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THW-Thema

Teamplayer und technikbegeistert? - Such Dir neue Herausforderungen! Komm zum THW!

17. Dezember 2016

Memmingen (DH). Start der neuen Grundausbildung im Ortsverband Memmingen. Ab Januar werden wieder neue Helferinnen und Helfer für den Katastrophenschutz im THW ausgebildet.

Regelmäßig trainieren wir für den Ernstfall! Hydraulikheber, Betonkettensäge, Hebekissen, Plasmaschneider, Motorsäge und Stromaggregate gehören dabei zu unserem Handwerkszeug!

Die intensive Zusammenarbeit in den Gruppen fördert den Teamgeist. Jeder kann sich auf seine Kameraden verlassen - auch in brenzligen Situationen. Kein Einsatz gleicht dem anderen, es sind immer neue Taktiken nötig um sich an die Gegebenheiten anzupassen. Das geht nur mit einem starken Team und Du kannst ein Teil davon sein! 

Unsere nächste Grundausbildung beginnt am 13. Januar 2017 um 18:00 Uhr – Interesse? mitmachen!

Auch wer nicht am aktiven Einsatzgeschehen teilnehmen will, hat die Möglichkeit, sich bei uns ehrenamtlich zu engagieren. Viele Aufgaben im THW sind abseits des aktuellen Einsatzgeschehens aber genauso wichtig wie die Arbeit dort. Dazu sieht das THW eine verkürzte Grundausbildung vor, die nur aus einem Theorieteil besteht. Komm vorbei! Wir freuen uns!

Weitere Informationen: zum mitmachen! und über die Grundausbildung

Ansprechpartner: Klaus Liepert, OV-Memmingen[ät]thw-mm.de


Nachruf: Rudolf Schnürch

3. Dezember 2016

Der THW-Ortsverband Memmingen trauert um seinen Helfer Rudolf Schnürch.

Rudolf ist im Jahr 1965 dem THW-Ortsverband Memmingen beigetreten und war dort zunächst Helfer und Truppführer. 1975 wurde er zum Gruppenführer der 2. Gruppe des 1. Bergungszuges berufen. Im Jahr 1979 führte Rudolf die erste systematische Grundausbildung in Memmingen durch. Bis ins Jahr 2002 gehörte er unserem Ortsverband als Reservehelfer und schließlich als Althelfer an.

Mit ihm verlieren wir einen Kameraden, der unseren Ortsverband durch sein Engagement bereichert und nachhaltig geprägt hat. Er möge ruhen in Frieden!

Wahlen zum Helfersprecher: Andreas Würzer und Franziska Ziesenis gewählt

8. November 2016

Memmingen (DH). Memminger Helfer wählen turnusgemäß neue Helfersprecher. Der bisherige Helfersprecher Andreas Würzer (Gruppenführer Log/V) wird wiedergewählt. Als Stellvertreterin wird Franziska Ziesenis (Helferin B1) gewählt. Die Amtszeit der Helfersprecher dauert 5 Jahre.

Aufgabe der Helfersprecher ist es, die Helferinnen und Helfer sowie deren Belange gegenüber dem Ortsbeauftragten und den Einheitsführern zu vertreten und bei Bedarf zu vermitteln. Jeder Helfer kann sich bei dienstlichen Problemen an die beiden Sprecher wenden. Sollte bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Helfern einmal eine Schlichtung notwendig sein, stehen auch hier die Helfersprecher als Ansprechpartner zu Verfügung.

Bilder: THW Memmingen

Gemeinsame Ausbildung Abstützsystem-Holz (ASH) mit der Feuerwehr Memmingen und dem THW Neu-Ulm

Memmingen/Boos (DH). Decken und instabile Wände abzustützen zählt nach Gasexplosionen, Bränden oder Erdbeben immer wieder zu den Aufgaben des THW. Um Einsatzkräfte und Anwohner zu schützen, stehen dem THW verschiedene Abstützsysteme zur Verfügung. Dazu zählt neben dem in Memmingen verfügbaren Einsatz-Gerüst-System (EGS) auch das Abstützsystem Holz (ASH).

Am 5. November führte der THW Ortsverband Memmingen zusammen mit der Feuerwehr Memmingen und dem THW Ortsverband Neu-Ulm eine Ausbildung durch. Gemeinsam sollte an der „Alten Molkereischule“ in Boos mit Hilfe des Abstützsystems Holz (ASH) eine Abstützung von 10m Höhe errichtet werden.

Seit diesem Jahr verfügt der Ortsverband Memmingen über einzelne Elemente dieses Systems, das in Bayern komplett nur an den THW-Standorten Freising, Weilheim und Marktredwitz vorgehalten wird. Einer der größten Vorteile des ASH ist, dass die für den Aufbau benötigten Holzelemente vorkonfektioniert vorgehalten werden. Traditionelle Abstützmaßnahmen, bei denen vor Ort aus unkonfektioniertem Holz eine Abstützung gebaut wird, sind vielfach viel zu zeitintensiv.

Nach einer kurzen Einführung und Besprechung in der Unterkunft des Ortsverbandes Memmingen fuhren die Helfer zum Übungsobjekt in Boos. Die Fahrzeuge wurden so positioniert, dass ein möglichst effektives Arbeiten möglich ist – gerade angesichts der Dimensionen der Abstützung und dem notwendigen Zusammenspiel des Ladekrans aus Neu-Ulm mit dem Memminger Kipper und der Drehleiter der Feuerwehr Memmingen war dies von besonderer Bedeutung. In rund drei Stunden bauten die Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr ein Segment einer Abstützung von 10m Höhe auf. Dabei wurden Stärken dieses Systems hinsichtlich der Montage ebenso sichtbar wie die Herausforderungen im Zusammenspiel von Einsatzkräften, Kran und Drehleiter. THW und Feuerwehr konnten dabei wichtige Erfahrungen für die Verwendung dieses Systems im Einsatz sammeln.

Die Fachgruppe Logistik/Verpflegung des THW Memmingen versorgte die Einsatzkräfte vor Ort, so dass auch der Rückbau der Konstruktion zügig erfolgen konnte.

Das THW Memmingen dankt der Gemeinde Boos sehr herzlich für die Möglichkeit, die Abstützung an einem ihrer Gebäude errichten zu dürfen und so am realen Objekt üben zu können. Der Dank gilt ebenso dem THW Neu Ulm und der Feuerwehr Memmingen mit ihren Einsatzkräften für die Unterstützung und die unkomplizierte Zusammenarbeit.

