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THW-Thema

Bereichsausbildung Digitalfunk

8. bis 9. September 2017

Lindenberg/Allgäu. Helfer des Technischen Hilfswerk (THW) aus den Ortsverbänden Lindenberg, Lindau und Memmingen absolvierten am vergangenen Wochenende erfolgreich ihre Sprechfunkausbildung am THW-Standort in Lindenberg im Allgäu. Der Ortsverband Memmingen freut sich über neun neue, qualifizierte Sprechfunker.

Physikalische Grundlagen des Funkverkehrs, rechtliche Rahmenbedingungen, Bedienung von Funkgeräten aber auch das korrekte Durchführen eines Funkspruches standen bei den Helferinnen und Helfern auf dem Ausbildungsplan am vergangen Wochenende. Sprechfunkausbilder Christian Straschek (Lindenberg) und Andreas Bertele (Kaufbeuren) vermittelten die Grundlagen des bisherigen, anlogen Sprechfunks aber auch die Funktionen und Besonderheiten im neuen, seit einiger Zeit nun auch im Allgäu verfügbaren, Digitalfunk der Sicherheitsorganisationen. In zwei Gruppenübungen am Ende des Lehrgangs wurden die zuvor theoretisch erlernten Fähigkeiten praktisch vertieft und überprüft, sodass sich nun alle Teilnehmer „BOS-Sprechfunker“ nennen dürfen.

Bilder: THW Memmingen, THW Lindenberg
Text: THW Kaufbeuren, Andreas Bertele

Retten aus Höhen, Stegebau und Löschwasserbereitstellung

2. September 2017

Memmingen (DH). Den letzten Samstagsdienst 2017 nutzten die Helferinnen und Helfer wieder für vielfältige Ausbildungen: Retten aus Höhen, Stegebau und Löschwasserbereitstellung waren die zentralen Themenbereiche.

Während die 1. Bergungsgruppe sich mit Fragen des Rettens aus Höhen und der Absturzsicherung befasste, bauten die Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Räumen an der Fischaufstiegsanlage der Illerstaustufe 7 bei Maria Steinbach einen einfachen Tonnensteg. Am Nachmittag verlegten die Einheiten an die Iller bei Egelsee, wo gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Memmingen die Löschwasserbereitstellung mit Pumpen des Ortsverbandes geübt wurde.

Bilder: THW Memmingen

Zeit für Ausbildung!

11. bis 13. und 18. bis 20. August 2017 

Memmingen/Stetten am kalten Markt (LM/JS). Üben und Ausbilden anstatt Urlaub. Helferinnen und Helfer der verschiedenen Bergungs- und Fachgruppen des Ortsverbandes nutzten ein Wochendende für Ausbildung und Übung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Stetten am kalten Markt. Das abwechslungsreiche Gelände bot zahlreiche Möglichkeiten für die Helfer, technische Grundfertigkeiten unter einsatznahen Bedingungen zu wiederholen und zu trainieren.

Verstärkt durch Helferinnen und Helfer der 2. Bergungsgruppe absolvierten zunächst die Helfer der Fachgruppe Räumen das jährliche  Ausbildungswochenende. Sie errichteten zunächst ihr Camp für das Wochenende. Am Abend wurden zwei Teams gebildet und in unbekanntem Gelände „ausgesetzt“. Um die Teamfähigkeit zu stärken, zogen sie bei Dunkelheit, ausgestattet mit einer Karte, Taschenlampe und Funkgerät los. Hier waren präzises Kartenlesen und cleveres Denken gefragt.

Am Samstagvormittag wurden die elf Helferinnen und Helfer zu einer Einsatzübung gerufen. Bei Waldarbeiten war ein Förster verunglückt und musste unter aufgeschichteten Baumstämmen geborgen werden. Der Unglücksort musste über die mitgeteilten Koordinaten ermittelt werden. Da die Hauptverkehrswege nicht benutzt werden durften, mussten die Helferinnen und Helfer anhand von Karten eine Route in dem nicht ganz einfach zu durchschauenden Wegenetz konzipieren. Beim Eintreffen der Helfer konnte leider nur noch der Tod des Verunglückten festgestellt werden. Geborgen wurde er mit Hilfe einer Büffelwinde unter Zuhilfenahme von Erdnägeln, um das Rutschen der Baumstämme zu verhindern.

Nach dem Mittagessen hieß es wieder „Aufsitzen!“. Die gesamte Gruppe vertiefte die verschiedenen Möglichkeiten des Bergens einer unter einem LKW eingeklemmten Person. Mit einem Hebekissenverbund und durch Kreuzholzstapel unterbaut wurde der LKW angehoben und die Person befreit. Um ihn wieder sanft auf seine Räder zu stellen, mussten zusätzlich zwei Greifzüge eingesetzt werden. Im Anschluss folgte eine weitere praktische Übung zum Thema „Eigentumssicherung“. Drei Teams verschlossen auf Zeit jeweils ein Fenster, die anschließend auf ihre Sicherheit geprüft wurden.

Um unsere Sportlichkeit und Fitness unter Beweis zu stellen, legten wir auf dem Rückweg zum Camp einen Stopp an der Hindernisbahn ein. Alle hatten Spaß und stellten sich der nicht alltäglichen Herausforderung. Drei hochmotivierte Helfer durchliefen den Parcours ein zweites Mal, zusätzlich ausgerüstet mit Atemschutzgeräten. Am Sonntag wurde das Camp zurückgebaut, die gesamte Ausstattung verladen und die Heimfahrt in den Ortsverband angetreten.



