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THW-Thema

MLW Licht - Mannschaftslastwagen Licht: Heros MM 77/57 - FGr Ortung

DB 508D – Baujahr 1989 – 58kW – THW-82233
Zugeordnet zu folgender Einheit: FGr Ortung

Technische Daten (Fahrzeug)
Erstzulassung 16.11.1989
Länge 6,10m, Breite 2,70m, Höhe 2,75m
zGG 4,6t Zuladung 1,9t
Tankinhalt 60l
Verbrauch 13l/100km
Sitzplätze: Fahrer + 6

Ausstattung Fahrzeug
Blaulicht und Sondersignal
BOS-Funk (4m)
Digitalfunk-MRT

Ausstattung (Strom)
25kVA-Notstromerzeuger (VW), Benzin (verbleit)
Tankinhalt 120l, Betrieb ca. 6–12h ohne Nachtanken
380V/63,32,16A und 220V

Verteiler

  • Baustromverteiler 63A, 32A, 16A, 220V
  • Verteiler 32A, 5 x 220V
  • 13 x Dreifachverteiler

Kabel
  • 70m Kabel 380V/32 A
  • 70m Kabel 380V/16A
  • 8 x 55m Kabeltrommeln 220V
  • 20 x 5–15m Kabel 220V

Ausstattung (Licht)
  • 10 x 1000–1500W = 11500W gesamt
  • SETO-Aldebran LED Flächenleuchte
  • Powermoon mit 6m-Stativ, 1500W HQI
  • 7 Drei-Bein-Stative 5m
  • 4 Verteilerbrücken

div. Handlampen
Bordwerkzeug, Ersatzlampen
Leitkegel, Warnausstattung

Beschreibung des Fahrzeuges

Das Sonderfahrzeug »Licht« wird im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr von der Stadt Memmingen unterhalten und ermöglicht eine schnelle Verlegung von Mannschaft und zusätzlich beschaffter Ausstattung an die Einsatzstelle. Der Fahrzeugaufbau wurde für einen weitgehend autarken Einsatz entworfen und vollständig in Eigenleistung erstellt:

Von der Bundeswehr konnte der Förderverein im Jahr 1994 ein 25-kVA-Aggregat übernehmen. Als auf der Pritsche fest installierter Stromerzeuger stellt es die Stromversorgung des Beleuchtungsequipments sowie anderer Dreh- und Wechselstromgeräte sicher. Zum Aufbau eines Stromnetzes – auch für größere Beleuchtungssysteme – stehen den Helfern 800 Meter Kabel, diverse Abzweigstücke und ein Verteilerkasten zur Verfügung. Als Beleuchtungsmittel werden auf dem Fahrzeug zwölf Flutlichtstrahler und eine Schirmleuchte vorgehalten. Die auch als »Powermoon« bekannten Leuchten erreichen durch in Ballonhüllen positionierte Metalldampflampen eine weitgehend blendfreie Ausleuchtung und hohe Lichtausbeute.

Unter Verwendung der gesamten verlasteten Ausrüstung kann eine Beleuchtungsanlage mit einer Lichtleistung von 18 000 Watt aufgebaut werden, was genügt um eine Schadensstelle mit bis zu 20 000 Quadratmetern Fläche netzunabhängig auszuleuchten.

Eingesetzt wird das Fahrzeug bevorzugt zur Unterstützung der Feuerwehr bei Bränden. Die Möglichkeiten der Stromerzeugung und -verteilung werden immer dann benötigt, wenn an der Einsatzstelle ein hoher Energiebedarf erforderlich wird. Erwähnenswert sind auch Hochwassereinsätze, die eine stabile Stromversorgung der Pumpen erfordern.