Bilder: Stephan Zettler, Dominik Helms

THW-Ehrenplakette für Oberbürgermeister Holzinger

18. Oktober 2016

Memmingen (DH). Bei einer Feierstunde im Memminger Rathaus wurde der scheidende Oberbürgermeister der Stadt Memmingen Dr. Ivo Holzinger mit der THW-Ehrenplakette für seine Verdienste um den THW-Ortsverband Memmingen ausgezeichnet.

Dr. Ivo Holzinger war seit 1980 – also 36 Jahre – Oberbürgermeister der Stadt Memmingen. In seine Amtszeit fallen viele wichtige Wegmarken in der 60jährigen Geschichte des Memminger Ortsverbandes. Holzinger stand den Anliegen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stets offen und wohlwollend gegenüber und unterstützte sie nach Kräften. Besonders zu erwähnen ist neben vielen kleinen Projekten der Bau und Ausbau der Unterkunft des Ortsverbandes in der Grönenbacher Straße, der von der Stadt Memmingen maßgeblich durch die Ermöglichung von zwei Anbauten (1993 und 2006) gefördert wurde. Auch die Beschaffung eines Notstromaggregates mit Lichtmast im Jahr 2015 wurde mit Unterstützung des Oberbürgermeisters durch die Stadt Memmingen großzügig gefördert.  

Der Landesbeauftragte des THW in Bayern Dr. Fritz-Helge Voß dankte Oberbürgermeister Holzinger für diese langjährige Verbundenheit und die gute Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des THW in Memmingen und verlieh ihm die Ehrenplakette der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

Im Anschluss an die Verleihung besuchte der Landesbeauftragte den Ortsverband Memmingen und nutzte die Gelegenheiten zu einem ausführlichen Gespräch mit Helferinnen und Helfern des Ortsverbandes.

Bilder: Stadt Memmingen, Michael Birk

Klaus Liepert erneut zum Sprecher der Ortsbeauftragten im Bereich Schwaben Süd-West gewählt.

17. Oktober 2016

Memmingen (DH). Der Ortsbeauftragte des THW-Memmingen, Klaus Liepert, wurde für weitere 5 Jahre zum Sprecher der Ortsbeauftragten im Geschäftsführerbereich Kempten gewählt.

Die zehn Ortsbeauftragten von Lindau und Günzburg im Norden bis hinunter ins Ostallgäu haben bei der turnusmäßigen Herbst-Dienstversammlung ihren bisherigen Sprecher ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Liepert vertritt damit über 1200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks im Geschäftsführerbereich und seit Mai 2016 als stellvertretender Landessprecher rund 14.000 Helferinnen und Helfer in Bayern.

Bild: THW

THW unterstützt 15. Memminger-Entenrennen

9. Oktober 2016

Memmingen (DH). 18 Helferinnen und Helfer aus der THW-Jugendgruppe und dem Technischen Zug des THW Memmingen unterstützten das 15. Memminger Entenrennen auf dem Stadtbach.

Bereits seit 15 Jahren veranstaltet der Memminger Serviceclub Round Table 34 am ersten Jahrmarktssonntag ein Entenrennen auf dem Memminger Stadtbach. 2550 Enten machten sich von der Frauenkirche auf den 15 minütigen Weg in die Untere Bachgasse. In den letzten Jahren konnten durch das Entenrennen rund 100.000 € für den guten Zweck gesammelt werden.

Der „Ententransport“ wurde vom Kipper der Fachgruppe Räumen des THW Memmingen übernommen. Für den Zieleinlauf konstruierten die Helfer/innen eine Auffangstation aus dem EGS (Einsatzgerüstsystem) der Bergungsgruppen.

Bilder: THW Memmingen

Ehrung langjähriger Helfer: 25 und 40 Jahre THW

28. September 2016

Memmingen (DH). Am 28. September 2016 lud der Oberbürgermeister der Stadt Memmingen, Dr. Ivo Holzinger, langjährige Mitglieder der Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks zu einem Empfang ins Rathaus ein.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden neben Angehörigen der DLRG und der Johanniter auch zwei Helfer des Technischen Hilfswerks in Memmingen für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Im Namen des bayerischen Innenministers verlieh Oberbürgermeister Holzinger den beiden Helfern Harald Prior (25 Jahre) und Johannes Sommer (40 Jahre) das Ehrenzeichen am Bande in Silber bzw. Gold. Der Oberbürgermeister dankte den Helfern für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement. Auch der Ortsverband freut sich über die langjährige und treue Mitarbeit der beiden Helfer und sagt "Danke!".

Bilder: Stadt Memmingen, Michael Birk


MdB trifft THW

27. September 2016

Berlin/Memmingen (DH). Was ist der mobile Hochwasserpegel? Wie erkenne ich, ob Trinkwasser keimbelastet ist? Das und vieles mehr wissen seit gestern 340 Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Bei „MdB trifft THW“ stellten Ehrenamtliche aus ganz Deutschland den Abgeordneten aus ihrer Region an neun interaktiven Ständen in Berlin ihre „blaue Welt“ vor. Aus dem Ortsverband Memmingen war der Ortsbeauftragte Klaus Liepert in Berlin. 

Prominent präsentierte sich das THW in einem Veranstaltungszelt vor dem Paul-Löbe-Haus zwischen Bundeskanzleramt und Reichstag. Im Inneren konnten sich die Mitglieder des Deutschen Bundestages hautnah über die vielfältigen Einsatzbereiche und Kompetenzen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW informieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bundestagspräsident Norbert Lammert im Beisein von THW-Präsident Albrecht Broemme, dem Präsidenten der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer (MdB) sowie THW-Bundessprecher Frank Schulze.

Bevor die THWlerinnen und THWler die MdBs ihre Geräte, Fahrzeuge und Projekte erleben ließen, hatten sich die Ehren- und Hauptamtlichen im Allianz Forum unter dem Motto „Voran in die Zukunft“ über künftige Herausforderungen im Bevölkerungsschutz ausgetauscht. Hier betonten THW-Präsident Albrecht Broemme und THW-Bundessprecher Frank Schulze die Bedeutung des Ehrenamtes und bedankten sich dafür, dass die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer immer mehr Anerkennung in Gesellschaft und Politik findet.

Quelle: thw.de
Bilder: THW

Ausbildungssamstag beim THW Memmingen

17. September 2016

Memmingen (DH). Zeit für Ausbildung – der Technische Zug nutzte den Samstagsdienst wieder zu umfangreichen Ausbildungen an „echten Objekten“:  die 1. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung übten die Bergung von Personen in einem Abrisshaus, die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen beschäftigten sich mit dem Szenario „Zugunfälle“.

