgrund der extremen Hitze mit über 35 Grad wurde die für den Nachmittag vorgesehene Übung in die etwas kühleren Abendstunden verlegt. Angenommenes Übungsszenario war hier eine Gasexplosion in einem der Übungshäuser. Die Helfer hatten nach der Erkundung durch die Führungskräfte zunächst einen Zugang zum Haus zu schaffen, in dem sie auf immer neue Hindernisse stießen, die sie überwinden mussten. Aufgrund von Rauchentwicklung konnte das Obergeschoss nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz erkundet und die dort aufgefundene verletzte Person mit einem Leiterhebel aus dem Obergeschoß befreit werden. Gegen Mitternacht wurde auch diese Übung erfolgreich abgeschlossen.


Am Sonntagmorgen wurde das Camp abgebaut, sämtliches Material wieder auf die Fahrzeuge verlastet und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.




Bilder: F. Kispert


Ausbildung mit der Feuerwehr Memmingen

Erklärung der Ortungsgeräte
Erkundung auf dem Trümmerkegel
Rettung des Patienten mittels Drehleiter
Rettung der verschütteten Person aus einem Hohlraum

31. Juli 2015

Memmingerberg (DH). Ausbildung der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppen Ortung und Räumen mit dem Löschzug II der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen im Bereich Trümmerrettung und Tiefbauunfälle.


Auf einem Übungsgelände in Memmingerberg absolvierten Feuerwehr und THW eine gemeinsame Ausbildung zu zwei typischen THW-Einsatzszenarien. Bei einer ersten Station war eine verschüttete Person aus einem Trümmerkegel zu retten. Dabei demonstrierte die Fachgruppe Ortung zunächst ihre technischen Möglichkeiten, eine Person im Trümmerkegel aufzuspüren, sodass diese anschließend gezielt gerettet werden konnte. In der zweiten Station war ein Arbeiter bei Kanalbauarbeiten verletzt worden. Ziel war es, ihn ohne Einsatz von Spezialgerät und mit einfachen, leicht verfügbaren Mitteln so aus dem Gefahrenbereich zu bringen, dass eine Gefährdung der Einsatzkräfte minimiert wird. Durch einen Holzverbau konnte der Graben so abgestützt und gesichert werden, dass eine Rettung gefahrlos möglich war. Der Patient wurde anschließen mit der Drehleiter aus dem Graben gerettet.



Die gemeinsamen Ausbildungen mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk zeigen immer wieder auf, wie man sich fachlich und technisch im Einsatz ergänzen kann. Wir bedanken uns hierfür an den Löschzug II der Fw Memmingen für die gelungene Veranstaltung. 



Bilder: S. Zettler


1955-2015
Kreuzherrensaal
Landesbeauftragter Dr. Fritz-Helge Voß
Gruppenbild der Ehrengäste
Übergabe der Jubiläumstasse durch die Jugendgruppe
Erinnerungstasse 60 Jahre THW Memmingen

60 Jahre THW Memmingen

3. Juli 2015

Memmingen (MD). Der Ortsverband Memmingen des Technischen Hilfswerks feiert seinen 60ten Geburtstag. Zahlreiche Vertreter aus Politik u. anderen Hilfsorganisationen nehmen am Festakt im Kreuzherrnsaal teil.

An einem sommerlichen Freitag Abend kamen zum Festakt im Memminger Kreuzherrnsaal zahlreiche Vertreter aus Politik, anderen Hilfsorganisationen und THW Ortsverbänden zusammen um gemeinsam mit den Helferinnen u. Helfern das 60 Jährige Jubiläum des Memminger THW zu feiern.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Memminger Ortsbeauftragten, Klaus Liepert, gratulierte der THW Landesbeauftragte Bayerns, Dr. Fritz Helge Voß, den Memmingern und berichtete über die aktuellen Herausforderungen des THW. Als weitere Gratulanten und Redner reihten sich der CSU Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek, MDB Stephan Stracke, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Stellvertreter des Landkreises UA Helmut Koch, Stadtbrandrat Hans Hirschmeier und Sprecher der 12 Ortsverbände des GFB Kempten, Wolfang Strahl ein.