Die Helferinnen und Helfer der 1. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Ortung waren am darauffolgenden Wochenende auf dem Truppenübungsplatz Heuberg und den Ausbildungsanlagen der beiden Brandschutzinspektionen der Schule für ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben.

Am Freitagabend mussten die Helferinnen und Helfer ihr Können bei verschiedenen Einsatzlagen unter Beweis stellen: Einsatzstellen waren zu erkunden, Personen aus schwer zugänglichen Bereichen, aus verrauchten Schächten oder über Hindernisse zu retten. Auch die patientengerechte Rettung bei LKW Unfällen wurde geübt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Ausbildung. Im Rahmen einer Stationsausbildung wurden Grundfertigkeiten der Bergung und Ortung wiederholt und die Möglichkeit genutzt, auch Einblicke in den je anderen Fachbereich zu erhalten. Angefangen vom richtigen Erkunden, dem Erkennen möglicher Gefahren, dem Anfertigen von Lageskizzen und der Anwendung technischer Ortungsgeräte wurden die 5 Phasen der Bergung vertieft. Den Abschluss bildeten verschiedene Verfahren zur einfachen Rettung aus Höhen und Tiefen über den Deltaausleger, Leiterbock und Dreibock. Ein kleiner Exkurs in das Abstützen und Aussteifen rundete die Ausbildung ab.

Bei einer Vermisstensuch zu nächtlicher Stunde konnten die Teilnehmer die Vorzüge der neuen Wärmebildkamera des Drohnenprojektes genauso wie die Techniken der Flächensuche kennen lernen. Der abschließende Kameradschaftsabend durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bilder: THW Memmingen

Fachberatereinsatz: Baum auf Kinderlehrkirche in Memmingen

19. August 2017

Memmingen (DH). Am Tag nach dem Unwetter gibt es in der Stadt Memmingen noch zahlreiche Schadensstellen, die von der Feuerwehr bearbeitet werden. Bei zwei Einsätzen wird die Unterstützung des THW Fachberaters angefordert.

Am Martin Luther Platz hatte in der Nacht auf Samstag ein Baum das Dach der Kinderlehrkirche beschädigt. Nach der Beseitigung des Baumes kann es mit Hilfe der Drehleiter wieder verschlossen werden. Zwei Helfer des Ortsverbandes sind dazu im Einsatz. Gegen Mittag wird der Baufachberater zur Begutachtung einer Garage angefordert, die von einem Baum getroffen wurde. Ein Eingreifen ist hier nicht erforderlich.

Bilder: THW Memmingen

Einsatz: Gemeldeter Gebäudeeinsturz

18. August 2017

Memmingen (DH). Am Freitag Abend werden die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu von einem heftigen Gewittersturm getroffen, der zu zahlreichen Schäden führt. Bäume stürzten um und begruben teils Autos und Gebäude unter sich.

Der THW Ortsverband Memmingen wird mit zahlreichen Feuerwehren nach Memmingen alarmiert: „Eingestürztes Gebäude“. Glücklicherweise ist das Gebäude nicht eingestürzt. Alle Bewohner sind unverletzt. Ein großer Baum war umgestürzt und hatte ein Loch durch die Außenwand eines Mehrfamilienhauses im 3. Stock geschlagen. Der Baufachberater begutachtet die Schäden am Dach des Gebäudes und Helfer des THW verschließen das Loch in der Gebäudewand. 9 Helfer waren im Einsatz.

Bilder: THW Memmingen

Unterstützungseinsatz BR-Radltour

3. August 2017

Memmingen (DH). BR-Radltour zu Gast in Memmingen. 1.100 Radler erreichten am Nachmittag des 3. August mit Memmingen das vorletzte Etappenziel der diesjährigen BR-Radltour.

Auf Anforderung der Polizei und der Sicherheitsbehörden der Stadt Memmingen unterstützen Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes die Durchführung dieses Großereignisses in den Bereichen Einsatzleitung, Sicherheitskonzept und Verkehrslenkung.

Beim Open-Air Konzert mit Tim Bendzko im Stadion sorgt das THW für Notfallbeleuchtung und mit Hilfe der neuen Drohne für aktuelle Luftbilder. Zusätzlich steht eine Bereitschaftsgruppe zur Verfügung, um aktuelle Anforderungen abzuarbeiten.

24 Helferinnen und Helfer des THW-Team BR-Radltour, die über die ganze Tour den Gepäcktransport der Radler übernehmen, übernachten in den Räumlichkeiten des Ortsverbandes.

Bilder: THW Memmingen sowie THW/Karoline Kötter

Grundlagen des Rissmonitoring

28. Juli 2017

Memmingen (DH). Bauwerksschäden stellen im Einsatz ein großes Gefahrenpotential für die Einsazkräfte dar. Kann man im Umfeld eines beschädigten Gebäudes arbeiten? Sind Abstützmaßnahmen erforderlich? Zeigen die Abstützungen die gewünschte Wirkung? - Bei diesen und ähnlichen Fragen beraten die Baufachberater des THW die Einsatzleitung.

Die Helfer der Fachgruppe Räumen übten gestern gemeinsam mit dem Memminger Baufachberater das sog. "Rissmonitoring", das der exakten Beobachtung von Veränderungen bei Rissen im Mauerwerk dient. Verschiedene Montagetechniken sowie die systeamtische Ablesung und Protokollierung wurden ebenso geübt wie die Auswertung der Daten.

Bilder: THW Memmingen

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