Die 1. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung übten an einem Abrissgebäude im Memminger Süden die Bergung von Personen. Dabei galt es sich – teils unter Atemschutz –auf verschiedene Weisen Zugänge zu verschlossenen Gebäudeteilen zu verschaffen.

Die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen führten ihre Ausbildung auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Heuberg bei Stetten am kalten Markt (Baden Württemberg) durch. Nachdem vor zwei Wochen der DB-Notfallmanager zu einem Vortrag im Ortsverband war, nutzten die Helferinnen und Helfer die Möglichkeit, auf dem Gelände der Bundeswehr an einem echten Zugteil zu üben. Zunächst galt es bei einer Einsatzübung verletzte Personen aus einem verrauchten Zugabteil zu befreien. Am Nachmittag wurde das Eingleisen eines entgleisten Zugteils geübt.

„Verpflegung von Einsatzkräften“ war die Aufgabe der Fachgruppe Logistik/Verpflegung. Sie sorgte wieder für die gute Verpflegung der Helferinnen und Helfer und damit auch für das notwendige Durchhaltevermögen.

Bilder: THW Memmingen

Ausbildungswochenende Räumen

12.-14. August 2016

Memmingen/Landesberg am Lech (DH). Die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverbandes Memmingen führte vom 12. bis 14. August 2016 ein Ausbildungs- und Übungswochenende durch. Das abwechslungsreiche Gelände des Bundeswehr Standortübungsplatz Landsberg-Lechrain bot zahlreiche Möglichkeiten für die Helfer, technische Grundfertigkeiten unter einsatznahen Bedingungen zu wiederholen und zu trainieren.

Die Helfer errichteten am Freitag-Abend zunächst das Camp. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde eine Übung zum Themenbereich Kartenkunde durchgeführt. In einem unbekannten Gelände mussten die Helfer verschiedene UTM-Koordinaten ansteuern. Der Samstag-Vormittag war dem Thema „Erdanker“ gewidmet. In verschiedenen Techniken wurden Erdanker erstellt und auf ihre Belastungsfähigkeit hin überprüft. Ziel war es, zu ermitteln mit welcher Technik eine bestimmte Kraft aufgenommen werden kann, sodass im Einsatzfall eine sichere und zugleich zeitökonomische Bauart angewandt wird. Am Nachmittag widmeten sich die Helfer der Arbeit mit dem Bergeräumgerät. Auf einem Kiesplatz wurden Unebenheiten ausgeglichen, um so ebene Aufstellflächen zu erreichen. Auch das Fahren im Gelände konnte auf dem Standortübungsplatz geübt werden.

Am Sonntagmorgen wurde das Camp abgebaut, sämtliches Material wieder auf die Fahrzeuge verlastet und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.

Bilder: THW Memmingen

Unterstützung der Stadt Memmingen: Wallenstein

24.–31. Juli 2016

Memmingen (DH). Die Wallenstein-Festspiele in Memmingen gelten inzwischen als das größte Historienfestspiel Europas. Über 4.000 Memminger Bürger wirken bei dieser 8-tägigen Veranstaltung mit und lockten dieses Jahr etwa 150.000 Menschen zu einem Besuch in Memmingen.

Für die Veranstalter und die Sicherheitsbehörden ist eine derartige Veranstaltung, bei der sich teilweise über 40.000 Menschen in der Memminger Altstadt aufhalten, eine besondere Herausforderung. Die Helferinnen und Helfer des THW Ortsverbandes Memmingen unterstützten daher auch dieses Jahr wieder die Sicherheitsbehörden der Stadt Memmingen bei der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes, um einen möglichst störungsfreien Verlauf der Veranstaltung zu ermöglichen.

An den beiden Umzugs-Tagen waren jeweils 35 Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes im Einsatz. Zur Absicherung des Umzugs wurden etwa 250 Absperrgitter aufgebaut. Während des Umzuges war das THW gemeinsam mit der Feuerwehr Memmingen und den Stadtteilfeuerwehren mit der Überwachung des Umzugs betraut.

Bei den Absperrmaßnahmen für die Gefechtsdarstellung unterstützte der Ortsverband die Veranstalter der Wallenstein-Woche durch die Bereitstellung von Absperrgittern.

Bilder: Dominik Helms

Fluthelfer-Empfang 2016

21. Juli 2016

Memmingen/Schloss Schleissheim (DH). Drei Helfer aus dem Ortsverband Memmingen waren der Einladung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und der Präsidentin des bayerischen Landtags Barbara Stamm zu einem Empfang in Schloss Schleissheim gefolgt.

Die Politiker dankten den insgesamt 1.000 Einsatzkräften der verschiedensten Hilfsorganisationen für ihr Engagement bei der Bewältigung der Flutkatastrophe im Juni 2016.

Das THW Memmingen war mit der Fachgruppe Räumen vom 9.–12. Juni 2016  in Simbach am Inn zur Untersütztung der Aufräumarbeiten nach einem Unwetter im Einsatz. Nachdem ein Starkregen am 1. Juni zu schwersten Überflutungen mit umfangreichen Schäden geführt hatte, waren Einsatzkräfte der verschiedensten Organisationen vor Ort, um die betroffenen Menschen zu retten, zu versorgen sowie die dringlichsten Schäden zu beheben. Aufgrund der weitgehenden Zerstörung der Infrastruktur wurden auch zahlreiche Spezialkräfte des THW angefordert.

Die Helfer der Fachgruppe Räumen des THW Memmingen wurden mit dem Berge-Räumgerät (Radlader) und dem LKW-Kipper angefordert. Gemeinsam mit den Räumgruppen aus Rosenheim, München, Ingolstadt, Augsburg, Schwandorf und Eggenfelden beseitigten die acht Helfer aus Memmingen Schutt, Geröll und Schlamm von den Straßen, Bauschutt und Sperrmüll wurde auf LKWs verladen und zu zentralen Sammeldeponien gefahren. An zwei Hängen in Simbach und Umgebung wurden umfangreiche Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt. Ein (erneuter) Murenabgang hätte hier mehrere Häuser und damit weitere Menschenleben in Gefahr gebracht.

Bilder: THW Memmingen

Katastrophenschutzübung der Stadt Memmingen: THW unterstützt bei Chemie-Unfall

29. Juni 2016

Memmingen (DH). Eine Katastrophenschutzübung mit nicht alltäglichen Herausforderungen führte die Stadt Memmingen am 29. Juni 2016 durch. Ein Chemie-Unfall in einem Memminger Industrie-Betrieb war das angenommene Szenario. Das THW Memmingen wurde zur Abstützung eines Silos angefordert.