Gelobt wurde v.a. die gute Einbindung des Memminger THW bei der örtlichen Gefahrenabwehr und die überaus gute Beziehung zu den anderen Hilfsorganisationen. Mit seinen fünf (Fach)Gruppen (Räumen, Logistik, Ortung und 2 x Bergungsgruppe) bildet der Memminger Ortsverband eine ergänzende und wichtige Komponente zu den ortsansässigen Hilfsorganisationen.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Bläserchor St. Martin. Nach der Verabschiedung durch die THW Geschäftsführerin Brigitte Müller ließ man den Abend bei belegten Brötchen, kalten Getränken und netten Gesprächen ausklingen.


Zu unserem Jubiläum haben wir ein Informationsschrift zusammengestellt, die viele Informationen zur unserer Geschichte und aktuellen Arbeit liefert...
...viel Freude beim lesen!

60 Jahre THW Memmingen

Im Selbstversuch konnten die Kameraden der Feuerwehr die Betonkettensäge testen.
Mit Schutzausrüstung ging es an das Plasmaschneidgerät.
Gruppenfoto mit den Kamerdaden vom LZ V.

Feuerwehr Memmingen zu Besuch im Ortsverband Memmingen

15. Mai 2015



Memmingen (DH). Die Freiwillige Feuerwehr Memmingen war zu einer gemeinsamen Ausbildung mit der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen zu Besuch im THW Ortsverband Memmingen.


Der Löschzug 5 der Feuerwehr Memmingen besuchte das THW Memmingen. Schwerpunkt der gemeinsamen Ausbildung waren die Geräte und Ausstattung der „schweren Bergungsgruppe“ BII (B), die in Memmingen stationiert ist. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr erhielten eine kurze Einführung in den Umgang und die Einsatzmöglichkeiten von Betonkettensäge und Plasmaschneidgerät und konnten diese selbst einmal an Übungsobjekten testen. Daneben erhielten sie bei einem Rundgang durch den Ortsverband einen Einblick in Ausstattung und Einsatzoptionen des THW Memmingen.


Bilder: Thomas Heiland, Matthias Bergmanis

Einsatzübung der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen

09. Mai 2015



Lindau (DH). Im Rahmen des Samstagsdienstes führten die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen des OV Memmingen eine gemeinsame Einsatzübung durch. Als Szenario wurde eine Gasexplosion in einem Wohnhaus angenommen.


Am 9. Mai 2015 wurden die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen des THW Memmingen um kurz nach 7:00 Uhr zu einer Gasexplosion in der Umgebung von Lindau angefordert. Die Auswertung der angegebenen Koordinaten verwies auf ein abgelegenes Grundstück bei Lindau/Weißensberg, das vom dortigen Ortsverband als Übungsgelände unterhalten wird.


Als die Helfer das Übungsgelände erreichten, quoll dichter Rauch aus einem offenen Fenster im dritten Stockwerk des dort aufgebauten Wohnhauses, wo einige Jugendliche standen und um Hilfe riefen. Nachdem mit einer Leiter sofort ein Zugang geschaffen wurde, konnten diese mit einem Leiterhebel aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Parallel dazu wurde eine weitere Person geborgen, die unter einer schweren Baumaschine begraben lag. Aufgrund der Hinweise einer panisch-umherirrenden Jugendlichen wurde das gesamte Gelände nach einer weiteren vermissten Person abgesucht; diese konnte schließlich in einem Waldstück gefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden.


Mit der Betonkettensäge wurde ein Zugang zum Kellergeschoss geschaffen, das aufgrund der Explosion nur auf diesem Weg zugänglich war. Nach einer ersten Erkundung und Gasmessung zeigte sich, dass nur der erste Abschnitt des Kellers gefahrlos zu begehen war. Die dort aufgefundenen Personen wurden mit einem Bergetuch und der Bergeschleppe gerettet. Für die weiteren Abschnitte war schwerer Atemschutz nötig, so dass die Atemschutzgeräteträger weiter vordringen mussten. Dabei stießen sie auf einem mühsamen Weg auf zahlreiche Hindernisse die zu überwinden waren und auf Gefahrstoff-Behälter, die sie bergen mussten. Bei der weiteren Erkundung fand der Atemschutztrupp drei verletzte Personen. Mit der Hand war eine Person in ein Gitter eingeklemmt, so dass sie vor der Rettung befreit werden musste. Erschwert wurde diese Rettung durch eine erneute Explosion und starke Rauchentwicklung.


Nach der abschließenden Besprechung und Auswertung der Übung wurde gegen Mittag gemeinsam gegrillt und die Helfer konnten sich von den anstrengenden Aufgaben etwas erholen. Nachdem das Einsatzmaterial zurückgebaut und auf die Fahrzeuge verlastet war, traten die Helfer den Rückweg als Marsch in einem geschlossenen Verband von vier Fahrzeugen an.


Die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen bedanken sich bei den Junghelfern der Jugend-Gruppe, die sich unermüdlich haben retten lassen und bei der Übungsleitung für die aufwändige Vorbereitung dieser gelungenen Übung.



Bilder: T. Hassel


Dichter Rauch dringt aus dem Dachgeschoss
Die Verletzten werden aus dem Gefahrenbereich gebracht
Mittels Leiterhebel konnten die Verletzten aus dem Obergeschoss gerettet werden
Teils unter schwerem Atemschutz mussten verletzte Personen gerettet werden
Anlegen der Pressluftatmer
Infostand am Theaterplatz
OB Dr. Holzinger besuchte unsere Jugendgruppe

"THW live erleben" - Ausstellung in der Memminger Fußgängerzone

02. Mai 2015

Memmingen (MD). Der OV Memmingen feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentierten die verschiedenen Fachgruppen des Memminger THW  ihren „Einsatzbaukasten“ in der Memminger Fußgängerzone.


Zur Bewältigung von Umweltkatastrophen wie Hochwasser und Orkanschäden, bei Verkehrsunfällen, Vermisstensuchen, Beleuchtungsaktionen und vielen anderen technischen Hilfeleistungen ist das THW Memmingen eng in die Einsatzstruktur in Memmingen, Landkreis und auch z.T. überregional eingebunden.

Zum 60-jährigen Jubiläum präsentierten die verschiedenen Fachgruppen des Memminger THW  ihren „Einsatzbaukasten“ in der Memminger Fußgängerzone. Interessante Ausstellungen und Aktionen, u.a. auch für Kinder, an verschiedenen Stationen, sowie eine leckere Mahlzeit aus der Feldküche erwartete die Besucher.

Am Weinmarkt konnte der 1. Bergungsgruppe beim Bau einer Wandabstützung über die Schulter geschaut werden. Die 2. Bergungsgruppe demonstrierte neben ihrem neuen SEA 50 KVA mit Lichtmast und dem GKW 2 auch den Einsatz der Betonkettensäge und des Plasmaschneidgeräts am Schrannenplatz. Nebenan stellte die Orungsgruppe ihr technisches Ortungsrepartoir vor und baute eine Wasserwippe (Pumpen aus dem von ihr betreutem ÖGA Fahrzeug „Pumpen“). Ebenfalls am Schrannenplatz konnte die Fachruppe Räumen Ihren Kipper mit Tieflader und Radlader vorzeigen.
Auch die Jugendgruppe des Memminger OV war an diesem Tag zahlreich vertreten. Sie errichtete einen 12 Meter langen Tonnensteg und warb aktiv mit Flyer, Luftballons und Give-Aways v.a. für den THW Nachwuchs am Theaterplatz. Hier konnten sich hungrige Besucher auch an einer Gulaschsuppe aus dem Feldkochherd der Logistikgruppe stärken. Koordiniert und betreut wurde die Veranstaltung vom Zugtrupp, der ebenfalls am Theaterplatz stationiert war.


Bilder: Manuel Dehn

THW als Kooperationspartner von STIHL
das Event-Team

THW unterstützt STIHL Timbersports Series Deutschland

01. Mai 2015

Stetten (MD). Nachdem das THW Kooperationspartner des Arbeitsgeräteherstelle STIHL ist, wirkte der Memminger Ortsverband am ersten Maitag bei der TIMBERSPORTS Series in Stetten mit.