Nach einem LKW-Unfall auf dem Werksgelände eines Memminger Industriebetriebs geriet das verunfallte Fahrzeug, das Salzsäure geladen hatte, in Brand. Die Flammen griffen auf einen Teil des Gebäudes über, so dass dieses im Vollbrand stand. Zudem wurde durch den Unfall ein Silo so stark beschädigt, dass die Gefahr bestand, dass es auf den LKW stürzen könnte. Zahlreiche Personen wurden vermisst.

Während die Feuerwehren Memmingen und Dickenreishausen den Brand bekämpften und gemeinsam mit den Rettungsdiensten der Johanniter, der Malteser und des Roten Kreuzes die Rettung verletzter Personen übernahmen, erhielt das THW Memmingen den Einsatzauftrag, das einsturzgefährdete Silo mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-Systems (EGS) abzustützen, um so eine gefahrlose Bergung des LKWs zu ermöglichen. Aufgrund der ausgetretenen Chemikalien wurde der Unfallbereich weiträumig abgesperrt und sämtliche Arbeiten mussten unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.

An der Übung waren insgeamt rund 250 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen beteiligt. Das THW Memmingen war mit 11 Helfern der Bergungsgruppe sowie der Fachgruppen Ortung und Räumen vor Ort. Zudem unterstützte der THW-Fachberater die Einsatzleitung, ein Helfer war Teil der Übungsleitung. Die Verletzten wurden von der Notfalldarstellung Unterallgäu und der Notfalldarstellung Augsburg-Stadt realitätsgedreu gespielt!

Einen Bericht der Stadt Memmingen zu dieser Übung finden Sie hier!

Bilder: THW Memmingen

Praktische Ausbildung in der Erstversorgung und dem Transport von Verletzten

7. und 21. Juni 2016

Memmingen (JS). Unter der fachlichen Begleitung eines Ausbilders des Bayerischen Roten Kreuz Memmingen (BRK) übte die erste Bergungsgruppe gemeinsam mit den Fachgruppen Räumen und Logistik-Verpflegung an zwei Übungsabenden die Erstversorgung und den Transport von Verletzten im Gelände.

Die Verletztenversorgung bildet eigentlich keine Kernaufgabe des Technischen Hilfswerks. Ein schnell agierendes und flächendeckend ausgebautes Netz an Rettungs- und Sanitätsdiensten sichert diesen Bereich ab. Jedoch wird das THW in seiner Funktion als Zivilschutzorganisation immer wieder mit Großschadenslagen konfrontiert, in denen das System überlastet ist. Auch kann es im Rahmen von Übungen oder Einsätzen zu Unfällen kommen, in die eigene Helferinnen oder Helfer verwickelt sind. In diesem Fall wird von den THW Helfern eine fundierte Erste-Hilfe Ausbildung erwartet. Um den Wissen- und Kenntnisstand aufrechtzuerhalten, werden in regelmäßigen Abständen auch Themen der Ersten-Hilfe und der Verletztenversorgung geübt.

Am 7. Juni stand zunächst für die Helfer der Bergungsgruppe I und den Verpflegungstrupp der Fachgruppe Logistik die Auffrischung der Grundlagen der Ersten-Hilfe auf dem Dienstplan. Einen Schwerpunkt bildeten die Maßnahmen, die beim Auffinden einer Verletzten Person zu treffen sind. Neben der Überprüfung der Vitalfunktionen und der Erstversorgung, übten sich die Helfer im Umgang mit Verbandsmaterial.

Um das Erlernte in die Praxis umzusetzen und weiter zu vertiefen, folgte am 21. Juni der praktische Teil der Ausbildung. Als zusätzliche Teilnehmer stießen an diesem Übungsabend die Helfer der Fachgruppe Räumen dazu. Die Aufgabe bestand für die Helfer darin, zwei Verletzte Personen aus schwer zugänglichen Lagen zu retten. Dabei galt es ein Opfer mittels Techniken der Höhenrettung vom Übungsturm und eine weiter Person von einem Trümmerkegel zu retten. Unter der fachlichen Aufsicht eines Ausbilders des BRK Memmingen, wurde insbesondere die Versorgung der Patienten bewertet.

Ein positives Feedback der Helfer bestätigte die Wichtigkeit derartiger Ausbildungsvorhaben. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Dietmar Notz vom BRK Memmingen für die hervorragende Ausbildung und Vorbereitung der Übungsabende.

Bilder: THW Memmingen, Philipp Baur

Grundausbildungsprüfung erfolgreich absolviert

4. Juni 2016

Günzburg/Memmingen (DH). Die diesjährige Grundausbildungsprüfung des Geschäftsführerbereiches Kempten fand heute im Ortsverband Günzburg statt. Vier Helfer aus dem Ortsverband Memmingen legten ihre Prüfung zur Einsatzbefähigung ab.

Mit Bestehen der Grundausbildungsprüfung erhalten die Helferanwärter nun die offizielle Befähigung, im Technischen Zug ihren Dienst zu tun und im Einsatz als vollwertige Helfer mitzuwirken. Nach der theoretischen Prüfung, bei der 40 Fragen aus allen Bereichen des Technischen Hilfswerks geprüft wurden, mussten die Prüflinge an zahlreichen praktischen Stationen ihre erlernten Fähigkeiten beweisen.

Der Ortsverband Memmingen freut sich über vier neue Helfer, die die Grundausbildungsprüfung erfolgreich abgelegt haben und nun die Bergungs- und Fachgruppen verstärken werden.

Interesse Helfer zu werden? mitmachen!

Bilder: THW Memmingen, Andreas Fritsche



Helferinnen und Helfer der Bergungs- und Fachgruppen absolvieren gemeinsame Übung

21. Mai 2016

Memmingen (DH).  Als Szenario der Einsatzübung von Helferinnen und Helfern der Bergungs- und Fachgruppen des THW Memmingen wurde angenommen, dass ein PKW in ein Wohnhaus gerast war. Durch die Wucht des Aufpralls war der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt und das Gebäude derart beschädigt, dass Einsturzgefahr bestand. Ein im Abriss befindliches Gebäude in Memmingerberg bot ideale Rahmenbedingungen, diese Lage zu simulieren.


Nach Alarmierung des THW Memmingen rückte der Zugtrupp zur Erkundung aus. Nach der ersten Lagebeurteilung wurde die 1. Bergungsgruppe zur Rettung der im Fahrzeug eingeklemmten Person angefordert. Der Baufachberater des Ortsverbandes stellte nach Sichtung der äußeren Gebäudeschäden eine Einsturzgefährdung fest. Die 2. Bergungsgruppe wurde, unterstützt durch die Helferinnen und Helfer der Fachgruppen Ortung und Räumen, mit der Abstützung des Gebäudes beauftragt.

Neben einer Abstützung mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) sollte auch eine Holz-Abstützung errichtet werden. An je einer Seite des Gebäudes wurde mit diesen Systemen ein Streb-Stütz-Bock errichtet um die Gefahr eines Einsturzes auszuschließen. Auch im Inneren wurden zur weiteren Erkundung Abstützungen im Bereich des Erdgeschosses und des Kellers vorgenommen; dieser stand aufgrund eines Wasserleitungsschadens Hüfthoch unter Wasser, sodass zur Erkundung besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig waren. Die gestellten Aufgaben verlangten von den Helferinnen und Helfern den Umgang mit einer Vielzahl von verschiedenen Werkzeugen und Techniken.

Zur Versorgung der Helferinnen und Helfer wurde die im Ortsverband stationierte Fachgruppe Logistik/Verpflegung angefordert, die die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle mit Essen und Getränken versorgte.

Das THW-Memmingen dankt der Firma Max Wild und  A. Kutter GmbH, die uns das Übungsobjekt und das verunfallte Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben. Die Durchführung von Übungen unter realitätsnahen Bedingungen ist entscheidend für den späteren Einsatzerfolg. Dass das Szenario nicht konstruiert ist, zeigten die Pressemeldungen des Tages. Am Morgen des gleichen Tages ereignete sich im etwa 50km entfernten Baienfurt (Landkreis Ravensburg) ein ähnlicher Unfall mit einem Bus, zu dem die Kameradinnen und Kameraden des THW Weingarten alarmiert wurden.

Bilder: THW Memmingen


Alpine 16 - die Übung

9. Mai 2016

Sonthofen (BM). 150 Einsatzkräfte von THW Bayern, Samariterbund Steiermark, Weißes Kreuz Südtirol und ANPAS Italien übten von 5.-8. Mai 2016 in Sonthofen gemeinsam für den Ernstfall.

Am vergangenen Wochenende kamen 150 Einsatzkräfte in Sonthofen zusammen, um gemeinsam an der Katastrophenschutzübung „Alpine 2016" teilzunehmen. Das Technische Hilfswerk (THW) in Bayern arbeitet mit dem Arbeitersamariter-Bund Österreich (ASBÖ) und dem Weißen Kreuz Südtirol seit vielen Jahren zusammen und führt erfolgreich seit 2007 gemeinsame Übungen zur besseren Vorbereitung auf große Katastrophen durch.

In diesem Jahr stellten sich Einsatzkräfte vom THW, ASBÖ, Weißes Kreuz und ANPAS (Associazione Nazionale Pubbliche Assistenze)  für vier Tage den Herausforderungen eines Tornado- Szenarios in einem Gebiet des fiktiven Landes „Tukastan“. In Sonthofen/Oberallgäu übten die Einsatzkräfte zusammen, um der Bevölkerung von Tukastan zu helfen: hier hatte ein Tornado massive Schäden verursacht. Es galt schnellstmöglich verschüttete Menschen aus Trümmern zu retten und medizinisch zu versorgen.  

Erstmalig erfolgte die „Alpine“-Übungsreihe nach den Standards des europäischen Zivilschutz Mechanismus (EUCP, „European Union Civil Protection Mechanism“): Die Einsatzkräfte mussten sich bereits bei der Einreise nach Tukastan, mit den Schwierigkeiten der Einreiseformalitäten an der gespielten Grenze  auseinandersetzen, wie z.B. Fahrzeug- und Personenkontrolle, Anmeldung beim Zoll, Einfuhr-Formalitäten. Die „Base of Operation“ als Ausgangsbasis musste zudem organisiert, aufgebaut und betrieben werden.

Die internationalen Teams lernten sich mit lokalen Behörden auseinander zu setzen, die Schadenslage gemeinsam zu erkunden, Sofort-Hilfsmaßnahmen einzuleiten so wie Abläufe und Kommunikation untereinander abzustimmen.  

Mit 150 Einsatzkräften und insgesamt 250 Teilnehmern war die Übung für das Technische Hilfswerk auch organisatorisch eine große Herausforderung. Die aktiv beteiligten ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden von ausgebildeten internationalen Trainern begleitet. Als Rollenspieler und Verletztendarsteller fungierten über 50 weitere ehren- und hauptamtliche THW-Kräfte, sowie Beamte der Bundespolizei und des Zollamtes Kempten und Reservisten des Kreisverbindungskommandos. Dankeswerterweise stellte die Bundeswehr das Ausbildungsareal der Jägerkaserne Sonthofen als „Einsatzgebiet“ und die Stadt Sonthofen den Marktanger als „Basislager“ zur Verfügung.

Die Übung wurde organisiert u.a. mit Unterstützung von Mitarbeitern des Auslandreferates der THW-Leitung, des THW-Landesverbandes Bayern, der THW-Geschäftsstelle Kempten und des THW Ortsverbandes Sonthofen.

Quelle: THW, Brigitte Müller

Bilder: THW

Klaus Liepert kommissarisch stellvertretender Landessprecher des THW in Bayern

1. Mai 2016

München/Memmingen (KL/DH). Der Ortsbeauftragte des THW Memmingen, Klaus Liepert, wurde vom Landesausschuss des THW in Bayern zum kommissarisch stellvertretenden Landessprecher des THW in Bayern gewählt.

Die rund 15.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in Bayern wählen alle fünf Jahre einen Landessprecher und seinen Stellvertreter. Als Sprecher des Ehrenamtes vertreten diese die Interessen der Helferinnen und Helfer und sind in alle wichtigen Entscheidungen und Entwicklungen des THW einbezogen.

Aus gesundheitlichen Gründen kann der amtierende Landessprecher Rudolf Skalitzky (Landshut) sein Amt seit Ende des vergangenen Jahres nicht mehr ausüben. Der stellvertretende Landessprecher André Stark (Obernburg) wird nach einstimmigem Beschluss des Landesausschusses in Bayern seit 1. Mai 2016 nun offiziell von zwei weiteren Stellvertretern unterstützt. Bis zu den regulären Neuwahlen im Frühjahr 2017 nehmen der Ortsbeauftragte des THW Memmingen, Klaus Liepert, und sein Kollege Michael Wüst aus Freising diese Aufgabe wahr.