Neben zahlreichen Shows der TIMBERSPORTS Series Deutschland und einem breit gefächerten Veranstaltungsprogramm, erwartete die Besucher am ersten Maitag in Stetten zum Thema „Auf in den Mai“ auch div. Ausstellungen. Das THW, Kooperationspartner von STIHL, hatte hierbei die Gelegenheit sich zu präsentieren.  Elf Helfer/innen des Ortsverbands Memmingen standen für Fragen parat und betreuten einen eigenen Werbestand.


Bilder: M. Bergmanis

Erkunden des Gebäudes von Außen
Schaffen eines Zuganges in das Untergeschoss
Rettung einer Verletzten Person mittels Leiterhebel

Übungsszenario: Gasexplosion in einem Wohnhaus in der Memminger Altstadt


10. März 2015



Memmingen (DH). Die ehrenamtlichen Kräfte vom Technischen Hilfswerk haben nicht oft die Möglichkeit, an einem Abrissgebäude zu trainieren. Am vergangernen Dienstag ergab sich die Möglichkeit dazu in einem Abrissgebäude in der Memminger Altstadt. Zu einer "Gasexpolsion" wurden die schwere Bergung und die FGr Räumen am Ausbildungsabend gerufen.

Nach dieser Meldung rückten die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen mit den beiden Gerätekraftwägen sowie das neu beschaffte Stromerzeuguns-Aggregat in die Memminger Altstadt aus. Übungsobjekt war ein Abrissgebäude im ¨Klösterle¨.


Zunächst wurden in einer kurzen theoretischen Ausbildungseinheit die ¨5 Phasen der Bergung¨ wiederholt. Nach diesem standardisierten Muster gehen die Rettungskräfte etwa bei Großschadenslagen vor, um Personen aus eingestürzten Gebäuden zu retten.


Die Einsatzstelle wurde von der B2 mit dem Lichtmast des Aggregats großräumig ausgeleuchtet, während die Fachgruppe Räumen mit der Erkundung der Schadenslage begann. Um zu den Verletzten vorzudringen mussten eine versperrte Metalltür geöffnet und Zugänge zum verschütteten Keller und zum ersten Stock geschaffen werden. Im Kellergeschoss wurde eine verletzte Person reanimiert und mit einem Schleifkorb gerettet, während für den schonenden Transport einer weiteren Person aus dem ersten Stock der Leiterhebel eingesetzt wurde.


Wie realitätsnah die Ausbildung war, zeigten die Nachrichten des nächsten Tages. Zeitgleich mit der Ausbildung des Ortsverbandes Memmingen ereignete sich im nur 80km entfernten Gundelfingen tatsächlich eine Gasexplosion in einem Wohnhaus, bei der eine Person verschüttet wurde.

Bergungsgruppe I und Fachgruppe Ortung üben Beleuchtungseinsatz

03. März 2015


Memmingerberg (JS). Unter dem Ausbildungsstichwort "Örtliche Gefahrenabwehr – Beleuchtung " übte die erste Bergungsgruppe gemeinsam mit der Fachgruppe Ortung auf der Shelter-Schleife des ehemaligen Fliegerhorst Memmingerberg. Schwerpunkt bildete die Ausbildung an dem Mannschaftslastwagen-Licht (MLW-Licht), sowie an dem neuen Strom-Erzeugungs-Aggregat 60 kVA (SEA60).


Da die Beleuchtung in den vergangenen Jahren einen Haupteinsatzschwerpunkt für den Ortsverband bildete und die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft in diesem Aufgabenbereich nur durch eine fundierte Ausbildung der Helfer gewärleistet werden kann, übten die Bergungsgruppe I mit der Fachrguppe Ortung, welcher die Örtliche Gefahrenabwehr – Beleuchtung untersteht den gemeinsamen Einsatz. Dazu verlegten 25 Helfer mit den Fahrzeugen GKW I, GKW II mit SEA und der MLW Licht auf den ehemaligen Fliegerhorst Memmingerberg. Nach einer Stationsausbildung am SEA und dem MLW Licht konnten die Helfer die Beleuchtungstechnik zur Ausleuchtung eines Shelters zum Einsatz bringen. Durch die Ausbilder konnte dabei wieder ein hoher Ausbildungsstand bei den übenden Helfern verfiziert werden.


Bilder: Philipp Baur