Klaus Liepert vertritt damit die bayerischen Interessen auch im Bundesausschuss, dem höchsten Beratungsgremium der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, der bundesweit rund 80.000 ehrenamtliche angehören.


1. Ausbildungssamstag 2016


23. April 2016

Memmingen (DH). Der Technische Zug nutzte seinen zweiten Samstagsdienst für vielfältige Ausbildungen in den Bergungs- und Fachgruppen: Ortung und Bergung von Personen in einem Trümmerkegel, Bewegen von Lasten und Grundlagen der Rettung aus Höhen und Tiefen.

Die Fachgruppe Ortung suchte unter Einsatz von technischem Ortungsgerät an einem Trümmerkegel nach einer vermissten Person und sorgte für deren sichere Rettung. Dabei kam auch das neue multifunktionale Abstützsystem zum Einsatz.

Das Bewegen von Lasten war Gegenstand der Ausbildung der 1. Bergungsgruppe. Mit Hilfe verschiedener Techniken u.a. mit dem Greifzug  wurden Betonplatten bewegt oder mit einem Hydraulikheber angehoben.

Die 2. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Räumen durchliefen eine Ausbildung im Themenbereich „Rettung aus Höhen und Tiefen“. Nachdem die Führungskräfte bereits am vergangenen Samstag einen Kurs in diesem Themenfeld absolviert hatten, vermittelten sie die dort gewonnen Kenntnisse und Fähigkeiten an ihre Fachhelfer.

„Verpflegung von Einsatzkräften“ war die Aufgabe der Fachgruppe Logistik/Verpflegung. Sie sorgte wieder für die gute Verpflegung der Helferinnen und Helfer und damit auch für das notwendige Durchhaltevermögen.

Bilder: THW Memmingen

Besuch Jugend-Feuerwehr Memmingen

18. April 2016

Memmingen (JS). Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Memmingen besucht das THW und informiert sich über Aufgaben und Technik.

Die Jugendfeuerwehr Memmingen besuchte unseren Ortsverband um sich über die Aufgaben und die Technik des THW Memmingen zu informieren. Nach einem kurzen Einführungsvideo über den Aufbau des THW, konnten die Jugendlichen die verschiedenen Fahrzeuge, sowie deren Technik besichtigen.

Besonders begeistert zeigten sich die jungen Feuerwehrler von den schweren Hebekissen der zweiten Bergungsgruppe. Selbstverständlich durften sie auch selbst Hand anlegen und unter der Aufsicht der Betreuer die Hebekissen in Betrieb nehmen.

Bilder: Julian Schedel

Empfang bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière

18. April 2016

Berlin (DH). Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière luden Helferinnen und Helfer des THW aus ganz Deutschland zu einem Empfang in das Bundesinnenministerium in Berlin ein.

Im vergangenen Jahr hatte das THW mit der „Flüchtlingshilfe“ einen der größten Einsätze seiner Geschichte zu bewältigen. Insgesamt waren rund 16.000 Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland im Rahmen der Flüchtlingshilfe im Einsatz. Stellvertretend waren 150 Einsatzkräfte des THW nach Berlin eingeladen.

Das THW Memmingen war in zahlreichen Einsätzen mit der Unterstützung der Behörden der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu bei der Betreuung von Flüchtlingen und Asylsuchenden befasst. Auch bei den beiden Großprojekten des THW, dem Aufbau der Warteräume in Erding und Feldkirchen, waren Helfer des Ortsverbandes Memmingen im Einsatz. Der Gruppenführer der Fachgruppe Räumen, Stephan Zettler,  war als Campplaner für den Bereich Straßen- und Wegebau für 14 Tage in Erding. Als einer der 150 THWler durfte er an dem Empfang in Berlin teilnehmen. Insgesamt leisteten die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Memmingen in diesen Einsätzen 1.500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

Die Bundeskanzlerin und der Bundesinnenminister nahmen sich mehr als eine Stunde Zeit, um sich mit den Vertreterinnen und Vertretern des THW über ihre Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe auszutauschen. Der überaus positiven Würdigung der Arbeit des THW durch die Bundeskanzlerin schloss sich Innenminister de Maizière an: „Ohne Sie wäre die Unterbringung der Flüchtlinge hier in Deutschland nicht gelungen. Sie haben einen überwältigenden Einsatz für die humane Aufnahme der Flüchtlinge geleistet und damit gezeigt: Auf das THW ist Verlass. In der Vergangenheit, jetzt und in Zukunft.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Deutschen Bundesregierung und des THW.

Quelle: thw.de

Bilder: Bundespresseamt / THW

„Einfaches Retten aus Höhen und Tiefen“ – Ausbildung der Ausbilder

16. April 2016

Memmingen (AK). Aufgrund der veralteten und nicht mehr zeitgemäßen THW-Ausbildungsunterlagen entschloss sich der Ortsverband Memmingen eine Ausbildung zum Thema „Einfaches Retten aus Höhen und Tiefen“ durchzuführen. Die Teilnehmer sollten den Umgang mit der vorhandenen „THW-Arbeitsschutzausstattung“ sowie dem „Rollgliss“ vertiefen und neue Aspekte der Sicherung erlernen.

Nach einer theoretischen Einweisung der anwesenden Unterführer durch Ausbilder Johannes Hühn (www.seiltechnikulm.de) wurden auf dem Übungsgelände Begrifflichkeiten und Ausstattung besprochen, damit alle „die selbe Sprache“ sprechen. Um vielfältige Übungsszenarien zu simulieren hatten die Helfer im Vorfeld einen zweiten Übungsturm (Einsatz-Gerüst-System – EGS) aufgebaut.

Bei der praktischen Ausbildung am Übungsturm sollte als erstes eine verletzte Person flach liegend vom Übungsturm gerettet werden. Das „Rollgliss“ wurde am Turm angeschlagen und mit dem Schleifkorb verbunden. Eine redundante Sicherungskette wurde als zweite Sicherung für den Fall, dass die erste versagt, aufgebaut und ebenfalls am Schleifkorb befestigt. Die verletzte Person konnte unbeschadet vom Übungsturm abgelassen und gerettet werden.

Zweite Aufgabe war die Sicherung eines Helfers bei Arbeiten auf einem Dach – z.B. bei Sicherungsarbeiten nach einem Sturm oder bei Schneeräumung. Auch hier konnten einfache, handhabungssichere Lösungen vermittelt werden. Als drittes Szenario wurde das Thema „Schachtrettung“ behandelt. Hier konnte der Gerätesatz „Auf- und Abseilgerät nach DIN 14800-16“, der mittlerweile standardmäßig bei der Feuerwehr Verwendung findet, erprobt werden. Die Ausstattung des THW ist diesem Gerätesatz ähnlich, jedoch nicht so modern und teilweise umständlicher zu handhaben.

Der Tag war rückblickend interessant und aufschlussreich. Es konnten viele neue Eindrücke für kommende Ausbildungen gewonnen werden.

Bilder: THW-Memmingen

Digitalfunk Massentest

16. April 2016

Kempten/Bodelsberg (TH). Seit vielen Jahren laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung eines Digitalen Behördenfunks. Nachdem der Netzabschnitt 35 (Schwaben-Süd) dieses neuen Digitalfunknetzes zu Beginn des Jahres in Test-Betrieb gegangen ist, wurde am 16. April ein Belastungstest durchgeführt. Noch 2016 sollen die Einsätze von Rettungsdiensten, Polizei, Feuerwehr und THW mit dieser neuen Technik abgewickelt werden.

Um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen werden vorab zahlreiche Tests durchgeführt. Bei dem Massentest wurden zwei Testszenarien simuliert. Zum einen wurde geprüft, wie sich das Netz verhält, wenn viele Gespräche gleichzeitig zu übermitteln sind. Zum anderen wurde getestet, welche Auswirkungen ein Wechsel der Funkzellen auf die Gesprächsübermittlung hat. Um verlässliche Daten zu erhalten wurde eine Kolonnenfahrt vom Standortübungsplatz Bodelsberg bei Kempten zum Allgäuer Tor und zurück durchgeführt. Auf diese Weise wurden Wechsel der Funkzellen erzwungen und die notwendigen Daten erhoben. Insgesamt nahmen ca. 200 Teilnehmer von Polizei, Feuerwehr, Johanniter, DRK, DLRG und dem THW mit insgesamt 80 Fahrzeugen an dem Massentest teil. Aus dem THW-Ortsverband Memmingen waren 4 Helferinnen  und Helfer mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des THW Kempten und der Bundesanstalt THW.

Bilder: THW-Memmingen

Einsatzübung von Feuerwehr und THW

19. Februar 2016

Memmingen (DH). Bei Großschadenslagen und größeren Unglücksfällen ist die reibungslose Kooperation der Führungs- und Einsatzkräfte verschiedener Organisationen eine wichtige Voraussetzung für den Einsatzerfolg. Um die Zusammenarbeit im Einsatzfall zu erleichtern, führten die Feuerwehr Memmingen (Löschzug 5) und der THW-Ortsverband Memmingen eine gemeinsame Einsatzübung durch.

Ein Fahrzeugführer verliert im Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchbricht einen Bauzaun und bleibt an der Abbruchkante eines eingerissenen Gebäudes hängen. Eine in den Trümmern des Hauses verschüttete Person muss gerettet werden. Im Keller des Gebäudes entwickelt sich zeitgleich ein Kleinbrand. Ein derzeit im Abriss befindlicher Gebäudekomplex in Memmingen bot gute Möglichkeiten, dieses Übungsszenario realitätsnah zu bearbeiten.

Aufgabenschwerpunkt der Helferinnen und Helfer des THW waren die großflächige Ausleuchtung der Einsatzstelle und die Rettung der verschütteten Person. Um das Fahrzeug zu bergen und den Fahrer des verunfallten PKWs zu befreien, musste eine Abstützung der Kellerdecke errichtet werden. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sicherten den PKW, löschten unter Einsatz von Atemschutz den Brand ab und retteten die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug.

Der Übungsverlauf hat einerseits die gute Zusammenarbeit der Führungskräfte gezeigt und andererseits konnten die Einsatzkräfte auch, da einige Aufgaben in „gemischten Trupps“ ausgeführt wurden, die Arbeitsweise und Fähigkeiten der je anderen Organisation kennen lernen.

Bilder: Thomas Heiland/Dominik Helms

Kraftfahrerbelehrung

30. Januar 2016

Memmingen (DH). Belehrung für die Kraftfahrer des THW-Memmingen. Jedes Jahr werden alle Kraftfahrer des Ortsverbandes über wichtige Vorschriften für das Führen von Kraftfahrzeugen im THW informiert.

Nach einem Vortrag zur aktuell gültigen Dienstvorschrift Kraftfahrwesen, der die wichtigsten Themenbereiche für die Kraftfahrer im THW behandelte, wurden die Kraftfahrer in einer Stationenausbildung mit praktischen und theoretischen Fragestellungen geschult. Inhalte waren das Anlegen und Fahren mit Schneeketten, die Handhabung der Seilwinde, Verbinden und Trennen von Fahrzeugen (BE/CE) sowie der Funkverkehr mit der Integrierten Leitstelle und die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten.

Nach dem Mittagessen führten die Helferinnen und Helfer zunächst an allen Fahrzeugen des Ortsverbandes eine umfangreiche Abfahrtkontrolle durch und absolvierten dann eine größere Strecke im Landkreis und der Stadt Memmingen als „geschlossener Verband“. Das Fahren im geschlossenen Verband ist notwendig, um in kurzer Zeit eine große Anzahl von Fahrzeugen an einen Einsatzort zu verlegen, was insbesondere bei Großschadenslagen häufig notwendig wird.

Bilder: THW Memmingen




Ausbildung der Fachgruppe Räumen: Motorsäge

16. Januar 2016

Ottobeuren/Langenberg (DH). Die Fachgruppe Räumen nutzte ihren ersten Samstagsdienst zu einer Ausbildung im Umgang mit der Motorsäge.

Im Zuge von Baumfällarbeiten in Langenberg bei Ottobeuren bestand für die Fachhelfer Räumen Gelegenheit, die Arbeit mit der Motorsäge zu trainieren. Zwar verfügen die Helfer als „Bediener Motorsäge“ alle über eine entsprechende Ausbildung, für eine routinierte und sichere Handhabung – auch im Einsatzfall – ist es jedoch unerlässlich, die notwendigen Techniken regelmäßig anzuwenden und weiterzuentwickeln. Nach einer Wiederholung der theoretischen Grundlagen an einem vorangehenden Dienst, stand der Samstag ganz im Zeichen der Praxis: Fälltechnik, Baumfällung sowie Schneiden von liegendem Holz (auch unter Spannung).

Bilder: Tobias Hassel, Thomas Heiland, THW Memmingen

Neujahrsempfang

Gäste beim Neujahrsempfang
Auszeichnung der Helfer der LogV für ihren Einsatz beim G7-Gipfel
Gruppenbild der für ihre Zugehörigkeit und ihr Engagement geehrten Helferinnen und Helfer
Grusswort von Marlene Preißinger
Dank für 10 Jahre THV-Dienst
Buffet der Fachgruppe LogV


9. Januar 2016

Memmingen (DH). Der THW Ortsverband Memmingen konnte bei seinem Neujahrsempfang wieder viele Gäste begrüßen: Helferinnen und Helfer, Arbeitgeber, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von den Feuerwehren, von anderen Hilfsorganisationen und den Katastrophenschutzbehörden.

In seiner Ansprache schaute der Ortsbeauftragte Klaus Liepert auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2015 zurück.  Ein Schwerpunkt der Aktivitäten im vergangenen Jahr war der G7-Gipfel. An einem Hubschrauberlandeplatz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen verpflegte die Fachgruppe Logistik/Verpflegung die dort eingesetzten Beamten der Bundespolizei und Helfer anderer THW-Einheiten. Über einen Zeitraum von zwei Wochen wurden im Zweischichtbetrieb ca. 300 Personen versorgt. Die 24 Helfer aus Memmingen waren rund 4.500 Stunden im Einsatz. Gleichsam nebenbei wurde das Jubiläum zum 60jährigen Bestehen des Ortsverbandes begangen. Bei einem Aktionstag für die Öffentlichkeit präsentierten die Helfer sich und das THW in der Fußgängerzone. Gefeiert wurde der Geburtstag in einem Festakt im Kreuzherrensaal mit Vertretern aus Politik und anderer Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks in Bayern. Aus diesem Anlass wurde eine Informationsschrift über den Ortsverband zusammengestellt.

Aufgrund der sich im Lauf des Jahres zuspitzenden Flüchtlingskrise entwickelte sich ein weiterer Einsatzschwerpunkt. Neben Unterstützungsarbeiten für die Stadt Memmingen und den Landkreis Unterallgäu beim Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen waren Helfer auch bei den beiden Großprojekten des THW, dem Aufbau der Warteräume in Erding und Feldkirchen, im Einsatz. Insgesamt wurden hier 1.500 Einsatzstunden geleistet.

Neben diesen Großprojekten konnte bei zahlreichen weiteren Einsätzen technische Hilfe geleistet werden. Eine Schlüsselrolle spielte dabei das im Jahr 2014 neu in Dienst gestellte 60kVA Aggregat. Sowohl die Versorgung mit Strom als auch die Fähigkeit, schnell große Flächen auszuleuchten waren dabei gefragt. Bei einem Großteil der Anforderungen im vergangenen Jahr war das Aggregat im Einsatz – insgesamt 9-mal.

Beinahe unbemerkt ereignete sich im Jahr 2015 ein weiteres Jubiläum. Seit nunmehr 10 Jahren leistet der Ortsverband zur Unterstützung der Autobahnpolizei Memmingen an verkehrsreichen Tagen oder bei besonders widrigen Wetterverhältnissen Technische Hilfe auf Verkehrswegen (THV). Hier waren Helfer an 20  Tagen – insgesamt knapp 700 Stunden – im Einsatz und sicherten etwa 30 Unfallstellen und Pannenfahrzeuge ab. Außerdem wurden verschiedenste Teile von der Fahrbahn entfernt und Ölspuren abgebunden. An unübersichtlichen Stellen wurden die Autofahrer vor Stauungen gewarnt. Der Leitende Polizeidirektor Werner Mutzel (Kempten) und der Leiter der Autobahnpolizeistation Memmingen Rainer Fuhrmann dankten dem Ortsverband Memmingen für die engagierte und gute Zusammenarbeit auf der Autobahn.

Erfreut zeigte sich Liepert über die Anerkennung, die die Arbeit des THW im vergangenen Jahr in den Reihen der Politik gefunden hat und die sich nun auch endlich in einer Aufstockung der Haushaltsmittel für das THW niedergeschlagen habe. Auf diese Weise könne – so Liepert – der bestehende Investitions- und Beschaffungsstau gelindert werden.

Insgesamt leisteten die 119 Helferinnen und Helfer (darunter 19 Junghelfer) 26.202 Dienststunden, davon 3.650 Jugendarbeit und  7.400 Einsatzstunden. Mehr als 15 Helfer haben über 500 Stunden geleistet, was jeweils dem Beschäftigungsumfang einer 25% Stelle entspricht.

In ihren Grußworten dankten Klaus Holetschek (MdL) sowie Margaretha Böckh (2. Bürgermeisterin der Stadt Memmingen) und Marlene Preißinger (stellvertretende Landrätin des Landkreises Unterallgäu) den Helferinnen und Helfern für ihren außerordentlichen Einsatz im vergangenen Jahr und wünschten angesichts der zu erwartenden Herausforderungen im kommenden Jahr ein gutes Gelingen und eine stets sichere Heimkehr von allen Einsätzen.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer konnten für ihre langjährige erfolgreiche Mitwirkung im Ortsverband geehrt werden. Ein besonders seltene Auszeichnung stellte die Ehrung von Eduard Lorenz dar, der seit der Gründungsversammlung am 11. Mai 1955 im Gasthaus Schwarzer Ochsen mit dem Ortsverband Memmingen verbunden ist. Außerdem wurden in diesem Jahr Berthold Kuhn (50 Jahre), Johannes Sommer (40 Jahre), Michael Kletwig (20 Jahre), Julian Schedel, Sven Mayer, Christian Stoll und Stefan Kohler (alle 15 Jahre) sowie Sara Unglert, Laura Durach und Alexander Steur (10 Jahre) geehrt.

Brigitte Müller, Geschäftsführerin im THW Geschäftsführerbereich Kempten, dankte den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und zeichnete Lukas Purkert (1. Bergungsgruppe)  mit dem Helferzeichen in Gold sowie Stephan Zettler (Fachgruppe Räumen) mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz für ihre besonderen Verdienste aus.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt des Neujahrsempfangs konnten die Teilnehmer – verpflegt von der Fachgruppe Logistik/Verpflegung – den Abend in intensiven Gesprächen ausklingen lassen.

Bilder: Florian Kispert

Pressebericht des Memminger Kurier, der Memminger Zeitung und Die Lokale.